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Samstag, 21. Oktober 2006

Morphogenetische Felder
Von manadruide, 16:26

Morphische Felder sind, wie die bekannten Felder der Phisik, nichtmatrielle Kraftzonen, die sich im Raum ausbreiten und in der Zeit andauern.
Sie befinden sich innerhalb der Umgebung und des Systems, welches sie organisieren.
Wenn solch ein organisiertes System aufhört zu existieren-etwa wenn ein Atom sich spaltet, eine Schneeflocke schmilzt, ein Tier stirbt - so verschwindet das organisierte Feld von dem Ort, an dem das System sich befand.
In einem anderen Sinne jedoch verschwinden morphische Felder nicht :
Sie sind potentielle Organisationsmuster und können sich zu einer anderen Zeit und an anderen Ort wieder konkretisieren, wenn die entsprechende physikalischen Bedinungen gegeben sind.
Wenn sie sich erneut physisch manifestieren, beinhalten sie eine Erinnerung an ihre frühere physische Existenz.
Den Prozeß, durch den die Vergangenheit innerhalb eines morphischen Feldes zur Gegenwart wir, nenne ich morphische Resonanz.
Das Konzept der morphischen Resonanz beinhaltet die Übertragung formativer Kausaleinflüsse durch Raum und Zeit.

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Typische Erlebnismuster veränderter Bewußtseinszustände
Von manadruide, 09:57

Stanislav Grof, hat in seinen Untersuchungen typische und immer wiederkehrende Erlebnismuster, die während der LSD_induzierten Trance auftreten, als Reaktivierung von vier prä- und perinatalen Erlebnismuster interpretiert.
Grof sieht folgenden typischen Ablauf :
Der pränatalen Erfahrung der kosmischen Einheit im amniotischen Universum folgt mit dem Beginn der Geburt und der beginnenden Wehen die Erfahrung des Verschlungenwerdens im Kosmos.
Es folgt die Erfahrung der Auswegslosigkeit oder Hölle, die Phase vor der Austreibungsphase.
Die Austreibungphase ist ein Kampf um Leben und Tod, an dessen Ende nach der Erffahrung der totalen Vernichtung und des Sturzes in den kosmischen Abgrund Visionen von blendenem Weiß und goldenem Licht folgen.
Die Erfahrungsfolge von Tod und Wiedergeburt öffnet typischerweise das Tor in den transbiographischen Bereich der menschlichen Psyche, den er als transpersonal bezeichnet.
Transpersonale Erfahrungen, die mit einem Überschreiten räumlicher Barrieren einhergehen, deutet darauf hin, daß die Grenzen zwischen dem Individuum und dem übrigen Universum nicht absulut feststehen.
Unter bestimmten Umständen ist es möglich, sich erfahrungsmäßig mit allem im Universum, einschließlich des gesamten Kosmos selbst zu identifizieren.l

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Freitag, 20. Oktober 2006

Heilige Botenstoffe
Von manadruide, 11:30


Verehrung ist in erster Linie Kommunikation. Kommunikation heißt, daß sich Sender und Empfänger austauschen und gegenseitig wieder Empfänger und Sender werden-d.h. die Kommunikation beruht auf der gegenseitigen Wahrnehmung. Wie kann ich mit meiner Innenwelt kommunizieren, wie mit meiner Außenwelt? Für uns ist das wichtigste gewohnte Kommunikationsmittel die Sprache.
Um die Natur zu verehren muß man mit ihr kommunizieren; man muß sie verstehen lernen; ihre Sprache verstehen oder lesen können. Wir kommunizieren über die Botenstoffe. Das Kommunikationsmedium zwischen der Natur und unserem Bewußtsein sind die Neurotransmitter. Sie übermitteln nicht nur die Botschaften über die Nervenbahnen von unserem Körper zu unserem Gehirn und damit zu unserem Bewußtsein, sondern sie befinden sich auch überall in den uns umgebenden Wesenheiten.
Die Tiere verfügen über ein Nervensystem, in dem ähnliche oder sogar identische Neurotransmitter die Botschaften übermitteln. In allen Pflanzen finden sich Inhaltsstoffe, die mit den Botenstoffen unseres Nervensystems analog, identisch, chemisch und strukturel gleich sind. Somit wäre die Pflanzenwelt die Verlängerung unseres Nervesystems in die uns umgebende Natur.
Die Sprache der Natur teielt sich uns in der Form der Botenstoffe, der exogenen Neurotransmitter, mit. Die Neurotransmitter sind die Schnittstelle zwischen Materie und Bewußtsein, zwischen Geist und Natur.
Es wird viel über das Sprechen mit Bäumen oder Blumen geschrieben, was aber bedeutet das Reden mit der Natur? Ich verstehe darunter eine Kommunikation, bei der unsere eigene Innenwelt auf eine dramatische Weise erweitert und bereichert wird.
Die Schamanen und Heiler traditioneller Kulturen sagen immer wieder, daß sie mit Pflanzen und Tieren sprechen können. Dazu begeben sie sich in einen erweiterten Bewußtseinszustand. Dieser Zustand wird durch psychologische oder pharmakologische Techniken erzeugt. Die Indianer des Amazonasgebietes benutzen allerlei Pflanzen, die sie als  "Lehrmeister" bezeichnen. Daraus werden heilige Trünke ( z.b. Yage, Ayahuasca) oder Schnupfpulver ( z.b. Epena, Yopo)
bereitet, die eine drastische Bewußtseinswandlung bewirken. In diesem veränderten oder erweiterten Zustand findet nun die Kommunikation zwischen Mensch und Pflanze oder zwischem Mensch und Tier statt.
Der Pflanzengeist spricht zu den Schamanen und Heilern, beantwortet ihre Fragen und offenbart ihnen Geheimnisse der inneren Wirklichkeit der äußerlich sichtbaren Welt. Die Pflanzengeister repräsentieren das Wissen des Waldes und können allerlei Auskünfte über Heilkräfte von Pflanzen, Tierprodukten und Mineralien verraten. Der Schamane kann den Pflanzengeist fragen.
" Wie heile ich meine Stammesschwester?"
Der Pflanzengeist weiß die Antwort und sagt sie dem Fragesteller. Der kann nun dieses Heilwissen, aus einem erweiterten Bewußtseinszustand gespeist bzw. durch direkte Kommunikation mit der Natur gewonnen, anwenden. Man bekommt also Botschaften aus seiner eigenen Innenwelt, durch eine heilige Pflanze vermittelt.
Wir verstehen die Natur am besten, wenn wir uns in einem erweiterten Bewußtsein befinden. Erweitertes Bewußtsein ist ein Bereich traditioneller Heiligkeit. Es ist nicht unser Körper, der von der Natur abgespalten ist; es ist unser rationales Bewußtsein, das sich selbst ausgegrenzt hat. Mit Hilfe der exogenen Neurotransmitter, die im Umgansdeutsch gerne " Drogen " genannt werden, können wir die Heiligkeit der Natur wiederfinden ( sie sind "ein Weg zum Geist von Gaia" sagt Terence Mckenna ).
Die Analogie der exogenen und endogenen Neurotransmitter zeigt uns, daß wir tatsächlich chemisch und geistig mit der Pflanzenwelt und den Tieren, ja soger den Mineralien ( auch Kalzium ist ein Botenstoff!! ) verwandt sind.
Wir können uns selbst als Drogenproduzenten, als Techniker unserer eigenen Bewußtseinszustände verstehen. ( Der Mensch ist eine hochkomplexe chemische Fabrik, in der ständig Drogen produziert werden, die vom Betäubungsmittelgesetz verboten sind. Also müßte genaugenommen, " nach dem Gesetz " , der Mensch an sich verboten sein !!) Drogen sind ein idiales Werkzeug - nur muß man es auch vernünftig gebrauchen können. Die traditionellen Heiler, die Schamanen, sind in diesem Sinne echte Bewußtseinskünstler. Sie haben Methoden entdeckt, mit denen die eigenen, die endogenen Botenstoffe aktiviert werden können ( z.b. durch Tanzen, Faste,Mantren,Medetationen); und sie haben die exogenen Botenstoffe der Pflanzen- und Tierwelt entdeckt, die wir weise und dadurch gewinnbringend nutzen können.
Die Natur, unsere Göttin Physis, stellt uns ihre Botenstoffe zur Verfügung, um mit allen Teilen des Kreises des Lebendigen kommunizieren zu können, um uns mit allem eins und verwandt zu fühlen.
Die wahre Heilkunst kommt aus der Verehrung der Natur.
" Pilze! Menschliche Pilze! Wir wissen, daß Psilocybin eng verwandt ist mit Serotonin.
Durch Serotonin werden dem Pilz die Gehirnfunktionen des geistigen Universums ermöglicht. "

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Donnerstag, 19. Oktober 2006

17th Der Kosmische Tag
Von manadruide, 18:40

 

Es war als würde ich bis ans ende der Zeit reisen und mich in totaler Harmonie dem Kosmischen Klang nähern. Kosmischer Klang rein in seiner resonanz klahr und durchdrigend schwingt er. Treibt mich bis zum ende der Zeit , wo er dan stand,  der Weltenbaum das Abbild der Ganzheit des Lebens es durchflutete mein  Bewusstsein. Es war als würde ich mal wieder verstehen. Verstehen warum ich hier bin auf diesem Planeten. Es ist so wunderbar so schön Ygdrasil du Symbol des Lebens durchflutest mein Bewustsein mit der Erkentniss des seins. Globt sei der Schöpfer der Architekt des Lebens wiesheit in deinem handeln und klahrheit  in deinen Visionen.
Heilung .
Ein strahl so voller energie umwindet den Weltenbaum.
Gibt ihm kraft und stärke sehe wie er wächst und gedeiht.
Heilung.
Oh Mama Luna du bist die Heilerin die da bringt den Frieden und das Verständniss.
Heilung.
Wir sind es die spenden.
Spenden unsere Energie um zu heilen.
Heilung.
Frieden.
Oh Odin du Schöpfer der Dinge du Allvater
Gegrüßt seist du.
Die ewige Ordnung im caos wieder hergestellt.
Einklang.
Heilung.
Wir die Kinder Gajas sind teil der großen Schöpfung
Verstehen wer wir sind
Verstehen wie wir sind
um im einklang der Prozesse zu agieren
Heilung
Auf allen ebenen des Seins

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Maya Kalender was hat er zu sagen
Von manadruide, 08:04

Maya-Kalender aktuell

Von J.K.

Viele haben vom MAYA-Kalender schon gehört, wenige wissen, worum es dabei geht. Der Maya-Kalender hat nur sehr wenig mit einem herkömmlichen Kalender gemeinsam und ist keine kulturell-religiöse Besonderheit des Volkes der Maya in Mittelamerika. Die Mayas verfügten über Kenntnisse um die Kosmischen Gesetze der ZEIT. Und um dieses Wissen der viert-dimensionalen ZEIT und ihrer kausalen Zusammenhänge geht es.

Jose Argüelles ist der Überbringer, derjenige, der dieses Wissen aus der Alten Tradition dechiffriert hat. (Berühmt durch seine Bücher “Der Maya Faktor”, “Earth Ascending”...) Mir selbst, zusammen mit meinem Sohn Andreas und anderen Mithelfern, ist es gelungen, diese Thematik für die deutschsprachige Denkschiene aufzubereiten. Seit über drei Jahren geben wir diese Einsichten allen Interessierten bedingungslos weiter.

Kurz Grundsätzliches über die Essenz der Thematik:

Alle Erdenzyklen werden von ZEIT-Programmen (auch viert-dimensionale ZEIT genannt) gesteuert. Der Steuerungsschlüssel ist bekannt, er ist kodiert durch ein 260er Modul - bei den Mayas TZOLKIN genannt. Dieses 260er Modulprogramm ist fraktal und nicht linear zu verstehen, das heißt, eine Einheit, ein KIN (so werden die 260 Teilaspekte = Kosmische Tore, bezeichnet) kann die spezielle Energie für einen Tag oder eine größere, lineare Zeiteinheit sein. Die kleinste Einheit ist die Tageszählung.

Das eigentlich Neue ist das Verständnis FRAKTALER Muster. Im Kleinen zeigt sich auch das Größere. In einer Tagesenergie sind mehrere Fraktale enthalten. Drei Hauptzyklen der Linearen Zeit haben die letzte Erdepoche gekennzeichnet. Der 26.000 Jahre umfassende Platonische Erdzyklus ist ebenso in 260 Fraktale zerteilt wie der 5200 Jahre währende Babylonische Zyklus. Die letzten 260 Jahre von 1753 bis 2012 bringen ebenso nochmals die Welle der 260 fraktalen Energien. Auch die kleinste der Einheiten, die Tagesenergie, wird von jeweils einer dieser fraktalen Kräfte bestimmt.

So kennen wir den 260er Zyklus synchronisiert mit unserem Solaren Jahreskalender, daher ist bekannt, welcher energetische (qualitative und quantitative) Fluß an jedem einzelnen Tag pulsiert. Zeit ist also nicht nur linear - wie bisher bekannt - in Zeiteinheiten meßbar, sondern sie ist auch als Programm existent. Das ist der eigentliche Kern des Kosmischen (Maya-) Kalenders.

Da jeder Mensch seine dritt-dimensionale Inkarnation in der Zeit wahrnimmt, ist auch jeder mit seiner Geburts-Tages-Energie “verflochten”, es ist faktisch sein Programm-Modul, mit dem er in der Zeit seines augenblicklichen Lebens spielt. Jeder Tag ist also für uns Menschen eine spezifische Resonanzenergie. Daher ist auch das individuelle Befinden an jedem Tag anders, an manchen Tagen fließen gewisse Angelegenheiten mühelos, an manchen nicht.....

Der viert-dimensionale Kalender war selbstverständlich unbewußt den Menschen immer bekannt. Jetzt besteht, seit dem Dechiffrierungsgeschenk von Argüelles, die Möglichkeit, mit den Gesetzmäßigkeiten auch bewußt in Resonanz zu gehen. Die folgenden Zeilen können für Dich der Einstieg in diesen Themenkreis werden.

Die Essenz der Information geht aber noch viel tiefer: dieses Wissen ist für uns Menschen das Synchronisationsmodul schlechthin! Damit kennen wir die zyklischen Läufe der Zeit aufgrund der Einsichten bereits sehr genau. Wir wissen um bestimmte qualitative und quantitative energetische Wirkmuster der einzelnen Zyklen innerhalb der laufenden Monde. Weiters haben wir damit die Möglichkeit - viele Bewußte tun dies bereits - auch aktiv mit den ZEIT-Zyklen zu arbeiten. Viele, die mit dem Kalender bewußt leben, schwingen damit im Rhythmus von Mutter Erde und bauen so ein wahrlich machtvolles Netz von Liebesenergie auf.

Grundlegende Informationen:

1. Der Solare Jahresrhythmus von 365 Tagen wird durch den Kosmischen (Maya-) Kalender wieder in seine ursprüngliche Abfolge von 13 Mondzyklen (zu je 28 Tagen = Rhythmus der Frau) eingeteilt, wobei die Gesamtheit der 13 Monde ein “Galaktisches” Jahr für die Erde darstellt, mit Schnittstelle 26. Juli. Jedes Solare Jahr steht unter dem ganz speziellen Einfluß eines von vier Galaktischen Energiemustern. Das laufende Jahr ist geprägt vom energetischen Grundmuster des “Roten selbstbestehenden Mondes”. Aufgrund der kausalen Rhythmus-gesetze ist daher auch jeder der 13 Monde von einer Roten Energie als fraktale MOND-Leit-Kraft bestimmt.

2. Der 260er Kosmische SPIN (das eigentliche ZEIT-Grundprogramm), der unabhängig der Mond-Zyklen innerhalb der Monde läuft, wird von 20 Energiewirbeln von jeweils 13 Tagen (Wellenperiode) in Intensität und Zielsetzung bestimmt. Jeder der einzelnen Tage innerhalb einer Wellenperiode aktiviert wiederum seine spezifische Kraft. Die Erde ist gleichsam ein “Mond” der Sonne; die 28-Tage-Zyklen sind das Solare Programm für die Erde.

Anmerkung: Wenn hier vom Mondzyklus gesprochen wird ist nicht die dritt-dimensionale Ausformung unseres lieben Erdtrabanten gemeint. Es ist allerdings kein Zufall, daß auch sein Zyklus ca 28 Tage dauert. Der Kosmische Kalender mit seinen 13 Mond-Programmen zu 28 Tagen stellt das feinstoffliche Szenarium der Programmabläufe dar, damit ist ZEIT als vierte Dimension definiert.

Das sind die beiden Pfeiler für das strukturelle Grundgerüst, wie viert-dimensionale ZEIT-Programme laufen. Da wir uns in einer Zeit des Umbruches befinden, ist es natürlich bedeutend und interessant auch darüber Bescheid zu wissen, welche ZEIT-Programme im Moment spezifisch laufen. Es soll niemand in seiner spirituellen Reife und Bewußtheit verunsichert werden: aber alles, was auf unserem Planeten lief und läuft, wird über dieses ZEIT-Modul ins Sein gebracht. Jede Wirklichkeit ist höchst gesetzmäßig! In der Großen Kosmischen Ordnung gibt es nur kausale Abläufe!

Der einfache Umgang mit dem Kalender der ZEIT

Die einfachste Art in das Lebens-Spiel mit dem Kalender einzusteigen ist, auf die Empfindungen und Erfahrungen der Tagesenergien zu achten. Jeder Mensch ist ein wandelnder Energiekörper. Sein karmisch geprägter und behafteter Kausalkörper erfährt die täglich wechselnden Energiefelder. Diese wirken sich entsprechend der persönlichen Beschaffenheit in der Empfindung wie auch körperlich aus. So kann Wohlbefinden seelischer und körperlicher Art mit Unbehagen und Schmerzen wechseln.

Wie die Tagesenergie mit der eigenen persönlichen Beschaffenheit harmoniert, weist auf den Stand des individuellen Heil-Werdens hin. Sehr bald entdeckt man seine Schlüssel, über die die Heilung laufen muß. Es gibt immer nur einen höchstpersönlichen Kalender, der mit keinem anderen identisch ist.

Der MAYA-Kalender ist also das viert-dimensionale Durchspielen aller “Programmaspekte” in der linearen Zeit der Tagesabfolge. Die 260 Energieströme spiegeln das Kosmische Entstehungsgeschehen in seinen Abschnitten und seiner Fülle wider. Die 20 Galaktisch-Solaren Siegel fokussieren aufs neue die konkrete Ausformung der Kosmischen Fülle innerhalb des Sonnensystems und drücken sich im zentralen Fokus der erd-planetaren Verwirklichung in der menschlichen Essenz aus. Somit ist jeder Mensch eine fraktale Darstellung des OMNIVERSUMS.

Die 13 fraktalenTöne der Quelle erklären sich aus der Gesetzmäßigkeit der Harmonieordnung und tragen ihre spezifische Qualität permanent korrespondierend mit der Quelle Selbst.

Auf der Rückseite dieses Heftes siehst Du eine kurze Zusammenfassung, welche Energien im einzelnen die 20 Galaktisch Solaren Siegel ausdrücken; in weiteren Unterlagen kannst Du ersehen, welche Pulsationskräfte durch die 13 Kosmischen Töne widergespiegelt sind.

Solltest Du Dich mit der ganzen Thematik näher beschäftigen wollen, so bieten wir Dir gerne im Anschluß detailiert aufgelistet eine Vielfalt von Unterlagen an.

Die persönliche Resonanz ist selbstverständlich etwas Souveränes. Niemand war und ist gezwungen, synchron mit den Zyklen der ZEIT zu agieren, jeder kann seine EGO-Programme ausprobieren. Die Lernphase des Planeten Erde geht aber zu Ende, das ist ja aus vielen spirituellen Quellen bekannt; aus dem Grunde ist es höchst empfehlenswert, JETZT in Synchronität zu TERRA GAIA zu gehen, auch unsere Erde bekommt ihre Souveränität zurück, sie hat ihre Aufgabe für Uns Lernenden erfüllt. Aber keine Sorge, im Omniversum gibt es noch zahlreiche andere Experimentierzonen. Wer dritt-dimensional noch weiter Erfahrungen sammeln will, dem stehen alle Wege offen. Du hast die Wahl!

Der “Kalender” ist ein einfaches Hilfsmittel, seine Synchronizität zu unterstützen und herzustellen. Die bindende Voraussetzung aber für die Harmonische Resonanz mit der ZEIT ist, die BEDINGUNGSLOSE LIEBE zu leben. Die Gesetzmäßigkeit der ZEIT zu kennen bedeutet aber auch, die ZEIT aktiv mitgestalten zu können. Das ist der Reifepunkt, wo bewußte Wesen mit den ZEIT-Programmen zu ganz konkreten MIT-Schöpfern werden.

Was geht also zurzeit vor sich?

Im Solaren Zyklus 1998/1999 durchläuft die ZEIT das Programm des Roten Rhythmischen Mondes. Es ist das sechste von sieben Jahren in einem Zyklus, der bis 2000 dauert. Schrittweise erfährt jeweils eine der sieben blockierten ZEIT-Frequenzen ihre Öffnung. (Das Öffnen der Sieben Siegel) Der “Blaue Programmhaltende Sturm” - KIN 199, ist jenes der Sieben Siegel, das heuer befreit wird. Der “Blaue programmhaltende Sturm” ist ein dynamisches Prinzip, das die Kraft der Erneuerung trägt. Die Öffnung dieses Frequenzkanales wird den Planeten in den kommenden Jahren in gewaltige Veränderungen führen, die Illusionsprojektionen, die das materialistisch begrenzte Babylonische Zeitalter aufgebaut hat, werden auflgelöst.

JETZT läßt sich die Wahrheit aber durch nichts mehr verschleiern!

Ein wichtiger Hinweis: erkenne Dich Selbst als in diese Vorgänge miteinbezogen! Denn die ZEIT-Programme laufen zuallererst in jedem von uns! Du könntest sonst allzu leicht überrascht werden! Wir alle sind beteiligt: jeder Mensch ist im Erdengeschehen ein voller Mitspieler und wie schon gesagt, “die ZEIT ist heiß”.

Wir, das sind mein Sohn Andreas und ich, haben zusammen mit engagierten Mithelfern unseren Beitrag geleistet, das dechiffrierte Wissen derAlten MAYAs um die Gesetze der ZEIT, das große Kosmische Geschenk an die Planetare Menschheit, kodiert im Heiligen Kalender des TZOLKIN, in den deutschsprachigen Raum zu transformieren. Seit 1994 geben wir das Wissen darüber bedingungslos weiter. In der Zwischenzeit sind uns bereits mehrere, die diese Aufgabe erfüllen.

Es handelt sich um kein neues ideologisches oder religiöses Programm - es ist schlicht und einfach das energetische Schaltmodul, nach dem die Gesetzmäßigkeiten des Planeten und jeder einzelnen menschlichen Zelle im dritt-dimensionalen Zeit-Raum-Gefüge funktionieren und operieren. Wir erhalten das Wissen über das Spiel der ZEIT in der Zeit. Ein Weg, der den einzelnen zu sich selber zurückführt - der uns zur Selbsterkenntnis geleitet.

Unsere geistige Arbeit dient ausschließlich der Unterstützung der Befreiung jedes einzelnen, durch Wissen sich selbst zu heilen und damit den ganzen Planeten zu harmonisieren durch den Weg der BEDINGUNGSLOSEN LIEBE. Meine Vorträge und Seminare sind diesem Ziel der Befreiung aus Begrenzungen gewidmet und selbstverständlich auch die begleitenden literarischen Werk, die im Anhang angeführt sind. Die effizienten Leistungen von Andreas und die liebevolle Unterstützung vieler Bewußtwerdender Zellen machen das alles möglich. Im Fluß des Gelben Samens in Liebe manifestiert!

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Sonntag, 15. Oktober 2006

Aldous Huxley
Von manadruide, 10:33

Huxley wurde als Sohn des Schriftstellers Leonard Huxley und dessen erster Frau Julia Arnold in Großbritannien geboren. Seine Mutter starb 1908, als Huxley gerade 13 Jahre alt war. Drei Jahre später erkrankte er am Auge, wodurch sein Sehvermögen stark eingeschränkt wurde. Wegen seiner Blindheit wurde er vom Dienst im Ersten Weltkrieg freigestellt. Sein Bruder ist der Biologe und Schriftsteller Julian Huxley, sein Großvater ist Thomas Henry Huxley.

Aldous Huxley schrieb seinen ersten (unveröffentlichten) Roman im Alter von 17 Jahren. Er studierte Literatur am Balliol College, Oxford. Als er Anfang 21 war, machte er die Schriftstellerei zu seinem Beruf. Seine Romane erzählen von einer Entmenschlichung der Gesellschaft durch wissenschaftlichen Fortschritt (z. B. die Dystopie Brave New World, deutsch: Schöne neue Welt), gleichzeitig schrieb er auch über pazifistische Themen (z. B. Geblendet in Gaza). Huxley wurde stark von Frederick Matthias Alexander beeinflusst, den er sogar als Romanfigur in Geblendet in Gaza aufnahm.

Während des Krieges verbrachte er die meiste Zeit in „Garsington Manor“, dem Wohnsitz von Lady Ottoline Morell. In seinem späteren Roman Crome Yellow (1921) karikierte er den Lebensstil von Garsington, was seine Freundschaft mit den Morrels aber nicht beeinträchtigte. Er heiratete Maria Nys, die er in Garsington kennengelernt hatte.

1937 zog Huxley nach Kalifornien. Hier setzt seine zweite Schaffensphase ein, die geprägt war von einer neuen Hinwendung zum Menschen. Der dezidierte Kritiker und scharfzüngige Realist lernte 1938 Jiddu Krishnamurti kennen. Er wandte sich den großen Weisheitslehren der Welt zu und entdeckte in ihnen ein Band, welches sich am ehesten mit dem Begriff Mystik definieren lässt. Beredtes Zeugnis dieser Erkenntnis liefert „The Perennial Philosophy“. Der Roman „After Many a Summer“ ist bereits Ausdruck dieser neuen Zuwendung, die am deutlichsten in „Time must have a stop“ zu Tage tritt. 1953 ließ er sich auf ein von Humphry Osmond betreutes Experiment ein, welches die Wirkung von Meskalin auf die menschliche Psyche zum Inhalt hatte. In der folgenden Korrespondenz mit dem Autor prägten beide das Wort „psychedelic“ für die Wirkung dieser Substanz. Die Essays „The Doors of Perception“ und „Heaven and Hell“ beschreiben diese Wirkung und das Experiment, welchem er sich bis zu seinem Tod noch etwa zehn mal unterzog. Zeichen dieser, nicht nur sein Schreiben betreffenden, Veränderung ist auch sein letzter Roman „Island“ in welchem er eine positive Utopie seiner Dystopie „Brave New World“ entgegensetzte.

Am 22. November 1963 stirbt Aldous Huxley an Kehlkopfkrebs. Vor dem Tod lässt er sich von seiner Frau Laura intramuskulär LSD verabreichen.

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"Das LSD ist zu mir gekommen"
Von manadruide, 09:44



Interview MATHIAS BRÖCKERS

taz: Was uns alle am meisten interessiert: wie man 100 Jahre alt wird. Welche Methoden - oder Tricks - haben Sie angewendet, um ein solches Alter zu erreichen und so rege und geistig wach zu bleiben? Hat auch das LSD dabei eine Rolle gespielt?


Albert Hofmann: Ich müsste zwei Leben haben, um das zu beantworten: eines mit und eines ohne LSD - dann könnte man das wissenschaftlich beurteilen. So kann ich das ja nicht. In meinem LSD-Buch "LSD - Mein Sorgenkind" steht ja am Anfang dieses mystische Naturerlebnis als Kind, das ja absolut einem LSD-Erlebnis glich, dieses Einssein mit der Natur. Irgendwie, glaube ich, war mir das angeboren.

Sie haben ja schon öfter gesagt, und auch in diesem Buch geschrieben, dass Sie das LSD nicht entdeckt haben, sondern dass es zu Ihnen gekommen sei.

Absolut. Das ist tatsächlich so gewesen. Nur weil ich, und ich weiß bis heute nicht wie, beim Herstellen der Substanz damit in Kontakt kam, habe ich die Wirkung bemerkt. Und bin dann nach Hause, habe mich hingelegt und hatte diese wunderbaren Träume - alles, was ich mir dachte, sah ich im Bild. Ich überlegte, mit was ich im Labor zu tun gehabt hatte.

Und?

Das Lysergsäure-Diethylamid hatte ich ja nur umkristallisiert und nichts davon eingenommen, und du arbeitest doch absolut sauber, dachte ich mir - wenn es das gewesen sein sollte, müsste es ja geradezu saumäßig wirksam sein. Als ich Montag wieder im Labor war, nahm ich dann die kleinste Menge davon ein, die man sich überhaupt denken kann - und das war, wie sich später herausstellte, noch fünfmal zu viel und brachte mich dann auf einen Horrortrip.

Das war die Entdeckung von LSD?

Dazu kann ich nur sagen: das LSD hat mich gerufen, ich habe es nicht gesucht. Es ist zu mir gekommen, es hat sich gemeldet.

Ein paar Millionstelgramm LSD verändern die Wahrnehmung dramatisch …

Es ist nicht nur einfach das bekannte Bild, ein bisschen verzerrter oder bunter, es ist ein völlig anderes Programm. Und das deshalb, weil LSD unsere Sinne verändert, man sieht besser, man hört besser, alles wird intensiviert - insofern hatte auch Timothy Leary Recht, wenn er behauptet, es sei auch das größte Aphrodisiakum. Der Mechanismus des LSD ist ganz einfach: die Tore der Wahrnehmung werden geöffnet und wir sehen plötzlich mehr - von der Wahrheit.

Und das ist manchmal sehr verwirrend.

Ja, man erschrickt. Man hat ein völlig anderes Bild, und das kann einen furchtbar erschrecken. Deshalb sagen die Indianer ja: bevor ich den heiligen Pilz nehme, muss ich fasten, muss beten, muss rein sein - dann bringt mich der Pilz dem Göttlichen näher. Und wenn ich das nicht mache, tötet er mich oder macht mich wahnsinnig. Das haben die Indianer gesagt - und die amerikanische Jugendbewegung, die es ja gut meinte, hat sich daran nicht gehalten, sie haben es zu oberflächlich genommen, sie haben sich nicht vorbereitet.

Tim Leary und seine Kollegen in Harvard, Ralph Metzner und Richard Alpert, haben auf die Wichtigkeit von "Set & Setting" hingewiesen und das alte Ritualwissen gewissermaßen in die Neuzeit transportiert.

Aber Leary hat LSD gleichzeitig auch, typisch amerikanisch, angepriesen wie ein Wanderprediger oder Handelsvertreter. Er hat es ja jedem geradezu aufgedrängt - etwas, was ich nie getan habe. Dennoch bin ich überzeugt, dass die Menschheit lernen wird, damit umzugehen in Zukunft.

Arthur Koestler, ein Freund von Aldous Huxley, hat sich einmal kritisch geäußert und LSD mit einem Skilift verglichen.

Ja, die Geschichte mit dem Bergsteiger, der zu Fuß zum Gipfel aufsteigt, der den Berg erobert, und dem anderen, der einfach mit dem Lift hinauffährt. Nach Koestlers Ansicht muss man all die Qualen auf sich nehmen, um das richtige Gipfelerlebnis zu haben - aber Huxley erwiderte, dass die Aussicht dieselbe sei.

Wie sehen Sie das?

Man muss schon wandern. Man muss sich innerlich vorbereiten, und das allein ist oft schon schwer genug. Viele Leute wissen ja gar nicht, was Meditation ist.

Mit Laura Huxley, der Frau von Aldous Huxley, verbindet Sie eine lange Freundschaft. Sie gab ihrem Mann, als er starb, auf seinen Wunsch LSD. Huxley benutzte es sozusagen zum Übergang in einen anderen Bewusstseinszustand, er war überzeugt, dass die Seele nach dem Tod weiterlebt. Wie stehen Sie zu dieser Art von LSD-Verwendung, gewissermaßen als Sterbehilfe?

LSD wurde schon vor Jahrzehnten in dieser Richtung verwendet, bei sterbenden Krebskranken, wo selbst Morphine nicht mehr gegen die Schmerzen wirkten. Ich bin überzeugt, dass das künftig auch ein Thema werden wird. Irgendwann hat jemand Ernst Jünger gefragt: "Glauben Sie, dass das Leben nach dem Tod weitergeht?", und er antwortete: "Nein, ich weiß es!" Und das kann man auch als Naturwissenschaftler verstehen: Nichts kann aus dem Nichts entstehen. Und aus etwas, was ist, kann nicht Nichts werden - es gibt nur Umwandlungen. Wir können nicht sagen, woher wir kommen - dass irgendeine Supermaterie am Anfang stand und dann knallte und den Raum erzeugte, das ist doch alles dummer Mist. Darüber wissen wir nichts, das ist das große Wunder. Aus unseren Erfahrungen können wir nur sagen: Es gibt nichts, das aus Nichts entsteht, und nichts, das zu Nichts zerfällt. Es gibt immer nur den Wandel. Und wenn man die Naturwissenschaft und alle ihre Entdeckungen weiter denkt, stößt man immer wieder auf ein Geheimnis.

Ich habe unlängst eine CD mit den Vorträgen Einsteins gehört, dort spricht er auch darüber, und er sagt wörtlich, ich habe mir den Satz gut gemerkt: "Das Schönste und Tiefste, was ein Mensch erfahren kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen."

In den ersten zehn Jahren nach seiner Entdeckung galt LSD, unter dem Arzneinamen "Delysid", als wahres Wundermittel in der Psychotherapie. Dann kam das Verbot, die Dämonisierung als Teufelsdroge - und jetzt scheint das Pendel wieder zurückzugehen, zu größerer Akzeptanz. Selbst an der Harvard- Universität finden wieder LSD-Studien statt.

Ja, das habe ich verfolgt. Es ist sicher ein Wandel. Vor allem weil man entdeckt hat, dass diese Pflanzen, in denen man schon vor 3.000 Jahren Stoffe wie LSD oder Psilocybin gekannt und benutzt hat, mit den Substanzen in unserem Gehirn, wie Serotonin, sehr eng verwandt sind. Die Pflanzen geben uns Nahrung, sie geben uns Heilmittel und sie geben uns auch Medikamente für das Bewusstsein. Die Pflanze produziert aus dem Sonnenlicht unsere Nahrung und unsere Atemluft. Und unser Bewusstsein ist letztlich nichts anderes als die höchste Umwandlung dieser Sonnenenergie. Wir sind Sonnenkinder!

Warum das?

Unsere menschliche Energie ist Sonnenenergie - entstanden aus dem Atomreaktor, den der Herrgott genügend weit weg gesetzt hat, dass er uns nicht gefährlich werden kann. Nur das Gute kommt von der Sonne, der Ballast, der Atommüll bleibt oben - nur der Mensch, dieser Idiot, glaubt, er müsste die Sonne auf die Erde holen und hier Atomkraftwerke bauen. Es ist Prometheus, der den Menschen sagt, dass sie die Sonne nicht brauchen und er ihnen das Feuer vom Himmel holt - und für diesen Übermut wird er von Zeus bestraft und muss unendliche Schmerzen erleiden, weil er den Schöpfer beleidigt hat. In diesem Mythos ist schon alles erzählt - die Griechen waren ein geniales Volk. Doch die Menschheit ist dabei, sich mit diesem Geschenk des Prometheus selbst zu eliminieren, mit dem Feuer aus Öl und Kohle das Klima und die globalen Kreisläufe zu ruinieren und mit Atomkraft Leben auf Jahrtausende zu vernichten. Als ich in einem Buch einmal über den "Atomreaktor Sonne" geschrieben habe, erhielt ich eine Einladung von Atomphysikern, darüber einen Vortrag zu halten. Die wussten das ja alles schon, aber sie hatten dieses ganz Einfache aus dem Blick verloren, sie konnten es nicht formulieren.

Sollen wir vielleicht mal eine Pause machen?

Wie ihr wollt. Ich hab den Tag für euch reserviert und stehe zur Verfügung. Aber wir müssen auch unbedingt noch einmal raus! Ich will euch ja mein Paradies zeigen, da müsst ihr auch noch Aufnahmen machen. Die Rittimatte hier war ja die wichtigste Entdeckung in meinem Leben überhaupt.

Siehe auch: Detlef Kuhlbrodt über "Die Drogentristesse der Steppenwölfe", im Kulturteil.

Das Interview führten Mathias Bröckers und Roger Liggenstorfer im August 2005. Das ganze Gespräch erscheint, ungekürzt und unredigiert, in ihrem Buch "Albert Hofmann und die Entdeckung des LSD" (AT-Verlag).

taz vom 11.1.2006, S. 13, 241 Z. (Interview), MATHIAS BRÖCKERS

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Spielt die Weltenseele ein Spiel mit uns
Von manadruide, 02:52

Wichtig für das Verständnis halte ich immer noch folgende Grundthesen:

- Es gibt nur ein aktuelles Jetzt
- unsere Realität wird ständig in sehr kurzen Abständen neu generiert.
Über die Dauer des Jetzt darf spekuliert werden,
sie könnte sogar in Verbindung mit neueren quantenphysikalischen Erkenntnissen stehen,
denen zufolge ja alles sprunghaft abläuft,
sozusagen Jetzt-Sprünge.

- Den Eindruck von Zeit und Bewegung
haben wir durch die Kunstfertigkeit des Gehirns,
aus vergangenen "Gedächtnis-Jetzten",
dem Jetzt und prognostizierten "Zukunfts-Jetzten" eine fließende Handlung zu errechnen.
Zeit ist also eine Illusion.

- Wir erleben ausschließlich Vergangenheit,
also Gedächtnisinhalte
- denn ehe wir das Jetzt erfassen,
ist es bereits vorbei.

- Das Prinzip von Ursache und Wirkung gibt es nicht.

- Alle Informationen sind bereits latent vorhanden:
Wenn wir etwas sehen,
ist es also nicht so,
dass Licht von einer körperlichen Welt reflektiert wird,
sondern die optische Information der Welt ist komplett
bereits im Licht und wird entsprechend unserer "Bewusstseinsblase" rausgefiltert.

- Die Welt entsteht im Gehirn -
außerhalb gibt es (wenn überhaupt)
nichts als elektromagnetische Strahlung
mit logischen Informationen einer Welt.

- Feste Körper sind eine Illusion,
konstruiert ebenso wie die Zeit

- Alle Sinne täuschen: gebt "Sinnestäuschung" bei google ein und staunt über die Illusion der Welt!

- Ur-Bewusstsein beinhaltet alle Informationen:
Das menschliche Gehirn ist ebenso eine kollektive Einheit wie eine Ameisenkolonie oder ein Bienenschwarm.
Die wirkende Intelligenz des Urbewusstseins
verteilt sich bei dem Ameisenvolk
halt auf viele kleine Ameisenhirne,
während es beim größeren Gehirn auf eine komprimierte Kapazität trifft
und diese erfüllt.
Daher vollbringen die Ameisen kollektiv
diese unglaublich intelligenten Systemleistungen,
die der eines Menschen sogar überlegen sein können.

- Gedächtnis ist ein materieller Effekt,
der entsprechend gefiltert Informationen
des Ur-Bewusstseins speichert.
Die Speicherinhalte kommen jedoch vom Ur-Bewusstsein
und gehen dahin zurück,
sie sind also "Ich"-, raum- und zeitunabhängig.


- Freier Wille ist eine Illusion:
Erst kommt die Handlung; ca. 1/2 Sekunde später
wird die Handlung bewusst;
ca. 3 Sekunden später redet sich das "Ich" ein,
es hätte die Handlung bewusst ausgeführt.
Das ist experimentell erwiesen!

- Wer meint,
außerhalb und unabhängig vom Bewusstsein
existiere eine materielle Wirklichkeit,
dem sei diese Anschauung gegönnt
und der möge diesen idealistischen Kram hier einfach ignorieren oder tolerieren.


Dazu weiter im Text



Rupert:
Viele Leute sind der Ansicht,
dass das Universum in gewissem Sinne bewusst ist,
oder dass die Seele der Welt in gewissem Sinne wahrnimmt,
was geschieht.
Es gibt viele theologische Überlieferungen von göttlicher Allwissenheit,
dass der göttliche Geist alles weiß,
und das würde auch alle Eigenschaften und Zustände des elektromagnetischen und des Schwerkraftfeldes einschließen,
sie wären ein wesentlicher Aspekt der göttlichen Allwissenheit.
Mir scheint,
wenn die Leute an göttliche Allwissenheit denken,
dann stellen sie sich darunter etwas ganz und gar Wunderbares vor,
völlig ohne jeden Zusammenhang mit der physischen Wirklichkeit.
Aber göttliche Allwissenheit muss
irgendwie ein Wissen von innen heraus bedeuten,
eine Inständigkeit in allen Dingen.
Deshalb muss die kosmische Allwissenheit das elektromagnetische Feld
und sämtliche Felder der Natur durchdringen.
Das ist so ähnlich wie Newtons Gedanke,
das Medium der göttlichen Allwissenheit sei der absolute Raum,
den er das Sensorium Gottes nannte.

Terence:
Wieso ist göttliche Allwissenheit eine notwendige Vorstellung?
Reicht es nicht,
wenn das Universum sich nur zum Teil
über das im Klaren ist, was geschieht?

Rupert:
Ich glaube, es ist verlockend,
sich Modelle der Wirklichkeit zu denken,
in denen dem Kosmos
ein wie auch immer geartetes Wissen beigelegt wird.

Terence:
Wir alle haben ein wie auch immer geartetes Wissen,
aber wir sind nicht allwissend.

Rupert:
Es gibt zwei mögliche Modelle.
Das eine ist das Standardmodell…,
dass der menschliche Geist der höchstentwickelte
im ganzen Universum ist.
Nach diesem Modell ist das übrige Universum
im Wesentlichen unbewusst.
Lebendige Organismen kriechen aus der Ursuppe
in ein unbelebtes Universum hinaus,
und durch die Wunder
der zufallsbedingten Mutation
und der neodarwinistischen natürlichen Auslese
entstanden schließlich Organismen wie wir,
mit komplexen Nervensystemen,
die das subjektive Korrelat „Bewusstsein“ haben.
Das menschliche Bewusstsein ging also aus der Dunkelheit der unbelebten Natur hervor
und ist das höchste Bewusstsein,
das es gibt,
obwohl es vorstellbar ist,
dass auch auf anderen Planeten
intelligente Wesen aufgetreten sind.
Das traditionellere Modell leitet das menschliche Bewusstsein
von einem viel umfassenderen Bewusstsein ab,
das den Kosmos durchzieht,
die Erde und alles Leben auf der Erde.
Unser Bewusstsein
hat sich durch eine Einengung oder einen Abstieg
von einem höheren Bewusstsein ergeben
und ist nicht aus der niederen,
letztlich unbewussten Materie aufgestiegen.
Wir sind eine reduzierte Form,
eine zum Ich geschrumpfte Version eines höheren Bewusstseins
und nicht eine aufgetriebene Version
eines niedrigeren tierischen Bewusstseins.
Ich finde die Annahme sinnvoller,
dass unser individueller Geist
mit einem größeren Geist in Verbindung steht
und in vielerlei Hinsicht von größeren geistigen Systemen geformt wird,
von Gesellschaften und Kulturen,
Ökosystemen,
dem göttlichen Bewustsein,
der Galaxie,
dem gesamten Kosmos.
Vielleicht von einem noch darüber stehenden kosmischen Geist.

Terence:
Ich folge dir bis zu m göttlichen Bewustsein,
weil die mir eine biologische Größe zu sein scheint,
keine theologische Prämisse.
Einen Geist des ganzen Universums zu postulieren,
erscheint mir unnötig,
zumal er kaum erfahrbar sein dürfte.

Ralph:
Nimm einmal an,
es gäbe noch weitere göttliche Bewustseinsebenen,
einen anderen bewohnten Planeten.
Er hätte sein eigenes göttliches Bewustsein.

Terence:
Seine Bewohner wären wie wir Bewohner des Universums.

Ralph:
Zwischen unserem Bewustsein und dem ihrigen könnte ein Dialog im Gange sein.

Terence:
Das würde noch längst keine Theologie erfordern.

Ralph:
Das projizierst die Theologie darauf,
wegen dem Ausdruck „göttliche Allwissenheit“.
Wenn du schon einmal bis zum absoluten göttlichen Bewustsein vorgedrungen bist gegangen bist,
kannst du sicherlich auch weitergehen.
Es gibt im Universum eine Hierarchie von Welten.

Terence:
Ich bin nicht überzeugt davon,
dass jede Stufe in dieser Hierarchie Geist besitzt.

Ralph:
Das ist die Frage.
Hat Jupiter einen Jupitergeist?

Terence:
Hat das Sonnensystem einen Geist?

Rupert:
Es dürfte in jedem holistischen Modell
der Wirklichkeit nahe liegend sein anzunehmen,
dass das göttliche Bewustsein so etwas wie einen Geist hat
und dass dieser in den Geist
des Sonnensystems eingebettet ist
und dieser wiederum in den galaktischen Geist.
Diese höheren Ebenen von Geist und Bewusstsein
mögen für uns schwer vorstellbar sein,
aber einfachen logischen Überlegungen,
machen ihre Existenz wahrscheinlich.



Einige Absätze weiter:



Terence:
Ich bin auf jeden Fall der Ansicht,
dass es ziemlich uninteressant ist,
etwas, zu dem man keine Ich-Du-Beziehung haben kann,
einen Geist beizulegen.

Ralph:
Du meinst also, wenn die menschliche Spezies aussterben würde,
wäre das göttliche Bewustsein auch tot?

Terence:
Nicht toter als es jemand ist,
wenn eine Bekanntschaft stirbt.
Ich kommuniziere mit dem Geist des allgegenwertigen göttlichen Bewustseins.

Ralph:
Warum kann dann Jupiter keinen Jupitergeist haben,
ohne dass es dazu Mirkoben braucht?

Ich kann mir vorstellen, dass beide Theorien gleichzeitig stimmen,
- die natürliche evolutionäre Entwicklung,
wie auch die Existenz eines größeren Geistes,
aus dem wir hervorgegangen sind.
Wie soll sich der größere Geist mitteilen können,
wenn er nichts hat,
wodurch er sich mitteilen kann?
Also muss er durch natürliche,
evolutionäre Entwicklung etwas hervorbringen,
was durch ihn spricht,
sieht – eben wahrnimmt.

Ich kann auch Terence sehr gut verstehen.
Wenn ein Planet nichts hervorbringt,
was im geläufigen Sinne Bewusstsein hat,
dann wäre es logisch zu sagen,
dass ihm kein Geist innewohnt,
- zumindest kein Geist,
der etwas mitzuteilen hat.
Die Frage ist jetzt nur,
wem oder was, will ein Geist etwas mitteilen?
Das ist die alles bekannte Frage:
Wozu sind wir Menschen da?
Hat unser Dasein einen ganz bestimmten Sinn?
Und wenn ja, welchen?
Ich komme bei diesen Fragen sofort auf den Gedanken „Aufstieg“.
Göttliches Bewustsein hat uns hervorgebracht,
- mit einem Bewusstsein ausgestattet,
das es ermöglicht,
die Materie immer feinstofflicher zu machen,
um in der Weltseele aufgenommen zu werden.
Dieser Gedanke ruft aber wieder eine Trennung hervor.
Denn wo ist die Weltseele?
Ist sie irgendwie außerhalb,
wie ein Gott,
der alles erschaffen hat?
Wenn die Weltseele in allem steckt,
ist sie nicht außerhalb,
sondern innerhalb und demnach genauso Materie,
wie auch Geist.
Wäre die Weltseele nur Geist,
- woher kommt dann die Materie?
Geist schafft Materie, sagt „man“.
Das ist aber nur die Erkenntnis menschlichen Bewusstseins.
Oder war die Weltseele nur neugierig,
was passiert,
wenn sie Materie erschafft?
Spielt sie ein Spiel mit der Materie,
in dem es darum geht,
ob die Materie in ihrer Entwicklung einmal draufkommt, dass sie, die Weltseele, hinter allem steckt?
Wenn das götliche Bewustsein,
unsere Mutter Erde,
der größere Geist ist,
der sehr viel mehr mit der Weltseele verbunden ist als wir,
ergäbe alles einen Sinn.
Dieses stände hinter unserer Entwicklung,
und so ist es noch lange nicht gesagt,
dass wir Menschen ihre höchstmöglichste Entwicklung sind.
Vielleicht kommt nach uns noch ein gewaltigeres Bewusstsein,
dem es wirklich möglich ist,
die Materie zu vergeistigen,


um mit all seiner Erkenntnis in die geistige Sphäre der Weltseele „heimzukehren“.


Demnach gibt es aber nichts Allwissendes.
Nicht einmal die Weltseele wäre dann allwissend,
denn durch die Entwicklung der Materie,
die ja eine ständige Verbindung zwischen Weltseele (Geistigem) und dem materiellen Universum,
oder den materiellen Universen ist,
kämen ja Entwicklung und Erkenntnis hinzu,
sobald sich irgendwelche Planeten entmaterialisieren,
sozusagen geistig werden und somit (wieder) ein potentieller Aspekt der Weltseele ist.

weiter im Text


Psilobin (Wirkstoff eines halluzinogenen Pilzes) steht zur Entwicklung des menschlichen Nervensystems in einer einzigartigen Beziehung:
Es verwandelt das menschliche Nervensystem in eine Antenne für den Geist und sorgt so dafür, dass die Menschen sich angemessen verhalten,
ganz wie Termiten sich in dem morphogenetischen Feld des Termitenbaues verhalten.
Wenn diese Antenne im Menschen nicht vorhanden ist,
dann müssen die Menschen sich ihr eigenes Programm ausdenken,
und das ist für gewöhnlich machtbesessen, tödlich,
kurzsichtig und gierig.

Ralph: Ich habe den Eindruck, dass ich nicht völlig suchtfrei werden kann.
Aber ich muss nicht süchtig auf Alkohol sein.
Ich kann eine Sucht auch durch eine andere ersetzen.
Ich kann tatsächlich wählen,
mich frei für dieses oder jenes entscheiden,
ohne die Sucht als solche abzulehnen.

Terence: So sind wir nun mal.
Die Sucht aller Süchte, die diese Gier ursprünglich auflöste,
ist überhaupt keine Sucht,
sondern vielmehr unser natürlicher Anschluss an die Hierarchie,
zu der wir Zugang hatten,
als die Naturreligionen noch frei praktiziert wurden.
Ein Sakrament ist kein Symbol, und an dem Tag,
als die Leute sich die Auffassung andrehen ließen,
ein Sakrament sei ein Symbol,
wurde die Nabelschnur zum Logos zertrennt und die Geschichte aus dem Gleis geworfen.

Ralph: Indem wir den Leuten eine nicht so beschränkte Palette von Suchtmöglichkeiten vorsetzen,
können wir zu einem Wachstum des Bewusstseins
und einem Schrumpfen des Unbewussten beitragen.

Dazu ein Gespräch mit Kim:

Bei diesem Gespräch zwischen Ralph Abraham und Terence McKenna geht es um den Pilzkult,
der durch Alkohol verdrängt wurde.
Und nicht nur das,
- die Naturreligionen wurden damals ja als Heidentum und sogar als Hexerei, wenn nicht gar als Satanismus verschrien,
wo sich die Christen als Missionare ausgaben.
Aber im Grunde genommen geht es viel mehr um das Thema „Sucht“. Was meinst du dazu, Kim?

„Wende dich an Carlos,
der ja in seinen Büchern ganz klar erklärte,
dass Sucht nichts anderes ist als zwanghaftes Handeln aus der Folge von Gewohnheiten.
Wie wurde Carlos seine so genannte Sucht nach Zigaretten los?
Indem er seine Gewohnheiten änderte.“

Ja, er löste aus all seinen Gewändern die Taschen,
da er seine Zigaretten stets einsteckte und unbewusst danach griff.
Nachdem er keine Taschen mehr an seinen Jacken und Hosen hatte,
konnte er nicht mehr danach greifen.
Natürlich muss die Voraussetzung da sein,
dass ich das rauchen aufhören WILL.
Aber es gibt sicherlich härtere Süchte,
wo der Körper nach „Stoff“ verlangt,
was sehr schmerzvolle Entzugserscheinungen hervorruft.

„Ganz klar, dass es ebenso körperliche Symptome dabei gibt.“

Warum trennst du jetzt plötzlich wieder Körper und Geist?
Ich erinnere mich,
dass du anfangs der Gespräche oft über ein Körperbewusstbewusstsein gesprochen hast,
und dass es nicht einfach ist,
sich des Körpers voll bewusst zu werden,
weil es da um ein ganz anderes Bewusstsein geht,
zu dem der Mensch im Laufe der so genannten geistigen Evolution den Zugang verloren hat.
Dann sagtest du plötzlich,
dass man Körper und Geist nicht trennen kann,
weil es der Geist ist, der sich nur als Materie wahrnimmt.
Du weißt sicherlich,
dass ich mit dieser These überhaupt nicht einverstanden war,
- nicht nur,
weil mir das Verständnis dazu fehlte,
um zu begreifen, was mit dem toten Körper passiert,
der ja noch immer da ist,
obwohl sich der Geist bereits als etwas ganz anderes wahrnimmt.
Dass es mit dem Phänomen Zeit zusammenhängt,
war für mich nur ein schwaches Argument,
wo du als Vergleich den Ereignishorizont
eines schwarzen Lochs hergenommen hast:
Der Beobachter sieht den Astronauten noch jahrelang am Ereignishorizont, obwohl er vom schwarzen Loch schon längst aufgesaugt wurde.
Und nun wieder der Wandel zurück zum Körperbewusstsein.
Warum?

„Weil du erst jetzt verstehst und dich an die Götter gewendet hast.
Du weißt inzwischen, dass alle Materie,
die auf der Erde existiert dem Bewusstsein angehört.
Jede Form, die durch Evolution, oder wie auch immer entstanden ist, ist dessen Produkt.“

Und der Geist, oder Energie, wie du es nennst?

„Ist im Grunde genommen nichts anderes. Versuch es ohne Trennung zu verstehen, - selbst wenn ich sage,
dass das Bewusstsein etwas Eigenständiges ist,
- genauso wie der Geist jeder Lebewesen etwas Eigenständiges ist.
Dennoch ist alles stets EINS,
- alles kosmisch-göttliche Energie.
Du als Aspekt deiner Ganzheit hast gewählt,
dich mit diesem Bewusstsein zu vereinigen.
Dein Körper ist das Bewusstsein dieser Göttlichkeit.“

Bevor wir da im Bereich Geisteswissenschaft weiterwühlen,
möchte ich erst mal mit dem begonnenen Thema fertig werden.
Warum also ist es ganz klar,
dass der Körper Entzugserscheinungen hat?

„Erinnerst du dich an die Geschichte des Planeten,
wo sich die dem Planeten zugehörigen Wesen mit den Pflanzen des Planeten vereinigen und vorher genau prüfen,
mit welcher Pflanze sie sich vereinigen dürfen und können?"

Ja, man muss sich mit den Lebewesen vertraut machen,
mit denen man sich vereinigt.

„Richtig! Meist, wenn nicht immer,
tut ihr Menschen das nicht.
Ihr stellt euch stets höher als die Nahrung,
die ihr zu euch nehmt.
Ich sagte schon sehr oft,
es kommt immer auf das WIE an,
- WIE ihr zu anderen Lebewesen steht.
Ihr könnt essen, was ihr wollt – keine Frage,
- aber es kommt dennoch immer darauf an,
WIE ihr zu den Lebewesen steht,
die euch dazu verhelfen, weiter zu leben.
Indem ihr Profit mit ihnen treibt,
sie missbraucht und sie als minderer anseht als euch selbst,
machen euch die anderen Lebewesen krank.
Es kommt natürlich immer auch auf die Kraft der Lebewesen an.
Manche haben wenig Kraft,
andere wieder sehr viel.
Diejenigen, die sehr viel Kraft in sich haben,
nennt ihr giftig,
oder unbekömmlich.“

Was ja auch stimmt,
Kim
Nenn mir nur einen Menschen, der lebend davonkommt,
wenn er einen Knollenblätterpilz isst.

„Den kann ich dir nicht nennen, Mädchen.
Der Mensch muss dann eben einsehen,
dass sich der Knollenblätterpilz nicht mit ihm vereinigen WILL.
Der freie Wille besteht nicht nur für euch Menschen.“

Eine interessante Sichtweise, Kim.

Also meinst du, wird Sucht nur dadurch ausgelöst,
weil sich die Menschen so arrogant verhalten.

„Ja!
Ihr nennt es ja auch Drogen-Missbrauch.
Ihr missbraucht die Pflanzen.
Manche lassen sich das von Vorneherein nicht gefallen,
andere wieder machen sich eben durch Sucht bemerkbar.
Und da der Körper ohnehin Teil des göttlichen Bewustseins ist,
fällt es den Pflanzen und anderen Lebewesen nicht schwer,
sich bemerkbar zu machen.“

Nachdem, was du da gesagt hast,
kommt es gar nicht darauf an,
durch die Pilzkultur wieder Zugang zum Bewusstsein göttlichen zu kommen.

„Sicher nicht, Mädchen.
Es kommt darauf an,
ob der Pilz willig ist, sich mit dir zu vereinigen,
- und auch darauf,
WIE du ihm entgegentrittst.
Alles, was auf der Erde lebt und wächst,
ist Teil des göttlichen Bewusstseins,
- auch dein Körper,
wie natürlich die Körper aller Menschen.
Würdet ihr viel mehr auf eure Körper hören,
hättet ihr auch ohne Pilzkultur Zugang zum göttlichen Bewustsein.“

Im dem besprochenem sehen wir,
dass Sporen das optimale Medium für biologische Informationsspeicherung ist.

„Vielleicht sieht das vom wissenschaftlichen Standpunkt so aus,
- aber ich WEISS,
dass JEDE Materie eine biologische Information in sich hat,
- also nicht nur die Sporen.“



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Samstag, 14. Oktober 2006

Neue Karten vom Hyperspace
Von manadruide, 09:40




Terence McKenna

In Joyces Ulysses sagt Stephen Dedalus: "Geschichte ist der Alptraum, aus dem ich zu erwachen versuche." Ich würde das umdrehen, und sagen, daß wir vor der Geschichte in einen Traum fliehen wollen. Der Traum beinhaltet theologische letzte Dinge, wie Tod, das jüngste Gericht und Unsterblichkeit. Der Traum ist zeitlos und außerhalb der Geschichte. Wir wollen in einen Traum flüchten. Flucht ist ein Schlüsselthema, das jenen vorgeworfen wird, die mit pflanzlichen Halluzinogenen experimentieren. Die Leute, die diese Anschuldigungen machen, wagen es kaum, sich der Tatsache zu stellen, in welchem Ausmaß Halluzinogene auch wirklich Fluchtpotential besitzen. Flucht. Flucht vom Planeten, vor dem Tod, vor Gewohnheit, und wenn möglich vor dem Problem des Unaussprechlichen.

Wenn man die drei letzten Jahrhunderte geschichtlicher Erfahrung, wie sie sich in Europa und Amerika entwickelt hat, beiseite läßt, und man das Phänomen von Tod und die Lehre von der Seele und in all ihren Verzweigungen untersucht – neoplatonisch, christlich, dynastisch-ägyptisch, etc., – findet man wiederholt die Vorstellung, daß es einen Lichtkörper gibt, eine Eigengesetzlichkeit, die irgendwie während des Lebens mit dem Körper vermischt ist und zum Zeitpunkt des Todes an einem Wendepunkt beteiligt ist, an welchem diese zwei Hüllen sich trennen. Ein Teil verliert sein "raison d'être" und löst sich auf, der Stoffwechsel hört auf. Der andere Teil geht wir wissen nicht wohin. Vielleicht nirgendwo hin, wenn jemand nicht an seine Existenz glaubt; aber dann steht man vor dem Problem des Versuches, Leben zu erklären. Und obwohl die Wissenschaft große Ansprüche erhebt, und in der Erklärung von Systemen von nuklearen Teilchen und einfachen Atomsystemen auch recht erfolgreich war, ist die Vorstellung, daß Wissenschaft beliebige Angaben über Leben und woher es kommt, machen kann, zur Zeit absurd.

Die Wissenschaft kann nichts darüber sagen, wie man beschließen kann, seine Hand in eine Faust zu ballen, und trotzdem geschieht es. Dies ist völlig außerhalb des Bereiches der wissenschaftlichen Erklärung, denn was wir in diesem Phänomen sehen, ist Geist als erste Ursache. Es ist ein Beispiel von Telekinese: Materie wird vom Geist zur Bewegung veranlaßt. Wir brauchen also das Hohnlächeln der Wissenschaft in Fragen von Schicksal oder Herkunft der Seele nicht zu fürchten. Meine erste Sondierung auf diesem Gebiet war immer die psychedelische Erfahrung, aber in letzter Zeit erforsche ich Träume, denn Träume sind eine viel allgemeinere Art der Erfahrung der Hyperdimension oder der Art und Weise, in welcher Leben und Geist eingebettet zu sein scheinen.

Wenn man betrachtet, was Leute mit Schamanen-Tradition über Träume sagen, kommt man zur Erkenntnis, daß Traumrealität (durch Experimente) für diese Leute ein paralleles Kontinuum ist. Der Schamane betritt dieses Kontinuum durch die Halluzinogene, wie auch durch andere Techniken, am effektivsten jedoch durch Halluzinogene. Jeder andere betritt es durch Träume. Freuds Vorstellung über Träume war, daß sie, wie er es nannte, "Tagesrückstände" waren, und daß man den Inhalt des Traumes zu einer Verzerrung von etwas, das während der Wachzeit geschehen ist, zurück verfolgen konnte.

Ich meine, daß es viel brauchbarer ist, zu versuchen eine Art geometrisches Modell des Bewußtseins zu erstellen, die Vorstellung eines parallelen Kontinuums ernstzunehmen und zu sagen, daß Geist und Körper im Traum eingebettet sind, und der Traum eine höher stehende großräumige Dimension ist. Im Schlaf wird man in die wirkliche Welt freigelassen, von der die Wachwelt nur die Oberfläche, in sehr wörtlich geometrischem Sinn, darstellt. Es gibt einen ausgefüllten Raum- und jüngste Experimente der Quantenphysik neigen dazu, das zu unterstützen – einen holographischen Raum ausgefüllt mit Informationen. Alle Information ist überall. Information, die es hier nicht gibt, gibt es nirgendwo. Information steht außerhalb der geschichtlichen Zeit. Es ist wie Plato gesagt hat: "Zeit ist das bewegliche Abbild der Ewigkeit." Die Ewigkeit hat kein zeitliches Bestehen, nicht einmal jene Art von zeitlichem Sein, über das man sagen würde, "es hat immer existiert". Sie hat keine zeitliche Dauer jedweder Art. Sie ist Ewigkeit. Wir sind nicht primär biologisch, da der Geist als eine Art von Schillern hervortritt, als eine Art von Epiphänomen an den höheren Ebenen des Aufbaus von Biologie. Tatsächlich sind wir eine Art von Hyperspace-Objekten, welche einen Schatten in die Materie werfen.

Der Schatten in der Materie ist unser physikalischer Organismus. Zum Zeitpunkt des Todes zieht sich der Schatten, oder das Ding, das den Schatten wirft, zurück, und der Stoffwechsel hört auf. Die materielle Form bricht zusammen, seine Anordnung als auflösbare Struktur auf einem örtlich sehr beschränkten Gebiet beendend, welche gegenüber der Entropie aufrechterhalten wurde, indem sie Material in Umlauf hielt, durch Entziehen seiner Energie durch Abbau und Ausstoßen davon. Jenes Ding aber, das sie ordnete, ist nicht betroffen. Diese verkündenden Aussagen werden aus der Sicht der Schamanen-Tradition gemacht, welche alle höheren Religionen berührt. Alles, außer dem Rationalismus, hält sich an irgendeine Version dieser Sicht von Tod. Sowohl der psychedelische Traumzustand, als auch der psychedelische Wachzustand erhalten große Wichtigkeit, da sie eine Aufgabe des Lebens enthüllen: nämlich die, sich mit dieser Dimension, die das Sein verursacht, vertraut zu machen, und damit vertraut zu sein, in dem Moment, in dem man aus dem Leben scheidet.

Die Metapher eines Vehikels wird von einigen Traditionen verwendet: ein "Nach-dem-Tod-Vehikel", ein Astral-Körper. Schamanismus und bestimmte Arten von Yoga, taoistisches Yoga eingeschlossen, behaupten sehr deutlich, daß der Zweck des Lebens der ist, sich mit diesem Nach-dem-Tod-Körper vertraut zu machen, damit der Vorgang des Sterbens keine Verwirrung in der Psyche auslösen wird. Man wird erkennen, was geschieht. Man wird wissen, was zu tun ist, und man wird einen klaren Bruch vollziehen. Nichtsdestoweniger, es scheint tatsächlich die Möglichkeit zu bestehen, daß Sterben ein Problem ist. Es ist nicht der Fall, daß man verdammt ist zu ewigem Leben. Man kann es durch Ignoranz verpatzen.

Offensichtlich findet zum Zeitpunkt des Todes eine Art Trennung statt, wie bei der Geburt – die Metapher ist trivial, aber perfekt. Es gibt eine Möglichkeit der Schädigung oder der inkorrekten Vorgangsweise. Der englische Poet und Mystiker, William Blake, sagte, daß, wenn man in die Spirale eintritt, es eine Möglichkeit gibt, von der goldenen Spur in den ewigen Tod zu stürzen. Dieser Entscheidungspunkt dauert jedoch nur einen Moment – ein Wendepunkt des Durchgangs – und der ganze Sinn von Schamanismus und von richtig gelebtem Leben, ist es, die Seele und die Beziehung des Egos zur Seele zu stärken, damit dieser Durchgang einwandfrei gemacht werden kann. Das ist der traditionelle Standpunkt,

Ich will einen Abgrund in dieses Modell einbeziehen – etwas das Rationalisten weniger bekannt ist, aber uns allen vertraut ist, die wir als Erben der jüdisch-christlichen Kultur eine Stufe tiefer in der Psyche stehen. Das ist die Vorstellung, daß es ein Ende der Welt gibt, daß es eine endgültige Zeit geben wird, daß es nicht nur den Entscheidungspunkt des Todes des einzelnen, sondern auch jenen des Todes der Geschichte der Arten geben wird.

Worum es sich hierbei zu handeln scheint, ist, daß zwischen der Zeit der ersten Kenntnis von der Seele, bis zur Auflösung durch das apokalyptische Potential ca. 50.000 Jahre stehen. In der biologischen Zeit ist das nur ein Moment, es ist jedoch fünfmal die Zeitspanne der Geschichte. In dieser Periode schwankt alles im Gleichgewicht, da es ein wahnsinniges Hetzen vom Affentum zur Epoche der Raumschiffe ist. In dem Sprung über diese 50.000 Jahre werden Energien freigemacht, Religionen sprühen wie Funken weg, Philosophien entwickeln sich und vergehen, Wissenschaft entsteht, Magie entsteht, alle jene Angelegenheiten, welche Macht, mit größeren und geringeren Graden von ethischer Beständigkeit kontrollieren, erscheinen. Es besteht die Möglichkeit, die Umwandlung der Arten in einer Eigengesetzlichkeit des Hyperspace vorzeitig abzuschließen.

Wir befinden uns momentan, darüber kann es keinen Zweifel geben, in den abschließenden historischen Sekunden dieses Übergangspunktes – ein Übergangspunkt, der das Ende der Geschichte, unser Weggehen vom Planeten, den Triumph über den Tod, und die Freilassung des Individuums aus der Materie, beinhaltet. Tatsächlich nähern wir uns dem wesentlichsten Ereignis, dem eine planetarische Ökologie begegnen kann – der Befreiung des Lebens aus der dunklen Schmetterlingspuppe der Materie. Die alte Metapher von Psyche als Raupe, verwandelt durch Metamorphose ist eine artenweite Analogie. Wir müssen eine Metamorphose durchmachen, um im Trägheitsmoment der geschichtlichen Kräfte, die schon in Bewegung sind, zu überleben.

Evolutionsbiologen betrachten den Menschen als eine sich nicht entwickelnde Art. Irgendwann in den letzten 50.000 Jahren, mit der Erfindung der Kultur, hörte die biologische Evolution auf, und Evolution wurde ein epigenetisches kulturelles Phänomen. Werkzeuge, Sprachen und Philosophien begannen sich zu entwickeln, aber der menschliche Körpertyp blieb gleich. Somit sind wir physisch sehr ähnlich den Menschen vor langer Zeit. Aber Technologie ist die wahre Haut unserer Spezies. Die Menschheit ist, richtig gesehen, im Kontext der letzten 500 Jahre, ein Ausstoßer von technologischem Material. Wir nehmen Materie auf, die einen geringen Grad an Organisation aufweist; wir schicken sie durch mentale Filter, und wir stoßen Schmuck, Evangelien, Raumpendler (space shuttles) aus. Das ist was wir machen. Wir sind wie Korallentierchen eingebettet in einem technologischen Riff, von ausgestoßenen, psychischen Objekten. All unser Bauen von Werkzeugen deutet auf unseren Glauben an ein endgültiges Werkzeug hin. Und dieses Werkzeug ist die fliegende Untertasse, oder die Seele, im dreidimensionalen Raum verwirklicht. Wie James Joyce erkannte, ist es das Problem, dessen wie der Mensch lenkbar sein könnte. Der Mensch könnte lenkbar sein, indem er sich von innen nach außen dreht. Mit anderen Worten, der Körper muß ein verinnerlichtes holographisches Objekt werden, eingebettet in einer feststehenden hyperdimensionalen Matrix, welche ewig ist, damit jeder von uns in diesem durch das Elysium wandern kann.

Das ist eine Art von islamischem Paradies, in welchem jeder alle fleischlichen Lüste erfahren darf, vorausgesetzt, daß man erkennt, daß man nur eine holographische Projektion einer feststehenden Zustandsmatrix ist, die micro-verkleinert, superleitend und nirgends auffindbar ist. Es ist ein Teil des gefüllten Informationsraumes, und die ganze technologische Geschichte handelt von der Herstellung von Prototypen dieser Situation mit größerer und größerer Annäherung an das Ideal, so daß Flugzeuge, Automobile, Space shuttles, Raumkolonien, Raumschiffe aus denselben Komponenten, wie die Lichtgeschwindigkeitstypen sind, wie Mircea Eliade sagte", sich selbst umwandelnde Bilder des Fliegens, die Bände über das menschliche Streben nach Selbsttranszendenz sprechen."

Unser Wunsch, unsere Rettung und unsere einzige Hoffnung ist es, die historische Krise zu beenden, indem wir das Fremde werden, indem wir die Entfremdung beenden, indem wir das Fremde als unser Selbst erkennen, eigentlich indem wir das Fremde als höheren Geist betrachten, welcher alle physikalischen Gesetze des Planeten intakt hält, in der selben Art, in der man eine Vorstellung in seinem Geist intakt hält. Alle diese Gegebenheiten, welche als unerbittlich vorgeschrieben gesehen werden, sind eigentlich bloß die Launen der Göttin, die wir zufällig sind. Der ganze Sinn der menschlichen Geschichte liegt in der Wiederentdeckung dieses Stückes verlorener Information, damit der Mensch wieder lenkbar sein kann, oder um noch einmal Finnegans Wake im Moicane, dem Bordellviertel von Dublin zu paraphrasieren: Here in Mocaine we flop on the seamy side, but up ne'nt, prospector, you sprout all your worth and woof your wings, so if you want to be Phoenixed, come and be parked.

So einfach ist das, sehen Sie, aber es erfordert Mut "to be parked", wenn der grimmige Sensenmann naht. "Ein Segen in Verkleidung", so nennt ihn Joyce.

Was die bewußtseinserweiternden Drogen ermutigen, und worauf sich, wie ich hoffe, die Aufmerksamkeit konzentrieren wird, sobald Halluzinogene bis zu einem Punkt kulturell integriert sind, daß große Gruppen von Leuten Forschungsprogramme planen können, ohne Angst vor Verfolgung zu haben, ist die Gestaltung des Nach-dem-Tod-Zustandes. Die psychedelischen Drogen könnten mehr tun als diesen Zustand zu gestalten; sie könnten uns seine Natur enthüllen. Die bewußtseinserweiternden Drogen werden uns zeigen, daß die Art und Weise von Erscheinung und Verstehen verschoben werden kann, so daß wir Geist im Kontext des einen Geistes erkennen. Der eine Geist enthält alle Erfahrungen des anderen. Es gibt keine Zweiteilung zwischen dem newtonischen Universum, das auf Lichtjahre von dreidimensionalem Raum verteilt ist, und dem inneren mentalen Universum. Sie sind dasselbe.

Wir nehmen sie als unlösbaren Dualismus wahr, wegen der schlechten Qualität des Codes, den wir normalerweise gebrauchen. Die Sprache, die wir verwenden, dieses Problem zu diskutieren, besitzt eingebaute Dualismen. Das ist ein Problem der Sprache. Alle Codes haben relative Code-Eigenschaften außer dein Logos. Der Logos ist perfekt, und teilt deshalb keine, als seine eigenen Eigenschaften. Ich verwende das Wort "Logos" hier in dem Sinn, in welchem Philo Judaeus es verwendet – nämlich dem der Göttlichen Vernunft, die den archetypischen Komplex der platonischen Ideen, welche als Modelle der Schöpfung dienen, umfaßt. Solange man Karten mit etwas anderem als dem Logos herstellt, wird es Probleme mit der Codequalität geben. Der Dualismus in unserer Sprache läßt den Tod der Arten und den Tod des Individuums als zwei gegensätzliche Dinge erscheinen.

Gleichfalls werden die Szenarios, welche die Biologie und durch Berechnung die Exobiologie stellen, in dem das physikalische Universum im Gegensatz zu den Engeln und Dämonen durchgeisterten Welten, über die die Tiefenpsychologie berichtet, untersucht wird, auch als eine Zweiteilung angesehen. Die psychedelische Erfahrung dient zur Auflösung dieser Zweiteilung. Alles was man braucht, um über das akademische Verständnis der Halluzinogene hinauszugehen, ist die Erfahrung der durch Tryptamin hervorgerufenen Ekstase. Das Dimethyl-Tryptaminmolekül hat die einzigartige Eigenschaft, das strukturierte Ego in das Überselbst freizulassen. Jeder, der diese Erfahrung hat, macht eine Mini-Apokalypse, einen Mini – Eintritt, und eine Erkundung in den im Hyperspace durch. Damit die Gesellschaft sich in diese Richtung konzentrieren kann, ist nichts anderes notwendig, als daß diese Erfahrung ein Gegenstand allgemeiner Bedeutung wird.

Das soll nicht heißen, daß jeder mit halluzinogenen Pilzen oder anderen natürlich vorkommenden Quellen des psychoaktiven Tryptamins experimentieren soll. Wir sollten versuchen, die psychedelische Erfahrung zu assimilieren und zu integrieren, da es eine Ebene von Erfahrungen ist, die für jeden von uns direkt zugänglich ist. Die Rolle, die wir in Beziehung damit spielen, bestimmt, wie wir uns in jener letzten angekündigten Umwandlung präsentieren werden. Mit anderen Worten in diesem Gedanken steckt eine Art von teleologischem Vorurteil; es gibt einen Glauben, daß ein Hyperobjekt, das Übergeist oder Gott heißt, existiert, welches einen Schatten in die Zeit wirft. Die Geschichte ist die Gruppenerfahrung dieses Schattens. Während man näher und näher an die Quelle dieses Schattens kommt, verstärken sich die Widersprüche, verstärkt sich das Ausmaß der Veränderung. Was geschieht, ist, daß das Hyperobjekt in den dreidimensionalen Raum einzugehen beginnt.

Eine Art darüber zu denken, ist die, anzunehmen, daß die Wachwelt und die Welt des Traumes begonnen haben, ineinander zu verschmelzen, so daß in gewissem Sinne die Schule der UFO-Kritik, welche gesagt hat, daß fliegende Untertassen Halluzinationen wären, Recht gehabt hat, insofern, daß die Gesetze, welche den Traum lenken, die Gesetze, die den Hyperspace lenken, zu Zeiten im dreidimensionalen Raum operieren können, wenn die Barriere zwischen den beiden Modi schwach wird. Dann hat man jene eigenartigen Erfahrungen, die manchmal psychotische Brüche genannt werden, welche immer eine erhebliche Auswirkung auf den Erfahrenden haben, weil es eine außenstehende Komponente zu geben scheint, die kaum subjektiv sein kann. Zu solchen Zeiten, werden Zufälle immer häufiger und häufiger werden, bis man schließlich zugeben muß, daß man nicht mehr weiß, was los ist. Trotzdem ist es unerhört zu behaupten, daß es sich hierbei um ein psychologisches Phänomen handelt, weil der äußeren Welt begleitende Veränderungen geschehen. Jung nannte das "Synchronität", und machte ein bestimmtes Modell davon, aber in Wirklichkeit ist es eine alternative Physik, die auf die lokale Realität einzuwirken beginnt.

Es ist die Physik des Lichtes. Licht setzt sich aus Photonen zusammen. Photonen haben kein Anti-Teilchen. Das bedeutet, daß es in der Welt des Lichtes keinen Dualismus gibt. Die Grundbegriffe der Relativität sagen, daß Zeit langsamer wird, sobald man sich der Lichtgeschwindigkeit nähert, aber wenn man versucht, sich den Blickpunkt eines Dinges, welches aus Licht besteht, vorzustellen, muß man erkennen, was sonst nie erwähnt wird, nämlich, daß, wenn man sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, es keine wie auch immer geartete Zeit gibt. Man hat die Erfahrung von Zeitlosigkeit. Wenn man sich also für einen Moment als etwas vorstellt, das aus Licht gemacht ist, oder wenn man sich vorstellt, daß man in Besitz eines Fahrzeuges ist, welches sich mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen kann, kann man von jedem beliebigen Punkt zu jedem anderen im Universum, mit einer subjektiven Erfahrung von Zeitlosigkeit, übersetzen. Das bedeutet, daß man zu Alpha-Centauri in Nullzeit (Zeitlosigkeit) gelangt, die Zeit jedoch, die im relativistischen Universum vergangen ist, viereinhalb Jahre beträgt. Aber auch wenn man sehr große Distanzen zurücklegte, wenn man 250.000 Lichtjahre zu Andromeda überquerte, würde man trotzdem immer noch eine subjektive Erfahrung von Zeitlosigkeit haben.

Die einzige Zeiterfahrung, die man haben kann, ist die subjektive Zeit, welche von der eigenen Gedankenwelt erschaffen wird, aber in Beziehung zum newtonischen Universum gibt es überhaupt keine Zeit. Man existiert in Ewigkeit, man ist ewig geworden, das Universum altert in dieser Situation mit rasender Geschwindigkeit um einen herum, aber das wird als Tatsache des Universums angesehen. Man ist in den ewigen Modus übergegangen ... Zeit als sich bewegendes Abbild der Ewigkeit. Man ist dann getrennt von dem beweglichen Abbild, man existiert im statischen Modus der Ewigkeit.

Ich glaube, daß es das ist, wohin die Technologie drängt. Es besteht kein Widerspruch zwischen ökologischem Gleichgewicht und Auswanderung ins All, zwischen Hypertechnologie und radikaler Ökologie. Diese Themen sind Ablenkungsmanöver; die wirkliche historische Einheit, welche unmittelbar bevorsteht, ist die menschliche Seele. Der Affenkörper hat dazu gedient, uns bis zu diesem Moment der Freilassung zu tragen, und er wird immer als Brennpunkt des Selbstbildnisses dienen, aber wir beginnen mehr und mehr in einer Welt zu existieren, die von der menschlichen Vorstellungskraft gemacht worden ist. Dies ist, was die Rückkehr zum Vater, die Transzendenz der Physis, das Heraussteigen aus dem gnostischen universalen Gefängnis aus Eisen, welches das Licht einschließt, ist. Das bedeutet nicht weniger als die Umwandlung unserer Spezies.

In sehr kurzer Zeit wird eine Beschleunigung dieses Phänomens stattfinden in Form von Raumerforschung und Raumkolonien. Das korallenriffartige Tier, Mensch genannt, das Technologie über die Oberfläche der Erde ausgestoßen hat, wird endlich von allen Beschränkungen außer denen der Vorstellungskraft und der Einschränkungen der Materie, befreit werden. Es ist vorgeschlagen worden, daß die ersten Raumkolonien Bemühungen beinhalten, das idyllische Ökosystem von Hawaii als Ideal nachzubauen. Diese Übungen in ökologischem Verstehen werden beweisen, daß wir wissen, was wir tun. jedoch, sobald dieses Verständnis unter Kontrolle sein wird, werden wir in die Domäne der Kunst freigelassen werden. Das ist, wonach wir immer gestrebt haben. Wir werden unsere Welt herstellen – alle unsere Welten – und die Welt, aus der wir gekommen sind, wird als Garten aufrechterhalten werden. Was Eliade als Metaphern des selbst-transformierenden Fluges erörtert hat, wird augenblicklich in der Technologie der Raumkolonisation erkannt werden.

Der Übergang von der Erde ins Weltall, wird ein phantastisch enger genetischer Filter sein, ein viel engerer Filter als je eine Grenze vorher gewesen ist, einschließlich des genetischen und demographischen Filters repräsentiert durch die Kolonisation einer Neuen Welt. Es wird gesagt, daß die Vitalität der Amerikaner auf jene Tatsache zurückzuführen ist, daß nur die Träumer, die Pioniere und die Fanatiker die Überfahrt geschafft haben. Das wird um so mehr auf den Übergang ins Weltall zutreffen. Die technologische Eroberung des Weltraumes wird dann die Voraussetzungen schaffen zur Verinnerlichung dieser Metapher, die Eroberung des inneren Raums und zum Zusammenbruch der Zustandsvektoren, die mit dieser Technologie in newtonischen Weltraum eingesetzt, assoziiert werden. Dann wird die menschliche Spezies lenkbarer geworden sein.

Eine Technologie, die den Körper verinnerlichen, und die Seele nach außen bringen würde, wird der Weltraumkolonisation auf den Fuß folgen. "Die unsichtbare Landschaft", ein Buch von meinem Bruder und mir verfaßt, hat sich bemüht, diese Chronologie kurzzuschließen, und in gewissem Sinne, dieses Thema anzutreiben. Es ist die Geschichte, oder eigentlich die intellektuelle Untermauerung der Geschichte, einer Expedition zum Amazonas, die mein Bruder, ich und einige andere Leute 1971 machten. Während dieser Expedition formulierte mein Bruder eine Idee, die die Verwendung von Harmin und Harmalin, das sind Zusammensetzungen, welche in Banisteriopsis caapi, einer hölzernen Rebe, die als Grundstoff für ayahuasca dient, vorkommen – und eines der pflanzlichen Halluzinogene beinhaltete, das einen in die Dimension entläßt, die ich bespreche. Wir unternahmen den Versuch, Harmin in Zusammenhang mit der menschlichen Stimme zu verwenden, in jenem Versuch, den wir "das Experiment in La Chorrea" nannten. Es war die Bemühung, Ton zu verwenden, um die Molekularstruktur der Harminmoleküle aufzuladen, und sie so in den Stoffwechsel einzubinden, daß sie sich bevorzugt mit endogenen Molekularstrukturen verbinden würden.

Unser Kandidat war zu dieser Zeit die Nerven-DNS, obwohl Frank Barr, ein Forscher auf dem Gebiet der Eigenschaften des Gehirnmelanins, überzeugend argumentiert hat, daß es sehr wahrscheinlich ist, daß Harmin durch die Verbindung mit Melaninkörpern wirkt. In beiden Fällen beinhaltet der pharmakologische Prozeß eine Verbindung mit einer molekularen Stelle, wo Information gespeichert wird, und diese Information wird dann in solcher Art in das Bewußtsein gesendet, daß man beginnt, einen Ausdruck über den Aufbau der Seele zu bekommen. Unser Experiment war der Versuch, eine Art schamanistische Technologie zu verwenden, nämlich sozusagen, der Katze eine Glocke umzuhängen, ein superleitendes, telemetrisches, psychedelisches Gerät, an den Übergeist (Überbewußtsein) zu hängen, um man einen fortlaufenden Ausdruck von Informationen aus dieser Dimension zu erhalten. Der Erfolg oder Fehlschlag dieses Versuches soll von jedem selbst beurteilt werden. Die erste Hälfte des Buches beschreibt die theoretische Untermauerung des Experiments.

Die zweite Hälfte des Buches beschreibt die Theorie der Zeitstruktur, welche sich von den bizarren mentalen Zuständen ableitete, die dem Experiment folgten. Ich behaupte nicht, daß wir erfolgreich waren, sondern nur daß unsere Theorie, von dem, was geschah, besser ist als jede von Kritikern vorgeschlagene Theorie. Ob wir erfolgreich waren oder nicht, diese Art zu denken, weist den Weg. Zum Beispiel, wenn ich von der Technologie spreche, ein Raumschiff zu bauen, stelle ich mir vor, daß es mit Spannungen verwirklicht wird, die weit unter der Spannung einer normalen Taschenlampenbatterie ist. Das ist schließlich, wo die meisten interessanten Phänomene in der Natur geschehen. Das Denken ist so eine Art von Phänomen; der Stoffwechsel ist so eine Art von Phänomen.

Eine Wassermann-Wissenschaft, oder eine Wissenschaft, die die psychedelische Erfahrung ins Zentrum ihres Forschungsprogrammes stellt, sollte sich in Richtung einer persönlichen Verwirklichung dieses Zieles bewegen ... des Zieles, der Eliminierung der Barrieren zwischen dem Ego und dem Über-Ich, das Ego sich als Ausdruck des Über-Ich wahrnehmen kann. Dann kann der Angst, in die Materie geschleudert zu werden, einen riesigen Wendepunkt der Arten in Form der Apokalypse, der Krise der Beschränkung im physikalischen Raum durch die Bindung an den Planeten, gegenüberzustehen, vorgebeugt werden, indem man die Seele kultiviert und indem man Schamanismus unter Verwendung tryptaminhaltiger Pflanzen betreibt.

Psilocybin ist das am häufigsten verfügbare und erfahrungsgemäß am ehesten zugängliche dieser Präparate. Daher meine eindringliche Bitte an Wissenschaftler, Administratoren und Politiker: Psilocybin noch einmal zu betrachten, es nicht mit anderen bewußtseinserweiternden Drogen zu verwechseln und zu erkennen, daß es an sich ein Phänomen ist, mit einem enormen Potential, Menschen zu verwandeln, nicht nur jene Leute, die diese Droge nehmen, sondern die Gesellschaft in der Art wie eine Kunstbewegung oder ein mathematisches Verständnis oder ein wissenschaftlicher Durchbruch sie verwandeln würde. Diese Droge beinhaltet die Möglichkeit, die ganze Spezies umzuwandeln, allein durch die Information, welche durch sie vermittelt wird. Psilocybin ist eine Quelle der Gnosis und die Stimme der Gnosis ist im westlichen Bewußtsein schon mindestens seit 1000 Jahren verstummt.

Als die Franziskaner und die Dominikaner im 16. Jahrhundert in Mexico landeten, begannen sie sofort die Religion der halluzinogenen Pilze zu vernichten. Die Indianer nannten sie teonancatl, "das Fleisch der Götter". Die katholische Kirche hatte ein Monopol für Theophagen, und war nicht erfreut über diesen bestimmten Zugang, zu dem was geschah. Jetzt 400 Jahre später nach diesem eingänglichen Kontakt, behaupte ich, daß der Eros, der sich mit dem Beginn des Christentums aus Griechenland und Europa zurückzog, in den Bergen der Sierra Mazateca Zuflucht gesucht hat. Schließlich, nachdem er dort in die Einsiedelei gestoßen worden war, taucht er nun wieder im westlichen Bewußtsein auf.

Unsere Institutionen, unsere Erkenntnistheorien stehen auf so wackeligen Beinen und sind so mißkonstruiert, daß wir, mit Hilfe von schamanisch inspirierten Persönlichkeiten, diese uralte Sache wieder entwickeln können. Der Logos kann wieder befreit werden und die Stimme, die zu Plato, Parmenides und Heraklit sprach, kann wieder im Geist der modernen Menschen sprechen. Wenn das geschieht, wird die Entfremdung enden, denn dann werden wir das Fremde geworden sein. Dies ist ein Versprechen, das man anbieten kann; es mag einigen wie eine alptraumhafte Vision erscheinen, aber alle historischen Veränderungen von gewaltiger Größe waren emotionell aufgeladen. Sie treiben die Menschen in eine völlig neue Welt.

Ich glaube, daß diese Arbeit unter Verwendung von Hallozinogenen getan werden muß. Traditionell denkt man, daß es viele Wege zu spirituellem Fortschritt gibt. In dieser Angelegenheit muß ich auf persönliche Erfahrung zurückgreifen. In meiner Erforschung hatte ich keine guten Ergebnisse mit irgendeiner anderen Technik. Ich verbrachte Zeit in Indien, betrieb Yoga, besuchte die verschiedenen Rislüs, Roshis, Geyshays und Gurus, die Asien anzubieten hatte, und ich glaube, sie müssen über irgend etwas so Blasses, so weit Entferntes vom Schluß mit der kompletten Tryptaminektase sprechen, daß ich wirklich nicht weiß, was ich davon halten soll. Ich bleibe jedoch willens zu glauben, daß andere Zugänge möglich sind.

Tantra behauptet ein anderer Zugang zu sein. Tantra bedeutet "die Abkürzung" und es könnte sicherlich auf der richtigen Spur sein. Sexualität, Orgasmus, diese Dinge haben tryptaminähnliche Eigenschaften an sich, aber der hauptsächliche Unterschied zwischen Psilocybin und allen anderen Halluzinogenen ist Information ... riesige Mengen von Information. Aus meiner Erfahrung mit dem Halluzinogen LSD schienen die Halluzinationen hauptsächlich der Persönlichkeitsstruktur verwandt. Oft scheint mir, als wären die Visionen bloß geometrische Muster gewesen, wenn sie nicht mit einer anderen Verbindung zusammenwirkten.

Die klassische psychedelische Erfahrung, über die Aldous Huxley und seine Begleiter geschrieben haben, war glaube ich jene, welche von 200 Mikrogramm LSD und 30 Milligramm Meskalin hervorgerufen wurde. Diese Kombination liefert mehr eine visionäre Erfahrung als eine von Halluzinationen. Nach meiner Meinung besteht die einzigartige Eigenschaft des Psilocybins darin, daß sie nicht farbige Lichter und sich bewegende Gitter enthüllt, sondern Orte, Dschungel, Städte, Maschinen, Bücher, architektonische Formen von unglaublicher Komplexität. Es gibt keine Möglichkeit, daß dies als irgendeine Art von Geräusch gedeutet werden kann. Tatsächlich ist es die am höchsten geordnete visuelle Information, die man erfahren kann, wesentlich geordneter als die der normalen Wach-Sicht.

Gelegentlich wird dagegen gehalten, daß Daten nicht Gnosis sind, und daß die psychedelische Erfahrung hauptsächlich eine der Erfahrung Daten ist. Wie auch immer, es ist gerade diese Vielzahl an Dimensionen, die durch die Daten vermittelt wird, welche wichtig ist. Philo Judaeus z.B., spricht über was er den "perfekteren Logos" nennt. Er sagt, ein perfekterer Logos würde eher gesehen als gehört. Mit anderen Worten sagt dies die Formulierung des Johannesevangeliums: "Am Anfang war das Wort." ja, es war das Wort am Anfang, aber dies ist eine sehr eigentümliche Art von Wort. Es ist ein Wort, das visuell gesehen wird. Und die Sprache in welcher die Gnosis spricht, ist eine Sprache von visualen Formen in der Art, daß es keine Zweideutigkeit der Bedeutung gibt, da es kein Rückgreifen auf ein Wörterbuch, oder einheitliches Verständnis gibt. Es wird nur betrachtet. Das ist der Grund, warum es sehr schwierig ist, bei psychedelischen Präparaten, Information zu reproduzieren. Diese Dinge sind schwierig für das Englische, da es so ist, als würde man versuchen, eine dreidimensionale Darstellung von einem vierdimensionalen Objekt zu schaffen. Nur durch das Medium des Sehens kann die wahre Art dieses Logos wahrgenommen werden. Deshalb ist das so interessant. Psilocybin und ayahuasca – das tryptaminhältige Gebräu der Ureinwohner, erzeugen beide eine telepathische Erfahrung und einen geteilten Bewußtseinszustand. Die sich entfaltende Gruppenhalluzination wird in völliger Stille geteilt. Es ist sehr schwierig, dies einem Wissenschaftler zu beweisen, aber von mehreren Leuten, die so eine Erfahrung teilen, kann eine Person diese beschreiben, dann im Monolog innehalten, und eine andere Person kann diesen wieder aufnehmen. jeder sieht das gleiche! Es ist die Eigenschaft, dieses Logos, visuale Information zu sein, welche es zu einer Wahrheitsvision zu machen scheint, die man nicht erzählen kam.

Die Information, die einem so zuteil wird, ist jedoch nicht nur auf den Modus des Sehens beschränkt. Um wieder Philo Judaeus zum Thema zu zitieren, er sagt, daß der Logos "von einem gehörten Ding zu einem gesehenen Ding" übergeht, "ohne jemals einen erkennbaren Übergangspunkt zu überschreiten". Das erscheint als logische Unmöglichkeit, da es entweder das eine oder das andere ist; wenn man jedoch die tatsächliche Erfahrung macht, dann sieht man – aha! – es ist als ob gehört Geglaubtes tatsächlich etwas Gesehenes wird. Der Gedanke, der gehört wird, wird immer und immer intensiver bis er schließlich so stark ist, daß man ihn ohne Übergang jetzt im dreidimensionalen visuellen Raum betrachtet. Man befiehlt ihn. Das ist sehr typisch für Psilocybin. Natürlich muß man vorsichtig und gut informiert im Bezug auf Nebenwirkungen sein, wenn ein Präparat in den Körper eingebracht wird. Professionelle psychedelische Forscher sind sich dieser Faktoren bewußt und geben offen zu, daß die Verpflichtung gut informiert zu sein, von großer Wichtigkeit ist.

Um für mich zu sprechen, lassen Sie mich sagen, daß ich kein Mißbraucher bin. Ich brauche lange Zeit, um jede visionäre Erfahrung auszugleichen. Ich habe nie den Respekt vor diesen Dimensionen verloren. Bedrohung ist eines der Gefühle, die ich empfinde, wenn ich eine Erfahrung antrete, da ich nicht davon überzeugt bin, daß meine Segel diesmal nicht reißen werden. Ich verwende die Metapher, daß psychedelische Arbeit ist, als würde man in einem Kahn auf einen dunklen Ozean hinaussegeln. Man könnte den Mond über dem schwarzen ruhigen Wasser bedächtig aufgehen sehen, es könnte aber auch etwas so groß wie ein Güterzug mitten durch diese Szene rasen, und einen, an ein Ruder geklammert, zurücklassen. Astrologie kann hilfreich sein zu berechnen, wann man gehen soll und wann nicht, aber man muß auch Intuition in diesen Dingen haben.

Der Dialog mit dem "Anderen" ist es, welcher die Wiederholung dieser Erfahrungen lohnend erscheinen läßt. Der halluzinogene Pilz spricht mit einem, wenn man mit ihm spricht. In der Einleitung zum Buch Psilocybin: Führer zum Anbau von magischen Pilzen, das mein Bruder und ich (unter Pseudonymen) geschrieben haben, befindet sich ein Pilzmonolog, der folgendermaßen beginnt: "Ich bin alt, 50mal älter wie das Denken in eurer Spezies und ich komme von den Sternen." Das ist wörtlich. Ich schrieb es rasend schnell auf. Manchmal ist er sehr menschlich. Meine Annäherung an ihn ist Hassidisch. Ich phantasiere ihm etwas vor, er phantasiert mir etwas vor. Wir streiten darüber, was er verraten wird und was nicht. Ich sage, "Also schau mal! Ich bin der Fortpflanzer, und du kannst mir nichts verheimlichen, und er sagt, "aber wenn ich dir die fliegende Untertasse für fünf Minuten zeigen würde, würdest du herausfinden, wie sie funktioniert", und ich sage "Na, dann mach schon". Der Pilz hat viele Erscheinungsformen, manchmal ist er wie Dorothy aus Oz; manchmal ist er wie eine sehr talmudische Art von Pfandleiher. Einmal fragte ich ihn; "Was machst du auf der Erde?" und er sagte: "Hör zu, wenn du ein Pilz bist, lebst du billig; und nebenbei war das hier eine sehr nette Wohngegend, bis die Affen außer Kontrolle gerieten."

"Affen außer Kontrolle"; so nimmt die Pilzstimme die Geschichte wahr. Für uns ist Geschichte etwas ganz anderes. Geschichte ist die Schockwelle der Eschatologie. Mit anderen Worten, wir leben zu einem sehr einzigartigen Zeitpunkt, zehn oder zwanzigtausend Jahre lang, indem ein riesiger Übergang geschieht. Das Objekt am Ende der Geschichte und dahinter, es ist die Menschheit, verwandelt in ein ewiges superleitendes Überbewußtsein zum UFO, wirft einen Schatten zurück durch die Zeit.

Alle Religionen, alle Philosophie, alle Kriege, Progrome, Verfolgungen, geschehen, weil die Menschen die Botschaft nicht richtig verstehen. Der Grund dafür ist, daß es sowohl die vorwärtsfließende Kasuistik des Seins gibt, ursächlich Determinismus, als auch den Störfaktor, welcher dagegen strebt, aufgrund der Tatsache des rückwärtsfließenden, eschatologischen Hyperobjekts, das seine Schatten über die Zeitlandschaft wirft. Wir existieren also, aber da ist viel Lärm. Diese Situation, Geschichte genannt, ist völlig einzigartig; sie wird einen Moment andauern, sie begann erst vor einem Moment. Es vollzieht sich ein riesiger Ausbruch von Statik in diesem einen Augenblick, da der Affe zur Gottheit wird. Das endgültige eschatologische Objekt mäßigt und transformiert den Vorwärtsfluß des entropischen Ereignisses.

Das Leben nimmt eine zentrale Stelle in der Organisation der Materie ein. Ich lehne die Idee ab, daß wir auf ein Abstellgleis namens organische Existenz gestellt worden sind, und daß unser tatsächlicher Platz, die Ewigkeit ist. Dieser Modus der Existenz ist ein wichtiger Teil des Kreislaufes. Er ist ein Filter. Es gibt die Möglichkeit der Ausrottung, die Möglichkeit für immer in die Physis zu fallen und insofern ist die Metapher vom Sündenfall gültig. Es gibt eine spirituelle Verpflichtung, da ist eine Aufgabe zu bewältigen. Es ist jedoch nicht etwas so Einfaches, wie den Regeln eines anderen zu folgen. Das noetische Unterfangen ist eine der Hauptverpflichtungen des Seins. Unsere Rettung ist damit verbunden. Nicht jeder muß Texte über Alchemie lesen oder superleitende Biomoleküle studieren, um den Übergang zu schaffen. Die meisten Leute schaffen ihn ganz naiv, indem sie klar über die Gegenwart denken, aber wir Intellektuellen sind in einer Welt von zu viel Information gefangen. Für uns ist die Unschuld verschwunden. Wir können nicht erwarten, die Regenbogenbrücke durch einen guten Akt der Reue zu überqueren; das wird nicht ausreichen.

Wir müssen verstehen. Whitehead sagte: "Verstehen ist die Erkenntnis von Muster als solchem", und den Tod zu fürchten bedeutet das Leben mißzuverstehen. Kognitive Aktivität ist der bestimmende Faktor des Menschseins. Die Sprache, das Denken, Analyse, Kunst, Poesie, das Mythen-Machen: dies sind die Dinge, die den Weg zum Reich des Echaton weisen. Das ist was Joyce meint, wenn er sagt, daß der Mensch lenkbar sein kann. Mit anderen Worten, wir Menschen können in einen Bereich reiner Selbsterrichtung freigelassen werden. Die Phantasie ist alles. Das war Blakes Sicht. Das ist woher wir kommen. Das ist wohin wir gehen. Und es kann nur durch kognitive Aktivität angegangen werden.

Zeit ist die Idee, die solchen Vorstellungen ihre Kraft verleiht, da sie eine neue Auffassung von Zeit bedeuten. Während des Experimentes in La Chorrea sagte der Logos mir, daß Zeit nicht bloß ein homogenes Medium ist, in dem Dinge vorkommen, sondern eine flukturierende Dichte von Wahrscheinlichkeit. Obwohl uns die Wissenschaft manchmal zu sagen vermag, was geschehen kann, und was nicht, machen gewisse Dinge, was Whitehead "die Formalität des tatsächlichen Vorkommens" nannte, durch. Das ist, was mir der Logos zu erklären versuchte, nämlich warum aus der Unzahl von Dingen, die geschehen könnten, gewisse Dinge die Formalität des Vorkommens durchmachen. Der Grund ist, daß es eine modulare Hierarchie von Wellen, zeitlicher Konditionierung, oder zeitlicher Dichte gibt. Ein bestimmtes Ereignis als höchst unwahrscheinlich eingestuft, ist in manchen Momenten wahrscheinlicher als andere.

Diese einfache Erkenntnis nehmend und vom Logos an der Hand geführt, war es mir möglich, Karten der Zeit zu konstruieren, die in einen Computer einprogrammiert werden können, und die eine Karte des Eintretens von dem, was wir "Neuerung " nennen, ergeben. Als generelle Regel vermehrt sich die Neuerung offensichtlich. Sie vermehrt sich schon seit dem Anfang des Universums. Zuerst gab es nur die Möglichkeit von nuklearer Interaktion und dann als die Temperaturen unter die Bindungsstärke des Kerns fielen, konnte das Atomsystem sich formen. Dann, viel später wurde Leben möglich, dann entwickelten sich sehr komplexe Lebensformen, das Denken wurde möglich, die Kultur wurde erfunden. Die Erfindung des Druckes und des elektronischen Informationstransfers trat auf.

Was geschieht ist das Eintreten von Neuerung in Richtung dessen, was Whitehead "Verwachsung" nannte, ein sich verengender Kreis. Alles fließt zusammen, und tatsächlich verschmilzt der "autopoetische lapis", der alchemistische Stein am Ende der Zeit, wenn alles zusammenfließt. Wenn die physikalischen Gesetze beseitigt sind, das Universum verschwindet, und was zurückbleibt, ein eng gebundenes Plenum ist, die Monade, fähig sich selbst für sich selbst auszudrücken, eher als nur dazu fähig, einen Schatten als sein Spiegelbild in die Physis zu werfen. Ich komme hier in meiner Ansicht über das Ausmaß, in welchem sich die Veränderung beschleunigt, sehr nahe an den klassischen, tausendjährigen und apokalyptischen Gedanken heran. Von der Art, wie sich der Kreis verengt, sage ich voraus, daß diese Verwachsung bald geschehen wird – um das Jahr 2012. Es wird der Eintritt unserer Spezies in den Hyperraum sein, aber es wird der Zusammenbruch des Zustandsvektors zu sein scheinen, das Ende der physikalischen Gesetze und die Freilassung des Geistes in sich selbst.

Alle diese anderen Bilder – das Raumschiff, die Raumkolonie, der Lapis – das sind vorausgehende Bilder. Sie ergeben sich natürlich aus der Idee, daß Geschichte die Schockwelle der Eschatologie ist. Während man sich dem eschatologischen Objekt annähert, werden die Reflexionen, die es abwirft, dem Ding selbst immer ähnlicher und ähnlicher. Im endgültigen Moment steht das Unaussprechliche enthüllt da. Es gibt keine Reflexionen des Geheimnisses mehr. Man sieht das Geheimnis in seiner ganzen Nacktheit, und nichts anderes existiert. Aber was es ist, der Anstand kann es kaum sicher andeuten; nichts desto weniger ist es das krönende Vergnügen des Futurismus einen Vorgeschmack davon zu suchen.

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Mittwoch, 11. Oktober 2006

IM gespräch mit Terence
Von manadruide, 10:21

Blumen haben EnergienInterview mit TERENCE McKENNA
von
Oliver Koehler

(Bisher unveröffentlichtes Interview mit dem Großmodulator Terrence McKenna, daß Oliver Köhler seinerzeit für daß nun versenkte Magazin Frontline geführt hatte.)

Oliver: Herr McKenna, in ihren Vorträgen fordern Sie zur Schaffung neuer Kunstformen auf. Dabei darf sich Trance - mit seinen Innovationen im Bereich der musikalischen und visuellen Kunst - angesprochen fühlen; nur besteht das Problem, daß das Trance-Phänomen so eine breite Akzeptanz erfahren hat, daß es inzwischen als Teil des offiziellen, staatlichen Kulturguts verstanden wird. Besitzt eine salonfähige Kunst noch genügend Impetus, um Veränderungen zu bewirken.

TERENCE McKENNA: Ich glaube, daß dieses Phänomen nach wie vor noch das offizielle Kulturverständnis außerordentlich herausfordert, denn wo auch immer die kulturellen Werte des Establishment verteidigt werden, bleibt Trance grundsätzlich kontrovers. Natürlich muß man davon absehen, daß sobald eine Szene größer wird, sich auch Taschen der Kommerzialisierung bilden werden. Meiner Meinung nach ist Trance sehr entscheidend in der Hinsicht, daß es immer noch interessante Musik und Lebensstile hervorruft. Dennoch muß es sich immer noch als Zielscheibe für die Kulturfanatiker darstellen können, sonst wird es noch zum Klischee zu gunsten des Kommerzes. Hinzu kommt noch, daß Trance Rock'n'Roll schon längst eingeholt hat. Rock'n'Roll hatte vielleicht eine Blütezeit von 10 Jahren bevor es zum Dienste der Levi's Werbung eingezogen worden ist. Seitdem herrscht ein sehr starkes kommerzielles Element. Zeitschriften wie diese hier werden eine erhebliche Verantwortung tragen müssen, um den Verlauf ähnlicher Prozesse zu verhindern.

Oliver: Auch Ihre Botschaften tragen in diesem Prozeß eine große Verantwortung. Ihre Hauptthese läuft ja darauf hinaus, daß Psychedelika in der Zerstörung des egoistischen Triebes eine wesentliche Rolle spielen. Dennoch existiert ein breiter Spalt zwischen Konsument und Aktivist. Es scheint als ob, Trance nur zu einem unter vielen Genußmitteln unserer Gesellschaft geworden ist. Glauben Sie , daß ihre Botschaften die richtigen Leute erreichen.

TERENCE McKENNA: Die Message ist schon etwas komplizierter, hat vielmehr mit Pflanzen zu tun. Aber ja, ich bin der Ansicht, daß die meisten Jugendlichen unter 25 Jahren, mit denen ich rede, sich viel mehr bewußt sind über die Werte, die man versucht, ihnen zu verkaufen als irgendeine andere Gruppe von Leuten seit den Sechziger Jahren. Zur Zeit wird viel Jugend-Bashing betrieben, was ich gerade aus diesem Grund für unbegründet halte. Ich muß aber auch zustimmen, daß es in jeder Szene ahnungslose Leute geben wird, die draufspringen einfach weil es diese Szene gibt. Der Vorwurf einer gewissen Ober-flächlichkeit in der Szene muß man aber daher ableiten, daß diese Leute ihre Drogen nicht ernst genug nehmen. Den Leuten muß gesagt werden, daß die tiefgründigsten Drogenerfahrungen bei Dosen erreichbar sind, die zu hoch sind, um in einem Club tanzen zu gehen. Im Umgang mit Psilocybin zumindest gilt für mich als Prinzip eine Dosis von 5 gramm in einsamer Dunkelheit. Was aber für den Gebrauch von Drogen im Club-Kontext spricht, ist die Tatsache, daß durch energische Körperaktivität, z.B. tanzen, Drogen viel schneller umgesetzt werden. Somit haben wir eine Strategie entwickelt, um den Gebrauch von Drogen in einer öffentlichen Situation zu managen. Scheinbar funktioniert es auch, denn warum drehen so wenige durch, obwohl sie bis zum Anschlag geladen sind?

Oliver: Sie erwähnen die Droge Psilocybin bzw. Magic Mushrooms, eine natürlich wachsende psychedelische Droge, jedoch werden in der Trance Szene oft synthetische Drogen konsumiert. In wie fern unterscheiden sich die Wirkungen von synthetischen und natürlichen Psychedelika?

TERENCE McKENNA: Das Problem mit den synthetischen Drogen liegt darin, daß sie den kriminellen Syndikalismus fördern, das Züchten und Verkaufen von natürlichen Drogen aber nicht! Wenn man 500 Gramm eines weißen Pulvers verkaufen muß, dann wird man zwangsläufig eine kriminelle Verschwörung mit seinen Freunden bilden. Zudem erkennt man an einem weißen Pulver nicht, was es wirklich ist! Die menschliche Erfahrung mit Pflanzen ist im allgemeinen viel freundlicher gewesen als mit Synthetika. Nicht unbedingt als metaphysisches Prinzip, mehr als Faustregel, wird man mehr Spaß haben wenn man bei den Pflanzen bleibt und man wird eher überleben, um die Geschichte zu erzählen. Ich glaube deshalb, daß Psilocybin die natürliche Droge des Trance sein sollte. Die Züchtung von Pilzen kann so leicht sein wie Marmelade aufmachen und erzeugt einen Lebensstil, der auf Sauberkeit, Pünktlichkeit und auf Freude zum Detail beruht. Dürfte recht großen Andrang in Deutschland finden! Es wäre aber auch schön, wenn sich der Drogengebrauch nicht nur auf Trance-Parties beschränken würde, sondern auch auf die Einsamkeit in der Natur.

Oliver: Ihre Betonung des ökologischen Bewußtseins erinnert an eine Hippie-Ästhetik, der die Trance-Szene oft ferngeblieben ist. Dennoch ist Ihr Zynismus den 68iger Hippies gegenüber unüberhörbar. Was hat Trance, das den 68iger Hippies gefehlt hat?

TERENCE McKENNA: Die 68iger Hippies waren in ihrem Umgang mit der Technologie extrem naiv. Die einzigen Technologien mit denen sie sich beschäftigten, waren die der LSD- Herstellung und die der Anlagentechnik. Außerdem fand die ganze Bewegung nur an wenigen Orten statt: Berkeley, Ann Harbour und Manhattans East Village. Wer nicht dort war, war entweder nur ein Beobachter oder Möchtegern. Trance ist inzwischen eine globale Bewegung und das hat man dem Internet zu verdanken. Die Cybergemeinde verfügt über Kommunikationsformen, die in den Sechzigern nur den großen Konzernen zur Verfügung standen. Das gibt der Szene einen größeren Zusammenhalt; gleichzeitig ist sie aber global zerstreut und deshalb sehr schwierig zu zerstören. Zudem hat sich Trance die Zeit genommen, sich zu entwickeln und aufzubauen. Ich ging 1965 nach Berkeley und bis 1970 waren alle schon ausgestiegen. Also, wenn wir 1988 als das Geburtsjahr betrachten, dann nähern wir uns der zehnten Jahresfeier: länger als die Hippie-Geschichte! Trance hat mehr Leute über einen längeren Zeitraum hinweg betroffen und hat viel tiefere Wurzeln schlagen können. Wenn man noch das technologische und ökologische Bewußtsein ins Gleichgewicht bringen könnte, dann würde das, in Verbindung mit dem globalen jugendlichen Flair, mit starken visionären Drogenerlebnissen und mit den high-tech gemeinschafts-betonten Kunstformen, ein sehr starkes Fundament für eine Subkultur oder sogar für eine Kultur, bilden. It's here to stay! Ich bin sehr optimistisch aber ich habe es nicht eilig. Denn bis zu dem Jahre 2000 wird noch die alte Ordnung von Christentum, sogenannter Demokratie und Konsum herrschen. Wir können es kritisieren aber es wäre sinnlos zu versuchen, diese Ordnung zu stürzen. Nach 2000 wird sich eine ganz andere Denkart herauskristallisieren: ein Konsens, daß die alten Denkweisen ausgeschöpft sind. Es gibt einfach nicht mehr genug Kupfer, Gold oder Öl, um jedem den amerikanischen Mittelklassetraum zu ermöglichen. (Sowieso ist so ein Lebensstil unbefriedigend: die, die ihn haben, sind schließlich auch nicht zufrieden sonst würden sie sich nicht zu Tode trinken!) Es bedarf also ganz eindeutig einer Wiedergeburt der körper- und gemeinschafts-orientierten sowie konsumablehnenden Werte, wenn wir diesen Planeten nicht zerstören wollen. Und genau zu diesem Zeitpunkt werden sich diejenigen melden, die in den neunziger Jahren am Kochen waren, und die ihre Kunst, ihre Musik, ihren Lebensstil perfektioniert haben. So wie ihnen auch mehr Kontrolle gegeben wird, so werden sich auch die Veränderungen verwirklichen. Habt Geduld! Wir sind erst in der Trainingsphase. Am Trainieren für die 2000'er Trance-Olympiade!

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Dienstag, 10. Oktober 2006

Cosmic Trigger Event
Von manadruide, 18:33

A cosmic trigger event is occurring on the 17th of October 2006. This is the
beginning, one of many trigger events to come between now and 2013.

An ultraviolet (UV) pulse beam radiating from higher dimensions in
universe-2 will cross paths with the Earth on this day. Earth will remain
approximately within this UV beam for 17 hours of your time.

This beam resonates with the heart chakra, it is radiant flourescent in
nature, blue/magenta in colour. Although it resonates in this frequency
band, it is above the colour frequency spectrum of your universe-1 which
you, Earth articulate in. However due to the nature of your soul and soul
groups operating from Universe-2 frequency bands it will have an effect.
 
The effect is every thought and emotion will be amplified intensely one
million-fold. Yes, we will repeat, all will be amplified one millions time
and more.

Every thought, every emotion, every intent, every will, no matter if it is
good, bad, ill, positive, negative, will be amplified one million times in
strength.

What does this mean ?

Since all matter manifest is due to your thoughts, i.e. what you focus on,
this beam will accelerate these thoughts and solidify them at an accelerated
rate making them manifest a million times faster than they normally would.

For those that do not comprehend. Your thoughts, what you focus on create
your reality.

This UV beam thus can be a dangerous tool. For if you are focused on
thoughts which are negative to your liking they will manifest into your
reality almost instantly. Then again this UV beam can be a gift if you
choose it to be.

Mission-1017 requires approximately one million people to focus on positive,
benign, good willed thoughts for themselves and the Earth and Humanity on
this day. Your thoughts can be of any nature of your choosing, but remember
whatever you focus on will be made manifest in a relatively faster than
anticipated time frame. To some the occurrences may almost be bordering on
the miracle.

All we ask is positive thoughts of love, prosperity, healing, wealth,
kindness, gratitude be focused on.

This UV beam comes into full affect for 17 hrs on the 17th of October 2006.
No matter what time zone you are in the hours are approximately 10:17 am on
the 17th of October to 1:17 am on the 18th October.

The peak time will be 17:10 (5:10 pm) on the 17th October.

You do not need to be in a meditative state through out this time, though would
be beneficial. The main key time no matter what time zone you are in will be
the peak time of 17:10 (5:10 pm). Perhaps at this time if you can find a
peaceful spot or location to focus. The optimum is out in the vicinity of
grounded nature, likened to that of a large tree or next to the ocean waves.


Focus on whatever it is you desire. What is required for the benefit of all
Earth and Humanity is positive thoughts of loving nature.

We call this UV beam trigger event, "818" gateway.
 
Please forward this message to as many people as you know who will use this
cosmic trigger event to focus positive, good willed thoughts.

We require approximately 1-million people across globe to actively
participate in this event. Please use whatever communication mediums you
have at your disposal. Reach out to as many people as possible. We require
1-million plus people at the least to trigger a shift for humanity from
separation and fragmentation to one of unification and oneness.

This is your opportunity to take back what is rightfully yours i.e. Peace
and Prosperity for all Earth and Mankind.

This is a gift, a life line from your universe so to speak, an answer to
your prayers. What you do with it and whether or not you choose to
participate is your choice.

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Christian: The Tree Of Knowledge (Manna)
Von manadruide, 08:53

Christian: The Tree Of Knowledge (Manna)

1. Fresco of Plaincourault 13th Cen. C.E. showing Adam & Eve with serpent-entwined Amanita muscaria mushroom (caduceus).
2. Canturbury Psalter 1147 C.E. showing the Lord of 'magical plants.' 3. Cathedral mushroom-doorway: Rome

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Montag, 09. Oktober 2006

The drug symbol caduceus, or 666 pronounced XeZus (Jesus).
Von manadruide, 12:17

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Adam und Eva
Von manadruide, 12:13

Abbey of Montecassino

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Sonntag, 08. Oktober 2006

Derivation of the Timewave from the King Wen Sequence of Hexagrams
Von manadruide, 15:33


by Terence McKenna

The idea that time is experienced as a series of identifiable elements in flux is highly developed in the I Ching. Indeed the temporal modeling of the I Ching offers an extremely well-developed alternative to the "flat-duration" point of view. The I Ching views time as a finite number of distinct and irreducible elements, in the same way that the chemical elements compose the world of matter. For the Taoist sages of pre-Han China time was composed of sixty-four irreducible elements. It is upon relations among these sixty-four elements that I have sought to erect a new model of time that incorporates the idea of the conservation of novelty and still recognizes time as a process of becoming.

The earliest arrangement of the hexagrams of the I Ching is the King Wen Sequence. It was this sequence that I chose to study as a possible basis for a new model of the relationship of time to the ingression and conservation of novelty. In studying the kinds of order in the King Wen Sequence of the I Ching I made a number of remarkable discoveries. It is well known that hexagrams in the King Wen sequence occur in pairs. The second member of each pair is obtained by inverting the first. In any sequence of the sixty-four hexagrams there are eight hexagrams which remain unchanged when inverted. In the King Wen Sequence these eight hexagrams are paired with hexagrams in which each line of the first hexagram has become its opposite, (yang changed to yin and vice -versa).

The question remains as to what rule or principle governs the arrangement of the thirty-two pairs of hexagrams comprising the King Wen Sequence. My intuition was to look at the first order of difference, that is, how many lines change as one moves through the King Wen Sequence from one hexagram to the next. The first order of difference will always be an integer between one and six. When the first order of difference within pairs is examined it is always found to be an even number. Thus all instances of first order of difference that are odd occur at transitions from one pair of hexagrams to the next pair. When the complete set of first order of difference integers generated by the King Wen Sequence is examined they are found to fall into a perfect ratio of 3 to 1, three even integers to each odd integer. The ratio of 3/1 is not a formal property of the complete sequence but was a carefully constructed artifact achieved by arranging hexagram transitions between pairs to generate fourteen instances of three and two instances of one. Fives were deliberately excluded. The fourteen threes and two ones constitute sixteen instances of an odd integer occurring out of a possible sixty-four. This is a 3/1 ratio exactly.

Figure 1

Figure 1 shows that when the first order of difference of the King Wen Sequence is graphed it appears random or unpredictable. However when an image of the graph is rotated 180 degrees within the plane and superimposed upon itself it is found to achieve closure at four adjacent points as in Figure 2.

Figure 2

While closure might logically be expected anywhere in the sequence, it in fact occurs at the conventional beginning and end of the sequence. While an arrangement with closure might have placed any two hexagrams opposite each other, what we in fact find is that the hexagrams opposite each other are such that the numbers of their positions in the King Wen Sequence when summed is always equal to sixty-four. These facts are not coincidences, they are the artifacts of conscious intent.

Over 27,000 hexagram sequences were randomly generated by computer (all sequences having the property possessed by the King Wen sequence that every second hexagram is either the inverse or the complement of its predecessor). Of these 27,000 plus sequences only four were found to have the three properties of a 3/1 ratio of even to odd transitions, no transitions of value five and the type of closure described above. Such sequences were found to be very rare, occurring in a ratio of 1 in 3770. Here is the complete graph of the King Wen first order of differnce with its mirror image fitted against it to achieve closure:

Figure 3

For these reasons I was led to view the King Wen Sequence as a profoundly artificial arrangement of the sixty-four hexagrams. Look carefully at Figure 3 immediately above. Review in your mind the steps from the King Wen sequence that led to it. Notice that it is a complete set of the sixty-four possible hexagrams, running both sequentially forward and backward. Since it is composed of sixty-four hexagrams of six lines each it is composed of 6 x 64 or 384 lines or yao. One might make an analogy and say Figure 3 is to the King Wen sequence as a cube is to a square; it is composed of the same elements as the King Wen Sequence but it has more dimensions.

It is my assumption that the oracle building pre-Han Chinese viewed the forward-and backward-running double sequence of Figure 3 as a single yao or line and that it is therefore open to the same treatment as lines are subject to in the I Ching, namely multiplication by six and sixty-four.

Figure 4

Since a hexagram has six lines I visualized six double sequences in a linear order. But a hexagram is more than lines; a hexagram also contains two trigrams. Thus over the six double sequences I overlaid two double sequences, each three times larger than the six double sequences. A hexagram also has an identity as a whole; thus over the six and the two double sequences a single, larger double sequence is projected.

The sets of double sequences of each level share a common point of origin and all return to a single end point. The resulting figure, show in Figure 4 on the extreme right, is to the original double sequence as a tesseract is to a cube, for again more dimensions have been added. This figure itself can then be imagined as a single hexagram, but one of a set of sixty-four.

Figure 5

The closure at the beginning and end of this figure suggested that it might be useful to model process. Its 384 subunits imply a calendar. Can it be coincidence that the length of a lunar month, 29.53 days, times 13 is 383.89? I believe that what we have here is a 384 day lunar calendar with resonances to other other naked eye astronomical phenomena known to be of interest to the ancient Chinese (see below).

Table 1

Using techniques that I developed for the problem I was able to mathematically collapse the hexagram construct into a self-similar fractal curve that can be used to map the unfolding of temporal variables and their resonances on all levels of duration.

My attack on the problem began with an examination of the simple wave of Figure 3. Thirteen discrete line types comprise any simple version of the graph. These thirteen lengths are displayed on and off grid in Figure 6:

Figure 6

. As these lengths are always discrete units, we can assign to them values which are ascending integers. The values of Figure 6 allow a quantification of line length. To quantify the degree and direction of skew of individual lines, one direction of skew is designated as positive, giving lines skewed in that direction positive values. Lines skewed in the opposite direction are given negative values. This gives values adequately preserving and quantifying line length and direction of skew. The values labeled L in Figure 6 are used for the left side of a simple wave while the values labeled R, which are the same values with their their sign reverse, are applied to the right side of any simple wave. The sign is important only in combining values across scales but is ignored in the final graphing of combine values, either set of values may be applied to either the right or left side. However, whichever schema is chosen must then be followed throughout. Figure 7 represents the version of these values that we have used for the simple graph.

Figure 7

It is important to note that the valuations in Figure 7 are valuations of the simple wave on the smallest scale of a single complex wave. The relative proportions of the three levels in the complex wave are preserved and quantified by multiplying the valuations of the linear scale in the appropriate way. To assign a value to a positionÊon the trigramatic scale, the valuation of that position on the linear scale (Figure 7) is multiplied by three because the trigramatic scale is three times larger than the linear scale. In a similar manner, the hexagramaticÊpositions are assigned a valuation by multiplying their linear-level valuations by six, again because the hexagramaticÊscale is six times larger than the linear. Figure 7 uses the value scheme in Figure 6 and is the version of value assignments we have used in all our calculations.

Note that in Figure 7 all parallel lines, regardless of the distances separating them, reduce to zero. Thus, while the operations discussed so far have allowed quantification of skew direction, proportional ratios of the wave parts, and the degree of departure from the parallel state, they have not provided a quantified account of the fluctuating distances between the two parameters of the wave. The procedure for obtaining these values is similar to, but distinct from, the procedures outlines above.

Figure 8

Figure 8 shows the seven types of divergence, congruence, and overlap which points in the simple wave may display. The two possible assignments of positive and negative numbers are shown to the right and left sides in Figure 8. Ê We have chosen to use the right-hand schema to preserve the intuition that overlap tends to carry a situation toward the zero state rather than away from it.

Figure 9

Figure 9 shows the values this series of point assignments generates when applied to the simple wave. When the valuations for skew, parallelism, and relative proportion have been combined in the manner detailed above the following 384 values result(as read from position 383 to position zero):

0, 0, 0, 2, 7, 4, 3, 2, 6, 8, 13, 5, 26, 25, 24, 15, 13, 16, 14, 19, 17, 24, 20, 25, 63, 60, 56, 55, 47, 53, 36, 38, 39, 43, 39, 35, 22, 24, 22, 21, 29, 30, 27, 26, 26, 21, 23, 19, 57, 62, 61, 55, 57, 57, 35, 50, 40, 29, 28, 26, 50, 51, 52, 61, 60, 60, 42, 42, 43, 43, 42, 41, 45, 41, 46, 23, 35, 34, 21, 21, 19, 51, 40, 49, 29, 29, 31, 40, 36, 33, 29, 26, 30, 16, 18, 14, 66, 64, 64, 56, 53, 57, 49, 51, 47, 44, 46, 47, 56, 51, 53, 25, 37, 30, 31, 28, 30, 36, 35, 22, 28, 32, 27, 32, 34, 35, 52, 49, 48, 51, 51, 53, 40, 43, 42, 26, 30, 28, 55, 41, 53, 52, 51, 47, 61, 64, 65, 39, 41, 41, 22, 21, 23, 43, 41, 38, 24, 22, 24, 14, 17, 19, 52, 50, 47, 42, 40, 42, 26, 27, 27, 34, 38, 33, 44, 44, 42, 41, 40, 37, 33, 31, 26, 44, 34, 38, 46, 44, 44, 36, 37, 34, 36, 36, 36, 38, 43, 38, 27, 26, 30, 32, 37, 29, 50, 49, 48, 29, 37, 36, 10, 19, 17, 24, 20, 25, 53, 52, 50, 53, 57, 55, 34, 44, 45, 13, 9, 5, 34, 26, 32, 31, 41, 42, 31, 32, 30, 21, 19, 23, 43, 36, 31, 47, 45, 43, 47, 62, 52, 41, 36, 38, 46, 47, 40, 43, 42, 42, 36, 38, 43, 53, 52, 53, 47, 49, 48, 47, 41, 44, 15, 11, 19, 51, 40, 49, 23, 23, 25, 34, 30, 27, 7, 4, 4, 32, 22, 32, 68, 70, 66, 68, 79, 71, 43, 45, 41, 38, 40, 41, 24, 25, 23, 35, 33, 38, 43, 50, 48, 18, 17, 26, 34, 38, 33, 38, 40, 41, 34, 31, 30, 33, 33, 35, 28, 23, 22, 26, 30, 26, 75, 77, 71, 62, 63, 63, 37, 40, 41, 49, 47, 51, 32, 37, 33, 49, 47, 44, 32, 38, 28, 38, 39, 37, 22, 20, 17, 44, 50, 40, 32, 33, 33, 40, 44, 39, 32, 32, 40, 39, 34, 41, 33, 33, 32, 32, 38, 36, 22, 20, 20, 12, 13, 10

Table 2: The 384 Values of the Complex Wave


These same values are to be graphed as a single line graph and are the primary valuation scheme for any complex wave. The process of quantifying a given time in the modular hierarchy of the complex wave will necessarily begin with reference to these values.


Figure 10

Figure 10 shows the complex compound wave and its reduction into an ordinary graph. The 384 values above can be ploted on a graph thus reducing the complex, tri-leveled, bi-directionally flowing complex wave a single line moving in only one direction. Such a graph preserves certain qualities of the complex wave: its divergence from the zero state where lines are parallel, the direction and degree of skew of pairs of lines, the relative proportions of the three levels, and the distances between the fluctuating parameters of the various component waves. However such a graph does not reflect the shift of values that would occur if the single-line complex wave were nested into a particular position in the modular hierarchy of fractal waves each level of which was 64 times larger than its predecessor. In such a case, the 384 values above would serve as a schema of values to be combined through superimposition with the values associated with whichever one of the 64 segments of the next largest level it is to be nested in. These latter values have first been multiplied by by 64, indicating their membership in the next larger level of the hierarchy. Thus 64 variants of the values of Table 2 would be generated, and it is these various waves or frames which we treat as comprising the temporal maps of a given historical span. The values of Table 2 are the basis of the quantified maps of temporal flux which Novelty theory rests on.

Figure 11

The last three of the 384 segments of the wave on any level possess singularities which quantify as zero, see Figure 11. When the wave on a given level enters those segments of itself which are zero states, it ceases to contribute boundary constraints to its subsets on lower levels. The cessation of boundary constraints imposed by higher levels in the hierarchy causes a "surge" toward the zero state each time that a cycle enters its terminal phase on any level in the hierarchy. Such quantized transitions from one modality to another are called "changes of epoches" By Whitehead. The appearance of life in an inorganic world, of consciousness in an unconscious world, or of language in a world without language are all examples of such epochal transitions. Our lives are filled with such transitions, but they are terminations of relatively short cycles in the quantified hierarchy. Terminations of cycles or epoches of really long duration cause extreme accelerations toward the zero state/ This idea is similar to Whitehead's conception of concrescence and the Vedic conception of world ages which grow shorter as they tighten around an axis point. The spiral image of the Christian apocalypse is another example of this intuition that time is a series of tightening gyres around the quantized emergence of transformation.

A perfect self-consistent proof that Table 2 does adequately conserve four qualities--divergence from the zero state where lines are parallel, the direction and the degree of skew of pairs of lines, distances between the parameters of the component waves, and the proportions of these three qualities relative to the other levels--is afforded by comparing any two graph segments assigned to a single time but on different scales relative to an arbitrary termination date that is the same for both. Any two such segments will be found to be similar in form yet preserving their relative proportions. This demonstrable fact confirms the idea that the complex wave derived from Figure 3 is adequately reflected and its useful values retained throughout the series of operations which generate Table 2. What Table 2 and the graphs made from it achieve is a clarity and simplicity of expression lacking in the tri-leveled complex wave. Table 2 and the algorithm that accompanies it is a quantification of operational constructs which makes this modular hierarchy of temporal variables a valid subject for rigorous scientific investigation.


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Samstag, 07. Oktober 2006

Zauberpilze entlich wieder legal!!!!!!!!
Von manadruide, 10:50




Am Mittwoch, dem 15. März 2006, hat das Oberlandesgericht in Koblenz  geurteilt, dass Pilze, in KEINER FORM vom BtMG erfasst sind (§2 sei  eindeutig) und somit trockene wie frische Pilze LEGAL sind - und immer  waren. Das Urteil ist rechtskräftig
Jeder, der irgendwann einmal Probleme mit dem Staat wegen der Pilze hatte,  kann jetzt Schadensersatz beantragen.

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Mittwoch, 04. Oktober 2006

Der Weg nach Eleusis
Von manadruide, 16:51

Der Weg nach Eleusis
Über die Geburt der Metaphysik aus dem Geist des Mutterkorns


Das Mysterium von Eleusis war eines der bestgehüteten Geheimnisse der Antike. Fast zwei Jahrtausende lang, bis zur Zerstörung des Tempels durch christliche Barbaren im 3. Jahrhundert, zogen Wallfahrer jedes Jahr im September auf der Heiligen Straße von Athen nach Eleusis, fasteten und umtanzten den der Göttin Demeter geweihten Brunnen im Vorhof des Heiligtums. Die Nacht verbrachten sie in der Mysterienhalle, einem großen fensterlosen Saal. Priester bereiteten einen „heiligen Trank“, den die Teilnehmer gemeinsam zu sich nahmen - und dann geschah es. Eine so unmittelbare und unaussprechliche Erfahrung, daß sie nur „geschaut“, aber nicht ausgesprochen werden durfte - bei strengen Strafen war es verboten, über das Erlebte zu berichten. Über zwei Jahrtausende haben sich die in Eleusis Initiierten daran gehalten, die Philosophen Sokrates, Platon oder Aristoteles, der Tragödienautor Sophokles – sie waren, wie alle griechisch sprechenden Menschen ihrer Zeit, mindestens einmal im Leben  nach Eleusis gepilgert. Sophokles schreibt: „Dreifach glücklich sind jene unter den Sterblichen, die, nachdem sie diese Riten gesehen, zum Hades schreiten; ihnen allein ist dort wahres Leben vergönnt.“
Ehrfurchtgebietende, dunkle Äußerungen wie diese liegen in großer Zahl vor, doch was sie rechtfertigte, welche Offenbarung die Teilnehmer derart überwältigte, daß sie selbst den Tod für überwunden glaubten - dieses Geheimnis blieb auch nach dem endgültigen Niedergang der athenischen Kultur im 4.nachchristlichen Jahrundert verborgen. Selbst römische Kaiser wie Marc Aurel und Hadrian, die zu den Eingeweihten zählten, hielten sich an das Schweigegebot, und von Cicero, der  nach Eleusis gepilgert war, ist gleichfalls nur eine raunendes Zeugnis überliefert: „Nicht nur haben wir dort den Grund erhalten, daß wir in Freude leben, sondern auch dazu, daß wir mit besserer Hoffnung sterben..“ Tausende von Büchern über die Mythologie Griechenlands wurden seitdem geschrieben, hunderte von  Abhandlungen über die eminente Bedeutung der dionysischen Kultur und der eleusischen Riten verfaßt - doch was im Zentrum dieses Mysteriums stand, blieb bis in unsere Tage ein Rätsel.

Erst Ende der 70er Jahre gelang es in interdisziplinärer Zusammenarbeit, das Geheimnis zu lüften: Der Ethnobotaniker Gordon Wasson, der Pharmakologe und Chemiker Albert Hoffmann sowie der Altertumsforscher Carl Ruck identifizierten den „heiligen Trank“ als Zubereitung eines halluzinogenen Pilzes, des „Claviceps purpurea“, der im deutschen „Mutterkorn“ genannt wird und als Parasit auf der Gerste und anderen Getreidearten wächst. Der Pilz enthält die Wirkstoffe des LSD, des stärksten bekannten Halluzinogens, das Albert Hoffmann 1943 zufällig entdeckte, als er mit den Alkaloiden des Mutterkorns experimentierte. In ihrer Studie „Der Weg nach Eleusis“ weisen die Autoren nicht nur nach, daß die gewaltige visionäre Wirkkraft des „heiligen Tranks“ in Eleusis höchstwahrscheinlich auf eben dieses Mutterkorn zurückzuführen ist, sie belegen auch, wie eng dieser Pilz mit dem Mythos der Demeter, der Erdgöttin verflochten ist.
„Jedes Jahr wandelten neue Kandidaten für die Initiation auf jener Heiligen Straße nach Eleusis, Menschen aller Klassen, Herrscher und Prostituierte, Sklaven und Freie. Jeder Schritt auf dem Weg erinnerte an den Aspekt eines alten Mythos, der erzählte, wie die Erdmutter, die Göttin Demeter ihre einzige Tochter verloren hatte, die beim Blumenpflücken von ihrem Bräutigam, dem Herrn des Todes, geraubt worden war. Wenn die Pilger in Eleusis ankamen, tanzten sie bis tief in die Nacht bei dem Brunnen, an dem Demeter um ihre verlorene Persephone geweint hatte. Sie tanzten zu Ehren dieser beiden Göttinen und ihres geheimnisvollen Gatten Dionysos. Dann durchschritten sie die Tore in den Festungsmauern, hinter denen, abgeschirmt von profanen Blicken, das große Mysterium von Eleusis stattfand. Die antiken Schriftsteller geben einmütig an, daß im großen „Telestrion“, der Initiationshalle im Inneren des Heiligtums, etwas zu sehen war. Soviel durften sie immerhin sagen. Die Halle war jedoch, wie man heute anhand archäologischer Reste rekonstruieren kann, völlig ungeeignet für Theateraufführungen. Was man dort zu sehen bekam, war kein Spiel von Schauspielern, sondern, in Platons Worten, „phantasmata“, eine Reihe geisterhafter Erscheinungen. Selbst ein Dichter konnte nur sagen, er habe den „Beginn und das Ende des Lebens gesehen und erkannt, daß sie eins seien“.
Ähnlich ehrfürchtiges Stammeln erlebte Gordon Wasson in den 50er Jahren, als er die religiösen Rituale mexikanischer Indianer erforschte. Im Mittelpunkt ihres Kults steht die Einnahme eines als heilig verehrten Pilzes, dessen halluzinogener Wirkstoff Psilocybin eng mit denen des Mutterkorns verwandt ist. Ähnlich wie das Meskalin des Peyote-Kaktus, den andere mexikanische Stämme als sakrale Droge verwenden, oder der Wirkstoff des Fliegenpilzes, dem „Soma“ der archaischen Priester-Schamanen in Sibirien und Indien. Die übereinstimmenden Berichte, auf die der Pilz - Ethnologe Wasson bei diesen Völkern stieß - der Pilz als „Draht“ zur Kommunikation mit dem Übernatürlichen - ließen ihn schon damals vermuten, daß auch das klassische Griechenland in seiner rituellen Festung Eleusis Halluzinogene verwandte. Doch die Altertumsforscher, die er daraufhin ansprach, taten seine Vermutung als völligen Unsinn ab. Das „Gesehene“, von dem die Initiierten berichten,  hielten sie für kultische Gegenstände, den „heiligen Trank“ für Wein: nach herrschender Meinung wurde den Pilgern in Eleusis eine sakrale Theateraufführung zuteil, eine Art Oberammergau antik. Selbst wenn ein einfacher griechischer Hirte durch ein solches Mysterienspiel und einen Schluck Wein durchaus zu beeindrucken gewesen sein mag,   städtische Intellektuelle wie Platon oder Cicero dürften davon aber kaum derart berührt worden sein. Mit Theater und „Show“ waren sie ebenso vertraut wie mit Musik, Tanz und berauschenden Getränken. Dem Wein bei ihren Gelagen und Symposien war häufig Opium zugesetzt, Rausch und Ekstase waren im Griechenland dieser Epoche alles andere als unbekannt. Genauso wenig ist zu erwarten, daß die Philosophen und Schriftsteller ihren kritischen Verstand freiwillig an der Garderobe des eleusischen Tempels abgaben – nein, sie mußten dort etwas erlebt haben, was selbst den kynischen Schandmäulern die Sprache verschlug.
Zu Hilfe bei der Aufdeckung des Rätsels kam  ein öffentlicher Skandal im Athen des Jahres 415 v.Chr., von dem in fragmentarisch erhaltenen Prozeßakten die Rede ist: Das eleusische Geheimnis war profanisiert worden, aristokratische Bürger hatten ihren Gästen den visionären Trank als Partyvergnügen angeboten und mußten sich dafür vor Gericht verantworten. Einer der Angeklagten war der ruhmreiche Heerführer Alkibiades, der sich nach Sparta absetzte, als man ihn von seinem Kommandeursposten bei der Schlacht von Syrakus zum Prozeß nach Athen zurückbeorderte. Er wurde in Abwesenheit verurteilt und sein  gesamter Besitz  beschlagnahmt. Doch es sind nicht nur diese Spuren antiker Acid-House-Parties, auf die sich der Autoren bei ihrer Beweisführung berufen, sie zeigen auch, daß die Bedeutungstruktur des Demeter-Mythos auf das Geheimnis psychoaktiver Pflanzen verweist. Es sind keine einfachen Blumen, die Persephone pflückt, als sie ins Reich der Toten entführt wird, es ist der hundertköpfige Narkissos, eine Drogenpflanze. In „Der Weg nach Eleusis“ heißt es dazu:
„Es besteht kein Zweifel daran, daß es sich beim Raub der Persephone um einen drogeninduzierten Anfall handelt. Dieser Umstand ist von den Altertumsforschern nie beachtet worden, obschon er aufgrund unseres Wissens über die Religionen der vorgriechischen Ackerbauvölker absolut zu erwarten ist. Das Zentrum dieser Religionen war der Zyklus von Tod und Wiedergeburt in der Pflanzen- und Menschenwelt. Die Frau war die Große Mutter und die ganze Welt ihr Kind. Das grundlegende Ereignis in diesen Religionen war die Heilige Hochzeit, durch welche die Priesterin mit dem Geisterreich im Inneren der Erde kommunizierte, um den Neubeginn des Ackerbaujahrs, des Lebens, zu bewirken. Ihr Gegenstück war ein Vegetationsgeist; er war sowohl ihr auf der Erde wachsender Sohn als auch der Gemahl, der sie in die befruchtende andere Welt entführte. Unter dem Namen Dionysos überlebte der als Gatte der Muttergöttin assimilierte Zeus bis in die klassische Periode hinein.“
Nicht der dionysische Wein, sondern der psychedelische Gerstentrank der Erdgöttin Demeter stand im Zentrum der griechischen Religion – dieser Befund von Wasson, Hofmann und Ruck rückte die gesamte Fachliteratur zu Eleusis in ein völlig neues Licht. Und stempelte all jene Interpretationen, die die tiefgreifende Erfahrung der Initianten auf irgendein beeindruckendes Mysterienschauspiel zurückführten, wenn nicht zur Makulatur, so doch auf das Niveau von Theorien etwa über das Flughafenwesen, denen völlig verborgen geblieben ist, daß der Zweck  Einrichtungen im Reisen besteht.    Natürlich waren die rauschhaften, ekstatischen Elemente  der Demeter- und Dionysos-Rituale keinem Historiker verborgen geblieben, den antiken Interpreten so wenig wie den Wiederentdeckern der hehren Hellenen  in der europäischen Klassik. Für Nietzsche steht und fällt sogar die gesamte Kultur mit der Wiederbelebung des Dionysischen, doch so ahnungsvoll er sich als Psychologe hier erwiesen haben mag, so wenig bestand zu seiner Zeit die Möglichkeit einer empirisch-wissenschaftlichen Erforschung „dionysischer“ Bewußtseinszustände und pflanzengebundener Ekstasen. Den Grundstein dafür legte erst der Berliner Pharmazie - Professor Louis Lewin, der  1924 mit seinem Werk „Phantastica“ eine erste systematische Erfassung der „betäubenden und erregenden  Genußmittel“ versuchte. Die oft anekdotischen Berichte über die bewußtseinsverändernden Wirkungen dieser Pflanzen konnten erst in den folgenden Jahrzehnten einer genaueren wissenschaftlichen Überprüfung unterzogen werden, als nach und nach die Alkaloide, die chemischen Wirkstoffe, von  Meskalin, Peyote und „heiligen Pilzen“ identifiziert wurden. Ihre eigentliche Bedeutung aber läßt sich erst seit den 70er Jahren ermessen, als die Gehirnforscher die Rolle der Neurotransmitter für unsere Bewußtseinszustände – die bio-chemische Steuerung des Gehirns durch drogenähnliche Botenstoffe - entdeckten. Bis dahin  blieb den  Kultur- und Religionsgeschichtlern also kaum etwas anderes, als angesichts des heilige Trank von Eleusis, sowie des schamanistischen Pflanzengebrauchs im allgemeinen, in Rätselraten und Mutmaßungen zu verfallen. Auf diesem Hintergrund hätte die Arbeit von Wasson, Hofmann und Ruck eigentlich wie eine Bombe einschlagen müssen, de facto aber blieb sie, abgesehen von ein paar journalistischen Rezensionen, in Wissenschaftskreisen nahezu unbeachtet. Daran haben weder das große Renomee der Autoren in ihren jeweiligen Fachgebieten, noch die solide Argumentation und Faktenlage etwas geändert, ihr heißes Eisen – die Fundierung des griechischen Geisteslebens, und damit der abendländischen Kultur, in einer mystischen Drogenerfahrung –  glüht bis heute im Verborgenen. Ist es wirklich ein Skandal, in das Zentrum des Metaphysischen, Übernatürlichen, Göttlichen eine Ausgeburt des „Reichs des Bösen“ – die Droge – zu stellen und den profanen Genuß einer Pflanzensubstanz  als Quelle des Heiligen zu identifizieren ?Genau betrachtet räumt das LSD-Mysterium von Eleusis  dem antiken Griechenland  gar keine Sonderstellung ein.  Im Gegenteil: Es verbindet die Kulturgeschichte des Abendlandes mit der Kultur- und Religionsgeschichte anderer Erdteile, denn überall auf der Welt haben die Völker für den Blick über den Zaun von Raumzeit und Sterblichkeit auf die Hilfe von Pflanzen zurückgegriffen

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Porträt von Dr. Albert Hofmann
Von manadruide, 16:10



Dr. Dr. h.c. mult. Albert Hofmann


Porträt von Dr. Albert Hofmann


Der Schweizer Albert Hofmann gilt als einer der bedeutendsten Chemiker unserer Zeit. Er ist der Entdecker von LSD, in dem er bis heute ebenso eine «Wunderdroge» wie ein «Sorgenkind» sieht. Darüber hinaus leistete er Pionierarbeit in der Erforschung anderer psychoaktiver Substanzen sowie der Wirkstoffe wichtiger Arzneipflanzen und Pilze. Unter dem Eindruck des bewusstseinserweiternden Potentials des LSD wandelte sich der Wissenschaftler zunehmend zum Naturphilosophen und kulturkritischen Visionär.
Am 11. Januar 1906 wird Albert Hofmann in der beschaulichen Schweizer Kleinstadt Baden geboren, als ältestes von vier Kindern. Sein Vater ist Werkzeugmacher in einer Fabrik, in der er Alberts spätere Mutter kennenlernt; als er schwer erkrankt, muss Albert, als Ältester, für den Unterhalt der Familie sorgen. Deshalb absolviert er eine kaufmännische Lehre. Nebenher büffelt er Latein und andere Sprachen; denn er will die Matura ablegen, was ihm an einer Privatschule gelingt. (Den Unterricht bezahlte ihm ein Taufpate.)
1926, mit zwanzig, nimmt Albert Hofmann an der Universität Zürich ein Chemiestudium auf. Vier Jahre später promoviert er dort mit Auszeichnung. Anschliessend ist er in den pharmazeutisch-chemischen Forschungslaboratorien der Firma Sandoz in Basel tätig, der er mehr als vier Jahrzehnte ununterbrochen die Treue hält. (1996 verschmolz Sandoz mit Ciba-Geigy zu dem Konzernriesen Novartis.) Dort befasst er sich vor allem mit Arzneimittelpflanzen und Pilzen. Besonders interessieren ihn die Alkaloide (Stickstoffverbindungen) des Getreidepilzes Mutterkorn. 1938 isoliert er den Grundbaustein aller therapeutisch bedeutsamen Mutterkornalkaloide, die Lysergsäure; diese versetzt er mit einer Reihe von Chemikalien. Die so gewonnenen Lysergsäure-Derivate testet er dann auf kreislauf- und atmungsanregende Wirkungen – unter anderem das LSD-25 (Lysergsäurediäthylamid). Weil die beobachteten Effekte hinter den Erwartungen zurückbleiben, verlieren die Pharmakologen von Sandoz jedoch rasch das Interesse daran.
Einer «merkwürdigen Ahnung» folgend, wendet sich Albert Hofmann fünf Jahre später dem LSD-25 erneut zu. Am 16. April 1943, während des Synthetisierens, überkommen ihn plötzlich sonderbare Empfindungen - «eine merkwürdige Unruhe, verbunden mit einem leichten Schwindelgefühl» -, die ihn veranlassen, die Laborarbeit zu unterbrechen. Zu Hause «legte ich mich nieder und versank in einen nicht unangenehmen rauschartigen Zustand, der sich durch äusserst angeregte Phantasie kennzeichnete. Im Dämmerzustand bei geschlossenen Augen – das Tageslicht empfand ich als unangenehm grell – drangen ununterbrochen phantastische Bilder von ausserordentlicher Plastizität und mit intensivem, kaleidoskopartigem Farbenspiel auf mich ein. Nach etwa zwei Stunden verflüchtigte sich dieser Zustand.»
Drei Tage später, am 19. April 1943, begibt sich Hofmann auf den ersten freiwilligen LSD-Trip der Menschheitsgeschichte. Weil er die enorme Wirksamkeit der Droge noch nicht einschätzen kann, nimmt er um 16:20 Uhr mit 250 Mikrogramm eine relativ hohe Dosis ein – und lernt die halluzinogene Macht der Substanz intensiv kennen. (Siehe Text zum Schwerpunktthema am Freitag, 13. Januar 2006.)
Mit der Entdeckung des LSD hat Albert Hofmann einen Schneeball ins Rollen gebracht, der im Nu zu einer Lawine anschwillt. Sie beeinflusst das ausgehende zweite Jahrtausend, zumindest in der westlichen Welt, in einem Masse, das nur noch mit der «Pille» vergleichbar ist. (Siehe Info-Text «LSD».) Von einer «Atombombe des Geistes» sprachen Bewusstseinsforscher ehrfürchtig.
Zur Forschung, die nun weltweit einsetzt, trägt Albert Hofmann mit eigenen Studien wesentlich bei. So gelingt es ihm 1958 als erstem, aus den mexikanischen Zauberpilzen (Psilocybe mexicana) die psychoaktiven Wirkstoffe Psilocybin und Psilocin zu isolieren; in Ololiuqui, den Samen einer Trichterwinde, findet er Inhaltsstoffe, die dem LSD verwandt sind. Er isoliert und synthetisiert die Wirkstoffe bedeutender Arzneipflanzen, um deren Wirkung zu untersuchen. Seine Grundlagenforschung beschert Sandoz mehrere erfolgreiche Arzneimittel: so das Geriatrikum Hydergin, das Kreislaufmittel Hydergot und das in der Gynäkologie eingesetzte Methergin.
Bis zu seiner Pensionierung 1971 bleibt Hofmann bei Sandoz tätig, zuletzt als Leiter der Forschungsabteilung für Naturheilmittel. Danach widmet er sich verstärkt dem Schreiben und Vortragen. Für seine wissenschaftlichen Pionierarbeiten findet er zunehmend Anerkennung: Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, die Universität Stockholm und die Freie Universität Berlin verleihen ihm Ehrendoktorwürden, er wird ins Nobelpreiskomitee berufen.
Ausgezeichnet wurden dabei herausragende Forschungsbeiträge – doch Albert Hofmanns Lebenswerk umfasst weitaus mehr. Von Anfang an begleitet er wohlwollend die Bemühungen von Ärzten und Psychotherapeuten, LSD in neue Ansätze zur Behandlung von vielerlei chronischen Krankheiten einzubeziehen. LSD nützt aber nicht nur bei speziellen Diagnosen – nach Hofmanns Überzeugung käme das «psychedelische» Potenzial der «Wunderdroge» jedem von uns zugute. In den veränderten Bewusstseinszuständen, die LSD auslöst, sieht sein Entdecker keineswegs bloss psychotische Wahnzustände eines chemisch manipulierten Gehirns, sondern Fenster zu einer höheren Wirklichkeit – wahrhaft spirituelle Erfahrungen, in denen sich ein gewöhnlich tief verschüttetes Potenzial unseres Geistes, die Göttlichkeit der Schöpfung, unsere Verbundenheit mit ihr offenbart. «Der einseitige Glaube an die naturwissenschaftliche Sicht des Lebens beruht auf einem folgenschweren Irrtum», schreibt Hofmann in Einsichten - Ausblicke. «Zwar ist alles wahr, was sie enthält – aber dies repräsentiert bloss die eine Hälfte der Wirklichkeit; nur deren materiellen, quantifizierbaren Teil. Ihr mangelt es an all jenen spirituellen Dimensionen, die nicht in physikalischen oder chemischen Begriffen beschrieben werden können; und gerade diese schliessen die wichtigsten Charakteristika alles Lebens ein.»
Von einer Chemikalie, welche diese Aspekte der Welt erkennen hilft, profitiert nicht nur der einzelne Konsument; für Hofmann könnte sie Defizite heilen helfen, an denen die westliche Welt chronisch krankt: «Materialismus, Entfremdung von der Natur (...), Mangel an beruflicher Erfüllung in einer mechanisierten, leblosen Arbeitswelt, Langeweile und Ziellosigkeit in einer wohlhabenden, saturierten Gesellschaft, das Fehlen einer sinnstiftenden philosophischen Grundlegung des Lebens». Von Erfahrungen ausgehend, wie LSD sie vermittelt, könnten wir «ein neues Bewusstsein der Wirklichkeit entwickeln», das «zur Grundlage einer Spiritualität werden könnte, die nicht auf den Dogmen bestehender Religionen beruht, sondern auf Einsichten in einen höheren und tieferen Sinn» – darauf, dass «wir die Enthüllungen im Buch, das der Finger Gottes schrieb, erkennen, lesen und verstehen». Wenn solche Einsichten «Eingang in unser kollektives Bewusstsein finden, könnte sich daraus ergeben, dass die naturwissenschaftliche Forschung und die bisherigen Zerstörer der Natur – Technologie und Industrie -, dazu dienen werden, unsere Welt in das zurückzuverwandeln, was sie einst war: in einen irdischen Garten Eden.»
Mit dieser Botschaft wird aus dem genialen Chemiker ein tiefsinniger Naturphilosoph und kulturkritischer Visionär. Die kritische Distanz zur LSD-Euphorie von Hippie- und Flower Power-Bewegten hat Albert Hofmann allerdings nie aufgegeben; dass er ein «Sorgenkind» in die Welt gesetzt hat, betont er schon im Titel seines bekanntesten Werks. Stets weist er auf die Risiken eines unkontrollierten Konsums hin. Andererseits wird er nicht müde zu betonen, was LSD von den meisten anderen Drogen grundlegend unterscheidet (siehe Info «Drogen – Eine Klassifikation»): Auch bei wiederholtem Gebrauch macht es nicht abhängig; es schränkt das Bewusstsein nicht ein; in üblicher Dosis ist es völlig ungiftig. Die pauschale Verteufelung von Psychedelika, die Massenmedien und konservative Politiker und Regierungen von den sechziger Jahren an betrieben, konnte er nie nachvollziehen; für ihn spricht nichts dagegen, dass psychisch stabile Persönlichkeiten in ausgeglichener Stimmungslage und angenehmer Umgebung (Set und Setting) LSD konsumieren.
Um so enttäuschter war Albert Hofmann, als er miterleben musste, wie der Gebrauch von LSD seit den ausgehenden sechziger Jahren weltweit kriminalisiert und verboten wurde – sogar zu therapeutischen und Forschungszwecken. (siehe Info-Text zum Schwerpunktthema am Freitag, 13. Januar 2006.) Falls vom Basler Symposium Anstösse zu einer Kehrtwende ausgehen, so wäre dies gewiss das schönste Geburtstagsgeschenk, das man Albert Hofmann zu seinem Hundertsten machen könnte. (HW)

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Alice im Wunderland ein klassiker der Psychadelischen Litaratur
Von manadruide, 15:58

Pilz

Alice betrachtete den Pilz eine Zeitlang nachdenklich, um herauszubringen, wo er wohl seine Seiten hätte; und da er vollkommen rund war, erschien ihr diese Frage nicht ganz leicht. Schließlich aber umfaßte sie ihn mit beiden Armen, so weit sie konnte, und brach mit jeder Hand ein kleines Stück vom Rande ab.

»Gut; aber was tut nun was?« fragte sie sich und knabberte versuchsweise an dem Stück in ihrer Rechten; aber im selben Augenblick bekam sie auch schon einen heftigen Schlag unters Kinn - sie war damit an ihrem Fuß aufgeprallt!

Uber diese plötzliche Veränderung war sie sehr erschrocken, aber gleichzeitig hatte sie das Gefühl, als sei jetzt keine Zeit mehr zu verlieren, denn sie schrumpfte noch immer zusehends weiter; so ging sie also daran, etwas von dem anderen Stück abzubeißen.

Ihr Kinn drückte sich nun schon so fest gegen den Fuß, daß sie den Mund kaum noch aufbrachte; aber schließlich gelang es ihr doch, und ein kleines Krümelchen aus ihrer Linken glitt ihre Kehle hinab.

 

»So! Nun habe ich doch wenigstens den Kopf frei! « rief Alice voller Fröhlichkeit aus, die jedoch alsbald in Beängstigung umschlug, als sie ihre Schultern nirgends mehr entdecken konnte: so weit das Auge auch in die Tiefe reichte war da nur ein unendlicher Hals zu sehen, der wie ein Stengel weit unten aus einem grünen Blättermeer aufzusteigen schien.

»Was ist das nur für ein grünes Zeug ?« sagte Alice. »Und wo in aller Welt sind denn meine Schultern geblieben? Und meine Hände, ach! wie kommts, daß ich euch nicht mehr sehen kann ?» Und während sie dies sagte, fuchtelte sie mit ihnen umher, aber außer einem leichten Schwanken in dem fernen Blättergrün hatte das anscheinend keine Wirkung.

Da ihre Hände offenbar nicht mehr bis zu ihrem Kopf heraufreichten, wollte sie sehen, ob sie nicht umgekehrt mit dem Kopf zu den Händen hinablangen konnte, und bemerkte zu ihrer Freude, daß sich ihr Hals ganz leicht nach allen Seiten krümmen ließ wie eine Schlange. Es war ihr eben gelungen, ihn mit einem anmutigen Schwung nach unten zu biegen, und schon wollte sie damit unter das Laub tauchen (das nichts anderes war als die Baumwipfel, unter denen sie gerade noch spazieren gegangen war), als ein heftiges Schwirren sie eilig zurückfahren ließ: eine große Taube war ihr ins Gesicht geflogen und schlug heftig mit ihren Flügeln auf sie ein.

»Schlange!« schrie die Taube.

»Ich bin keine Schlange! » sagte Alice aufgebracht. »Laß mich in Ruhe!« 

 

 - Lewis Carroll, Alice im Wunderland (Insel-Bücherei 896, zuerst 1865)

Pilz (2) Nunmehr begann der Pilz zu wirken; der Frühlingsstrauß glühte stärker, das war kein natürliches Licht. In den Ecken regten sich Schatten, als ob sie Gestalt suchten. Mir wurde beklommen, auch fröstelig, trotz der Hitze, die von den Kacheln ausströmte. Ich streckte mich auf das Sofa, zog die Decke über den Kopf.

Alles war Haut und wurde angetastet, auch die Retina - dort wurde die Berührung Licht. Dieses Licht war vielfarbig; es ordnete sich zu Schnüren, die sanft hin- und herschwangen, zu Glasperlenschnüren orientalischer Eingänge. Sie bilden Türen, wie man sie im Traum durchschreitet, Vorhänge der Lust und Gefahr. Der Wind bewegt sie wie ein Gewand. Sie fallen auch von den Gürteln der Tänzerinnen nieder, öffnen und schließen sich im Schwung der Hüften, und aus den Perlen weht ein Geriesel feinster Töne den geschärften Sinnen zu. Das Klingen der Silberreifen an den Fesseln und Handgelenken ist schon zu laut. Es riecht nach Schweiß, Blut, Tabak, gehackten Pferdehaaren, billigem Rosenöl. Wer weiß, was in den Ställen getrieben wird.

Es mußte ein riesiger Palast sein, mauretanisch, kein guter Ort. An diesen Tanzsaal schlössen sich Nebenräume, Fluchten bis in den Untergrund. Und überall die Vorhänge mit ihrem Glitzern, ihrem Funkeln - radioaktives Gegleiß. Dazu das Geriesel gläserner Instrumente mit ihrem Locken, ihrem buhlenden Werben: »Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?« Bald hörte es auf, bald kam es wieder, zudringlicher, eindringlicher, des Einverständnisses fast schon gewiß.

Nun kam Geformtes - historische Collagen, die Vox humana, der Kuckucksruf. War es die Hure von Santa Lucia, die aus dem Fenster die Brüste vorstreckte ? Dann war die Heuer futsch. Salome tanzte; die Bernsteinkette sprühte Funken und stellte im Schwingen die Brustwarzen auf. Was tut man nicht für seinen Johannes? - verdammt, das war eine üble Zote, das kam nicht von mir, war durch den Vorhang geraunt.

Die Schlangen waren kotig, kaum lebendig, sie wälzten sich träge über die Fußmatten. Sie waren mit Brillantsplittem gespickt. Andere lugten mit roten und grünen Augen aus dem Plafond. Es glitzerte und wisperte, es zischelte und blinkte wie winzige Sicheln beim Bilwisschnitt. Dann schwieg es und kam von neuem, leiser, zudringlicher. Sie hatten mich in der Hand. »Da verstanden wir uns gleich.«

Madame kam durch den Vorhang; sie war beschäftigt, ging, ohne mich zu beachten, an mir vorbei. Ich sah die Stiefel mit den roten Absätzen. Strumpfbänder schnürten die dicken Schenkel in der Mitte; das Reisch hing drüber weg. Die ungeheuren Brüste, das dunkle Delta des Amazonas, Papageien, Piranhas, Halbedelsteine überall.

Sie ging jetzt in die Küche - oder gab es noch Keller hier? Das Glitzern und Wispern, das Zischeln und Blinken war nicht mehr zu unterscheiden; es wurde, als ob es sich konzentrierte, nun hoch frohlockend, erwartungsvoll.

Es wurde heiß und unerträglich; ich warf die Decke ab. Das Zimmer war matt erleuchtet; der Pharmakolog stand am Fenster im weißen Mandarinenkittel, der mir noch vor kurzem in Rottweil beim Narrensprung gedient hatte. Der Orientalist saß neben dem Kachelofen; er stöhnte, als ob ihn der Alp drücke.

Ich war im Bilde; es war ein Schub gewesen, und er würde gleich wieder einsetzen. Die Zeit war noch nicht um. Das Mütterchen hatte ich schon anders gesehn. Aber auch Kot ist Erde, zählt wie das Gold zu den Verwandlungen. Damit muß man sich abfinden, solange es bei der Annäherung bleibt. - Ernst Jünger, Annäherungen. Frankfurt am Main u. a. 1980 (Ullstein-Tb. 39003, zuerst 1970)

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Timothy Leary
Von manadruide, 15:36

Leary wurde in den 1960er und 1970er dafür berühmt, dass er den freien und allgemeinen Zugang zu bewusstseinsverändernden Drogen (z.B. Meskalin, Psilocybin und LSD) propagierte. In diesem Zusammenhang erfand er den PR-Slogan Turn on, Tune in, Drop out (im übertragenen Sinne: "Mach dich an [z.B. durch Drogen], stell dich um [richte dein Leben neu aus], spring ab [von den Fesseln der Gesellschaft]").

Damit hatte er einen anderen Ansatz als Aldous Huxley, der schon 1953 mit Meskalin experimentierte und seine Erfahrungen in dem einflussreichen Text Die Pforten der Wahrnehmung veröffentlichte. Huxley befürwortete den experimentellen Einsatz von Meskalin ausschließlich für einen kleinen Kreis Intellektueller, Künstler und religiöser Menschen, nicht für die Allgemeinheit. Eine weitere von Leary abweichende therapeutische Anwendung von LSD, in geschütztem Umfeld und mit medizinischer Begleitung, beschreibt Stanislav Grof (Psycholyse).

Timothy Leary sah psychedelische Drogen als Mittel zur Neu-Programmierung des Gehirns, d.h. (in seiner Terminologie) der Aufhebung vorhandener Prägungen und der gleichzeitigen Öffnung für neue Prägungen. Leary betonte den Einfluss von Set (innere Einstellung des Konsumenten zum Zeitpunkt des Rausches), Setting (Umgebung und Umfeld bei der Sitzung) und Dosis, auf den Wirkungsverlauf halluzinogener Drogen. Nach Leary kann durch günstiges Set und Setting das Entstehen von Psychosen durch Psychedelika verhindert werden. Leary hat also niemals einen unkontrollierten Drogenkonsum gutgeheißen (auch wenn er so missverstanden wurde), welcher schnell fatale Folgen zeigen kann (Psychosen, Selbstmorde). Vielmehr verlangte er einen verantwortungsvollen Umgang mit Drogen und befürwortete Experimente unter professioneller Führung. Ferner gab er angehenden Psychonauten folgenden Rat:

"Acid is not for every brain - only the healthy, happy, wholesome, handsome, hopeful, humorous, high-velocity should seek these experiences. This elitism is totally self-determined. Unless you are self-confident, self-directed, self-selected, please abstain."

(Deutsch: "LSD ist nicht für jedes Gehirn etwas - nur die Gesunden, Glücklichen, Schönen, Hoffnungsvollen, Humorvollen und Agilen sollten nach einer solchen Erfahrung suchen. Dieser Elitismus ist gänzlich selbstbestimmt. Wenn du nicht selbstbewusst, selbstgesteuert, selbstbestimmt bist, lass es bitte.")

Leary formulierte in diesem Zusammenhang die Zwei Gebote für das Molekulare Zeitalter:

  1. Thou shalt not alter the consciousness of thy fellow men. (Deutsch: Du sollst das Bewusstsein deines Nächsten nicht verändern.)
  2. Thou shalt not prevent thy fellow man from altering his or her own consciousness. (Deutsch: Du sollst deinen Nächsten nicht daran hindern, sein oder ihr Bewusstsein zu verändern.)

Diese Sätze sind aber durchaus nicht nur in Bezug auf den Gebrauch von Drogen zu verstehen, sie beziehen sich auch auf die Manipulation durch Massenmedien, Politiker und Gruppenzwang.

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Plan/Plant/Planet
Von manadruide, 15:26

Plan/Plant/Planet
by Terence McKenna

Our present global crisis is more profound than any previous historical crises; hence our solutions must be equally drastic. I propose that we should adopt the plant as the organizational model for life in the twenty-first century, just as the computer seems to be the dominant mental/social model of the late twentieth century, and the steam engine was the guiding image of the nineteenth century.

      This means reaching back in time to models that were successful fifteen thousand to twenty thousand years ago. When this is done it becomes possible to see plants as food, shelter, clothing, and sources of education and religion.

The process begins by declaring legitimate what we have denied for so long. Let us declare nature to be legitimate. All plants should be declared legal, and all animals for that matter. The notion of illegal plants and animals is obnoxious and ridiculous. Ganjamandala

      Reestablishing channels of direct communication with the planetary Other, the mind behind nature, through the use of hallucinogenic plants is the best hope for dissolving the steep walls of cultural inflexibility that appear to be channeling us toward true ruin. We need a new set of lenses to see our way into the world. When the medieval world shifted its worldview, secularized European society sought salvation in the revivifying of classical Greek and Roman approaches to law, philosophy, aesthetics, city planning, and agriculture. Our dilemma will cast us further back into time in search for models and answers.

      The solution to much of modern malaise, including chemical dependencies and repressed psychoses and neuroses, os direct exposure to the authentic dimensions of risk represented by the experience of psychedelic plants. The pro-psychedelic plant position is clearly an anti-drug position. Drug dependencies are the result of habitual, unexamined, and obsessive behaviour; these are precisely the tendencies in our psychological makeup that the psychedelics mitigate. The plant hallucinogens dissolve habits and hold motivations up to inspection by a wider, less egocentric, and more grounded point of view within the individual. It is foolish to suggest that there is no risk, but it is equally uninformed to suggest that the risk is not worth taking. What is needed is experiential validation of a new guiding image, an overarching metaphor able to serve as the basis for a new model of society and the individual.

      The plant-human relationship has always been the foundation of our individual and group existence in the world. What I call the Archaic Revival is the process of reawakening awareness of traditional attitudes toward nature, including plants and our relationship to them. The Archaic Revival spells the eventual breakup of the pattern of male dominance and hierarchy based on animal organization, something that can not be changed overnight by a sudden shift in collective awareness. Rather, it will follow naturally upon the gradual recognition that the overarching theme that directs the Archaic Revival is the idea/ideal of a vegetation Goddess, the Earth herself as the much ballyhooed Gaia--a fact well documented by nineteenth-century anthropologists, most notably Frazer, but recently given a new respectability by Riane Eisler, Marija Gimbutas, James Mellaart, and others.

      The closer a human group is to the gnosis of the vegetable mind--the Gaian collectivity of organic life--the closer their connection to the archetype of the Goddess and hence to the partnership style of social organization. The last time that the mainstream of Western thought was refreshed by the gnosis of the vegetable mind was at the close of the Hellenistic Era, before the Mystery religions were finally suppressed by enthusiastic Christian barbarians.

      My conclusion is that taking the next evolutionary step toward the Archaic Revival, the rebirth of the Goddess, and the ending of profane history will require an agenda that includes the notion of our reinvolvement with and the emergence of the vegetable mind. That same mind that coaxed us into self-reflecting language now offers us the boundless landscapes of the imagination. Without such a relationship to psychedelic exopheromones regulating our symbiotic relationship with the plant kingdom, we stand outside of an understanding of planetary purpose. And an understanding of planetary purpose may be the major contribution we can make to the evolutionary process. Returning to the bosom of the planetary partnership means trading the point of view of the history-created ego for a more maternal and intuitional style.

the sweet smell of vegetable sex

      The widely felt intuition of the presence of the Other as a female companion to the human navigation of history can, I believe, be traced back to the immersion in the vegetable mind, which provided the ritual context in which human consciousness emerged into the light of self-awareness, self-reflection, and self-articulation: the light of the Great Goddess.

      What does it mean to accept the solutions of vegetable forms of life as metaphors for the conduct of the affairs of the human world? Two important changes would follow from adopting this assumption:

  • The feminizing of culture. Culture would be feminized on a level that has yet to be fully explored. Green Consciousness means recognizing that the real division between the masculine and the feminine is not a division between men and women but rather a division between ourselves as conscious animals--omnivorous, land-clearing, war makers, supreme expression of the yang--and the circumglobal mantle of vegetation--the ancient metastable yin element that constitutes by far the major portion of the biomass of the living earth.

  • An inward search for values. Inwardness is the characteristic feature of the vegetable rather than the animal approach to existence. The animals move, migrate, and swarm, while plants hold fast. Plants live in a dimension characterized by the solid state, the fixed, and the enduring. If there is movement in the consciousness of plants then it must be the movement of spirit and attention in the domain of the vegetal imagination. Perhaps this is what the reconnection to the vegetal Goddess through psychedelic plants, the Archaic Revival, actually points toward: that the life of the spirit is the life that gains access to the visionary realms resident in magical plant teachers. This is the truth that shamans have always known and practiced. Awareness of the green side of mind was called Veriditas by the twelfth-century visionary Hildegard von Bingen.

      A new paradigm capable of offering hope of a path out of the cultural quicksand must provide a real-world agenda addressed to the escalating problems that the planet faces. There are several domains in which the rise of awareness of Veriditas might help stave off armageddon:

Detoxification of the natural environment. The process of detoxification is naturally carried out by the combined action of the atmosphere, the biological matrix, and the oceans. This planetwide process was able to take care of even urban industrial waste, until modern industrial technology became a truly global phenomenon. Planting species of datura, the plants once a part of the religious rites of the Indians of Southern California, and other plants that leach heavy metals from the earth and sequester them in their cellular tissue are examples of a natural process that could help clean up our environment. Recognizing the many ways in which the biological matrix of the earth functions to avert toxification, recognizing that nature is working to sustain life, might go a long way toward building a political consensus to actively participate in saving that same life.

Connectedness and symbiosis. Like plants, we need to maximize the quality of connectedness and symbiosis. Plant-based approaches to modeling the world include awareness of the fractal and branching nature of community action. A treelike network of symbiotic relationships can now replace the model of evolution that we inherited form the nineteenth-century. The earlier model, that of the tooth-and-claw struggle for existence, with the survivor taking the hindmost, is a model based on naive observation of animal behaviour. Yet it was cheerfully extended into the realm of plants to explain the evolutionary interactions thought to cause speciation in the botanical world. Later, more sophisticated observers (C.H. Waddington and Erich Jantsch) found not the War in Nature that Darwinists reported but rather a situation in which it was not competitive ability but ability to maximize cooperation with other species that most directly contributed to an organism's being able to function and endure as a member of a biome. Plants interact with each other through the tangled mat of roots that connects them all to the source of their nutrition and to each other.




future soil

The matted floor of a tropical rain forest is an environment of great chemical diversity; the topology approaches that of brain tissue in its complexity. Within the network of interconnected roots, complex chemical signals are constantly being transmitted and received. Coadaptive evolution and symbiotic relationships regulate this entire system with a ubiquitousness that argues for the evolutionary primacy of these cooperative strategies. For example, mycirrhizal fungi live in symbiosis on the outside of plant roots and gently balance and buffer the mineral-laden water that is moving through them to the roots of their host.

Whole-system fine tuning. If the phenomena associated with biological harmony and resonance could be understood, then such large-scale systems as global banking or global food production could be more properly managed. The gaian biologists, Lovelock, Margulies, and others, have argued persuasively that the entire planet has been self-organized by microbial and planktonic life into a metastable regime favorable to biology and maintained there for over two billion years. Plant-based Gaia has kept a balance throughout time and space,--and in spite of the repeated bombardment of the earth by asteroidal material sufficient to severely disrupt the planetary equilibrium. We can only admire--and we should seek to imitate such a Tao-like sense of the planet's multidimensional homeostatic balance. But how? I suggest we look at plants--look more deeply, more closely, and with a more open mind than we have done before.

Recycling. Like plants, we need to recycle. On a cosmic scale we are no more mobile than plants. Until this point in history we have modeled our more successful economic systems on animal predation. Animals can potentially move on to another resource when they exhaust the one at hand. Since they can move to new food sources, they potentially have unlimited resources. Plants are fixed. They can not easily move to richer nutrients or leave an area if they foul or deplete it. They must recycle well. The fostering of a plant-based ethic that emulates the way in which the botanical world uses and replaces resources is a sine qua non for planetary survival. All capitalistic models models presuppose unlimited exploitable resources and labor pools, yet neither should now be assumed. I do not know the methods, but I suggest we start turning to the plant world to discover the right question to ask.

Photovoltaic power. Appreciation of photovoltaic power is part of the shift toward an appreciation of the elegance of solid state that plants possess. Plants practice photosynthetic solutions to the problems of power acquisition. Compared to the water or animal-turned wheels, which are the Ur-methaphors for power production in the human world, the solid-state quantum-molecular miracle that involves dropping a photon of sunlight into a molecular device that will kick out an electron capable of energetically participating in the life of a cell seems like extravagant science fiction. Yet this is, in fact, the principle upon which photosynthesis operates. While the first solid-state devices arrived on the human cultural frontier in the late 1940's, solid-state engineering had been the preferred design approach of plants for some two thousand million years. High efficiency photovoltaics could today meet the daily needs of most people for electricity. It is the running of basic industries on solar energy that has proved difficult. Perhaps this is nature's way of telling us that we aspire to too much manufacturing.

A global atmosphere-based economy. The approach of vegetational life to energy production is called photosynthesis. This process could be modeled by the creation of a global economy based on using solar energy to obtain hydrogen from seawater. Solar electricity could supply most electricity needs, but the smelting of aluminium and steel and other energy-intensive industrial processes make demands that photovoltaic electricity is unlikely to be able to meet. However, there is a solution; plants split atmospheric carbon dioxide to release energy and oxygen as by-products. A similar but different process could use solar electricity to split water to obtain hydrogen. This hydrogen could be collected and concentrated for later distribution. Plants have been very successful at finding elegant solutions based on materials present at hand; a hydrogen economy would emulate this same reliance on inexhaustible and recyclable materials.




fill 'er up

The notion is a simple one really; it has long been realized by planners that hydrogen is the ideal resource to fuel a global economy. Hydrogen is clean: when burned it recombines with the water it was chemically derived from. Hydrogen is plentiful: one-third of all water is hydrogen. And all existing technologies--internal combustion engines, coal-, oil-, and nuclear-fired generators--could be retrofitted to run on hydrogen. Thus we are not talking about having to scrap the current standing crop of existing power production and distribution systems. Hydrogen could be "cracked" from seawater at a remote island location and then moved by the already existing technology that is used for the ocean transport of liquid natural gas from its production points to market. The objection that hydrogen is highly explosive and that proven technologies for handling it do not exist has largely been met by the LNG industry and its excellent safety record. Hydrogen accidents could be extremely destructive, but they would be ordinary explosions--local, nontoxic, and without release of radioactivity. Like plant life itself, the hydrogen economy would be nonpolluting and self-substaining; burned hydrogen recombines with oxygen to again become water.

      An internal effort of extraordinary scope would be neccessary to begin to move toward a proof of concept demonstration of the feasibility of a hydrogen economy. Granted, there are many possible problems with such a scheme. But no plan for the production on energy sufficient to meet the demands of twenty-first century is going to be without difficulties.

Nanotechnology. The era of molecular mechanism promises the most radical of green visions, since it proposes that human-engineered quasibiological cells and organelles take over the manufacturing of products and culture. nanotechnology takes very seriously the notion that manufacturing techniques and methods of manipulating matter on the microphysical scale can affect the design process of the human-scale world. In the nanotech world, dwellings and machines can be "grown", and everything that is manufactured is closer to flesh than stone. The distinction between living and nonliving and organic and artificial is blurred in the electronic coral reef of human-machine symbiosis contemplated by the savants of nanotechnology.

Preservation of biological diversity. The life on this planet and the chemical diversity that it represents is likely to be the only source of biologically evolved compounds until the day that we discover another planet as teeming with life as our own. Yet we are destroying the living diversity of our world at an appalling rate. This must be stopped, not only through the preservation of ecosystems but also through the preservation of information about those ecosystems that has been accumulated over thousands of years by the people who live adjacent to them. It is impossible to underestimate the importance for human health of preservation of folk knowledge concerning healing plants. All the major healing drugs that have changed history have come from living plants and fungi. Quinine made conquest of the tropics possible, penicillin and birth control pills remade the social fabric of the twentieth century. All three of these are plant-derived pharmaceuticals. My partner Kat and I work in this area by managing Botanical Dimensions, a botanical garden in Hawaii that seeks to preserve the plants utilized in Amazonian shamanism, one of the many such systems of knowledge that are fast disappearing.

      The measures outlined above would tend to promote what might be called a sense of Gaian Holism, that is, a sense of the unity and balance of nature and of our own human position within the dynamic and evolving balance. It is a plant-based view. This return to a perspective on self and ego that places them within the larger context of planetary life and evolution is the essence of the Archaic Revival. Marshall McLuhan was correct to see that planetary human culture, the global village, would be tribal in character. The next great step toward a planetary holism is the partial merging of the technologically transformed human world with the archaic matrix of vegetable intelligence that is the Overmind of the planet.

Mother Green
I hesitate to call this dawning awareness religious, yet that is what it surely is. And it will involve a full exploration of the dimensions revealed by plant hallucinogens, especially those structurally related to neurotransmitters already present and functioning in the human brain. Careful exploration of the plant hallucinogens will probe the most archaic and sensitive level of the drama of the emergence of consciousness; it was in the plant-human symbiotic relationships that characterized archaic society and religion that the numinous mystery was originally experienced. And this experience is no less mysterious for us today, in spite of the general assumption that we have replaced the simple awe of our ancestors with philosophical and epistemic tools of the utmost sophistication and analytical power.

Our choice as a planetary culture is a simple one:
go Green or die.

From The Archaic Revival by Terence McKenna
hypertexture by deoxy.org

THE GAIAN MIND
D  E  O  X  Y  R  I  B  O  N  U  C  L  E  I  C     H  Y  P  E  R  D  I  M  E  N  S  I  O  N

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TERENCE MCKENNA VS. THE BLACK HOLE
Von manadruide, 15:21

TERENCE MCKENNA VS. THE BLACK HOLE

Note: The following are some excerpts from interviews that I conducted with Terence McKenna in late October and early November last year, in preparation for a profile that will appear in the May issue of Wired. For obvious reasons, I have chosen selections concerning his feelings about death and dying. The October interview was conducted in San Francisco just a few days before Terence underwent a craniotomy, and he therefore spoke a bit more frankly about his condition than during November, when I spent a week with him and his wonderful girlfriend Christie Silness during his sort-of recovery in Hawaii.

The comments have been edited and are not chronological; I have included my questions only when necessary. Perhaps someday the full text of our talks will be made available. In Hawaii, we had an especially entertaining routine: during the day, I would ask him the professional interviewer questions, and in the evening, after he had napped, we would get thoroughly baked and ramble through the wilds of esoterica and bibliomania. The evening chats were recorded on DAT; they need serious editing, but there's some mind-bending loops in there.

I first met Terence in the early 90s, and I feel blessed to have been able to spend some time getting to know him a little better during the last six months of his life. I found him kind, generous, and unpretentious, although he clearly had a potent dark side. He was even more brilliant and well-read than I had expected, with fistfuls of references at his command. But most remarkable for me was how he seemed to face his situation: with an admirable blend of humor, compassion, stoicism, and a willingness to stay open and awake in the midst of the big awful questions without trying to console yourself with answers. And that, for my money, is the ultimate lesson of the psychedelic path -- not the Gaian mind, or the onrushing apocalypse, or those ridiculous elves, but a radical openness to ambiguity and the unknown.

At one point I asked him what advice he had for someone about to down 100 ml of potent ayahuasca alone in a rainforest. His words were spare, the utter opposite of the guru some made him out to be: "Pay attention. And keep breathing." Words to live by, until you stop.

Erik Davis


TM: These cancer doctors give you very little hope. They tell you, Nobody escapes, it will return, you have 6 to 9 months to live, go home and make your will, you can eat anything you want do anything you want because, fella, there's nothing we can do for you.

ED: How did you initially react?

TM: With disbelief. I still find it very hard to emotionally connect with it. When I was taking high doses of steroids we had what I called the "tears and philosophy hour" ever morning, where it all came into focus and the tragedy of my passing was starkly confronted. [LAUGHS] But over the weeks, hell, we're used to it by now.

The paradox is that you don't feel bad, or at least I don't. So its like being an actor in a play. Pretend you have a lethal disease.

ED: Tell me what that play is like.

TM: There are various options. One is cure-chasing, where you head off to Shanghai or Brazil or the Dominican Republic to be with these great maestros who can save you. The other thing is, do what you always wanted to do. So that means, head to Cape Canaveral to see a shuttle launch, on to sunrise over the pyramids, on to a month in the Grand Hotel de Paris, on to Jerusalem. I wasn't too keen on that either. My tendency was just to twist another bomber and think about it all.

ED: What did you think about?

TM: I was interested in how I got into this mess. Was it my lifelong enthusiasm for recreational drugs? Was it my messing around with rocket fuel as a kid, or chemicals associated with collecting plants and insects? Was it sitting in front of my computer and firing it up morning after morning? How do you get into a mess like this? There's only about 16 of these glioblastoma multiformes a year, so its a rare disease. I never won anything before, so why now?

ED: What about the fact that it's a brain tumor?

TM: The irony of it for me is incredible. I always made my living as a brain guy, thinking. That was my department. Perturbing the brain physically, with drugs, ideas, and so forth. And I offered these doctors the chance to scold me. So what about it? A lifetime of recreational experimental drug taking, you wanna hammer on me about that? They said, Oh no, absolutely not. Well how about a lifetime of daily cannabis smoking? Oh no, look, we have data here, cannabis may actually retract tumors. I said, Listen, if cannabis retracts tumors, we would not be having this conversation. I am a study of one that can be considered definitive.

***

I always thought death would come on the freeway in a few horrifying moments, so you'd have no time to sort it out. Having months and months to look at it and think about it and talk to people and hear what they have to say, its a kind of blessing. Its certainly an opportunity to grow up and get a grip and sort it all out. Just being told by an unsmiling guy in a white coat that your going to be dead in four months definitely turns on the lights.

It makes life rich and poignant. When it first happened, and I got these diagnoses, I could see the light of eternity, a la William Blake, shining through every leaf. I mean, a bug walking across the ground moved me to tears.

***

Nothing lasts. That's one thing I think you learn from life, psychedelics, or just paying attention. Very little lasts.

These Buddhists aren't kidding: you are here for a very brief moment, and you can sit on your thumb and do whatever you want, but in fact the clock is ticking. What are you gonna do about it? Are you gonna blow it off, or be a hedonist? What are you gonna do with that? If most people took it seriously, a hell of a lot more would be done with more attention to quality and intent. And they're always talking about this stuff -- intent.

***

I have to say I do feel lucky, even at this late stage of the game, I feel lucky to have lived the life I lived, and even though I have this horrific thing I feel lucky in terms of dealing with it. I don't feel like its a death sentence.

***

TM: Until I'm able to run upstairs I think I just have to yield to fate. Its not clear entirely what's happening with me. If I'm getting well, that's pretty easily managed. If I'm in fact slowly slipping away, you just want to do it right and set a good example and not be a pain to your relatives, friends, and fans. And that seems pretty easy to me. It all gets very private once they tell you're about to kick.

ED: "It" being?...

TM: Life, or the management of your persona and reputation. So it's all about getting through life without disgracing oneself in some fundamental way.

ED: Do you think your illness might be turned into a spectacle?

TM: Not unless I would cooperate. Leary must have originated all those plans of dying on the net. At this conference [AllChemical Arts, September, 1999], somebody kept coming up to me and saying, Are you read for the cryogenic discussion yet? And I said, No, I don't think were going to be doing that. I don't seek to live forever. I don't want the removal of my head to become a Net event. I think part of what death is about biologically is reshuffling the gene-pool. If genes were to last forever, death would never have entered the scheme of things.

ED: Does it bother you that you probably wont be around for 2012?

TM: I'd always assumed I'd live to see 2012. It doesn't bother me very much. Very few prophets live to see their prophecies -- Joachim de Fiore didn't, Marx didn't. If its gonna happen, its gonna happen, it doesn't need cheerleading. Its built into the morphology of space and time.

That's all a very funny thing about me and my career that's different from Leary, different from all of these people: this strange relationship to prophecy and the eschaton. My fans don't understand any of that stuff, and my critics don't understand much of it either. So we all just have to put up with it until it clears itself out of the way.

***

I find to my surprise about myself, that I'm not really afraid of death. I'm pretty concerned about dying. I don't want dying to turn into some kind of wet, sticky, thrashing kind of thing. Death, hell, what are you buying? You have no idea, so why even give it a moments' thought?

Death is the black hole of biology. It's an event horizon, and once you go over that event horizon, no information can be passed back out of the hole. So people can stand around the edge of the hole and say, Well it was this or that, but in fact, it represents some kind of limit case in the thermodynamics of information. You just can't hand messages back over that threshold. So get yourself pointed right, do not your mantras bungle, and that's about it. When you're actually dead, all bets are off. The best answer I've gotten yet out of this is from Don Delillo's Underworld, where the nun discovers that when you die you become your website. NGC4261


ED: Your website is pretty cool.

TM: It needs work, especially if its gonna be me for eternity. It definitely needs work.

***

ED: What do psychedelics say about all this?

TM: I don't know what psychedelics say about death. I think they say a great deal about dying. I think they model dying. In a way, shamanism is proto-Buddhism. Taking plants and spending your life in esoteric philosophy and taking drugs is basically on a meditation on death. Buddhism is some form of learning how to die. And that seems worth doing. And unavoidable. If you're a serious person, how could you not confront this kind of stuff?

**

ED: How have you changed emotionally?

TM: I'm much more resonant and in tune with the Buddhist demand for compassion. The world needs to be a more compassionate place. It is not moving toward that as I see it. More and more people are exploited by fewer and fewer people, more and more effectively. And the tools of exploitation, which are advertising and propaganda and all of that, grow ever more powerful and irresistible.

This is really the challenge for the future. We can build a civilization like nothing the world has ever seen. But can it be a human, a *human* civilization? Can it actually honor human values? It's one thing, the rate of invention or gross national product or production of industrial capacity -- all of these things are all very well. But the real dilemma for human beings is how to build a compassionate human civilization. The means to do it come into our ken at the same rate as all these tools which betray it. And if we betray our humanness in the pursuit of civilization, then the dialogue has become mad.

So it is a kind of individual challenge for every single person to demand that compassionate civilization. It calls for a uniquely human response from each person. And the way to be motivated to do that is to take on the fact of human mortality, your own and other peoples'.

***

When I think about dying, the thing that surprises me is how much of the future I regard as history, and how I don't want to miss it. I want to know how it all comes out. I haven't a lot of money riding on my vision of things, but I would like to know how the universe came to be, what's up with extraterrestrials, where biotech is going, where the Internet is going, about robot/man space-flight to the outer planets. Because the next century will be it. We are on the brink of a posthuman existence, or we are into the early phase of the posthuman existence. So what's it gonna look like? What's it gonna feel like?

Hipparchus, in the second century BC, was asked what he feared most about death, and he said, Not being able to follow the latest discoveries in astronomy.

Well, that's precisely my position.


END

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Der Lunarkalender
Von manadruide, 13:36

Der Lunarkalender
The Invisible Landscape

von Peter Meyer
Übersetzung aus dem Englischen von Klaus Scharff


Der synodische Monat (auch als mittlerer Lunarmonat bekannt) umfast ein Zeitintervall in Tagen, das sich zwischen zwei Konjunktionen von Sonne und Mond erstreckt. Für die Dauer dieses Zeitintervalls wird ein mittlerer Durchschnittswert berechnet. Der genaue Wert des synodischen Monats, während der 5000-Jahr-Periode von 500 v.Chr. bis 4500 n.Chr., beträgt 29.53059 Tage. Dreizehn synodische Monate ergeben 383.8977 Tage, dies sind fast 384 volle Tage. Die Beziehung 384 = 6 * 64 erinnert an das chinesischen I Ging, das 64 Hexagramme enthält, die ihrerseits aus jeweils 6 Linien aufgebaut sind.

Terence McKenna gab in THE INVISIBLE LANDSCAPE (Ausgabe 1975, Kapitel 8, Seiten 113-114) den Hinweis, das bei den neolithischen Chinesen ein Lunarkalender in Gebrauch war, bei dem das Jahr zu 384 Tagen aus dreizehn Monaten bestand (mit einer Monatslänge, die zwischen 29 und 30 Tagen alterniert). Eine Unterstützung für diese Idee ergibt sich aus der Tatsache, das (6*64*64)/6 = 4096 Tage genau 11.214 mittlere Sonnenjahre ausmachen, was der Periode von 11.2 Jahren für Sonnenfleckenzyklen recht nahe kommt. Es ist jedoch nicht sicher, ob es in der Absicht der neolithischen Chinesen lag, einen Kalender anzuwenden, der mit den Sonnenflecken synchron ging. Unabhängig davon, ob nun die alten Chinesen einen Lunarkalender in Gebrauch hatten oder nicht, ist eine solcher Kalender für die Menschen unserer Zeit durchaus von Interesse. Denn er reflektiert das Zunehmen und Abnehmen des Mondes, was einen wesentlichen Teil unsere alltäglichen Erfahrung von Zeit darstellt.

In einem Vortrag, den Terence McKenna unter dem Titel "A Calendar for the Goddess" am 10.3.1987 in Berkeley gehalten hat, schlug er (ernsthaft oder auch nicht) vor, einen neuen Kalender einzuführen, der ähnlich aufgebaut ist wie der, den angeblich die neolithischen Chinesen verwendet haben sollen. In diesem Kalender gibt es 13 Monate im Jahr, wobei die ungeraden Monate 30 Tage besitzen, die geraden Monate 29 Tage. Solch ein "Jahr" (es handelt sich hier nicht um ein Solarjahr) enthält daher genau 384 Tage. Ein Lunarmonat besitzt daher im Mittel 384/13 = 29.5385 Tage, was dem mittleren Lunarmonat von 29.53059 mittleren Sonnentagen ziemlich nahe kommt. Die Namen der Monate sollten den Monatsnamen des gegenwärtigen Gregorianischen Kalenders entsprechen, mit der Ausnahme, das zwischen August und September eine weiterer Monat mit dem Namen "Remember" einzufugen ist.

Ein Vorzug dieses Kalenders würde nach Meinung des Autors darin bestehen, das er uns von einem solaren Paternalismus befreien könnte, der im Dienste des Mythos von der solare Gottheit steht (ursprünglich der römische Kaiser, heute der Präsident, der Kanzler usw., der Hauptträger der Exekutive im modernen bürokratischen Nationenstaat). Die solare Gottheit herrscht über eine statische Ordnung der Zeit, in der alles, angefangen von den Jahreszeiten, seinen fixierten und ihm zugeteilten Platz einnimmt. Ein Kalender, in dem die Monate nicht länger an die Jahreszeiten gekoppelt sind, könnte bei seinen Benützern zu einer möglicherweise weniger bürokratische Denkweise führen.

Einen Lunarkalender mit gro�er Genauigkeit zu konstruieren, ist jedoch nicht so einfach, wie man dies zunächst annehmen möchte. Die wesentliche Eigenschaft eines Lunarkalenders mu� darin bestehen, das seine Kalendermonate mit den Phasen des Mondes über einen sehr langen Zeitraum hinweg synchron bleiben. Wenn wir einfach ein Jahr zu 13 Kalendermonaten mit 30 Tagen, 29 Tagen, 30 Tagen, usw. verwenden, dann erhalten wir für die Länge des Kalenderjahres 384 Tage. Dieses Jahr unterscheidet sich von 13 mittleren Lunarmonaten im Durchschnitt um 0.1023 Tage, da 13 * 29.53059 genau 383.8977 Tage ergibt. Daher würde dieser Kalender nach zehn von den 13-Monate-Jahren um 1.023 Tage abweichen, und in weniger als einem halben Jahrhundert wäre die Sychronisation mit dem Lunarzyklus nachhaltig zerstört.

Daher sind einige Korrekturen des Grundschemas der alternierenden Monate zu 29 und 30 Tagen notwendig. Diese Korrekturen sollen sicherstellen, das sich die Neumondphase (oder die Vollmondphase) immer am ersten Tag eines Kalendermonats (zumindest aber in groser zeitlicher Nähe) ereignet. In THE INVISIBLE LANDSCAPE (Seite 114) wird vorgeschlagen, das alle zehn 384-Tage-Jahre ein Schalttag einzufügen ist. Dadurch dauert jedes 10.Jahr 385 Tage. Tatsächlich ist es notwendig, einen Tag abzuziehen, anstatt einen zu addieren. Dies würde die durchschnittliche Länge eines Kalendermonats auf (10*384-1)/(10*13) = 29.53077 Tage bringen. Dies ist um 0.00018 Tage geringer als der gegenwärtig korrekte Wert. Daher würde dieser Kalender nach 5600 Kalendermonaten ( = 1/0.00018) oder ungefahr 450 mittleren Solarjahren um einen ganzen Tag falsch gehen.

Die so erzielte Genauigkeit ist nicht schlecht, aber andererseits auch nicht gut genug. Sie genugt nicht den Anforderungen an einen Kalender, dessen Gebrauch und Exaktheit über eine Periode von mehreren tausend Jahren gesichert sein sollte. Es zeigt sich nun, das es möglich ist, einen deterministischen (d.h. durch Regeln gesteuert) Lunarkalender zu entwerfen, der nicht nur genauer ist, sondern zudem auch noch einfach! Ein solcher Kalender wird hier in The Goddess Lunar Calendar vorgestellt. Siehe auch The Meyer-Palmen Solilunar Calendar.

Geschrieben Februar 1998.   Stand: 2003-09-15 CE

   

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DIE BOTSCHAFT DER PILZE
Von manadruide, 06:16

 

   Terence Mckenna :  DIE BOTSCHAFT DER PILZE

Wenn Du den Weg in die psychedelische Erfahrung finden willst, dann mußt Du das ”Loslassen” üben, das ”Ausliefern” an etwas, das dir kaum verständlich erscheint.

Das wichtige an der psychedelischen Erfahrung ist, daß sie durch und durch demokratisch ist. Du mußt nicht jahrelang den Boden eines Ashrams schrubben, bevor du an Dein Ziel kommst, sondern Du selbst gehst geradewegs ins Ziel. Du brauchst keine Ideologie, keine allgemein gültige Regel.

Es mag interessant sein zu Vorträgen zu gehen und Informationen zu sammeln, aber es macht einen großen Unterschied, ob man über Psychedelika spricht oder ob man sie nimmt. Es ist zweifellos in Ordnung von den Erfahrungen zu erzählen, aber die wahre Aufgabe aller psychedelischen AstronautInnen unter uns ist es, tiefer zu gehen und sich selbst zu ermächtigen!

Worum es hier auch in politischer Hinsicht geht, ist Ermächtigung durch direktes Erfahren. Ich erinnere mich an das Gedicht ”Ich will nicht Rekrut eurer Phantasien sein”. Genau das wird mit Psychedelika klar. Wir werden es nicht aus irgendwelchen Magazinen oder Büchern lernen. So funktioniert es nicht!

Deine direkte Erfahrung aus erster Hand, Deine Meinung, Deine Gefühle, Deine Sexualität, Deine Magie ist das einzig Wahre in Deinem Universum. Übertrage Deine Treue nicht auf Ideologien, Geld, Parties und FreundInnen, denn diese Dinge sind ausserhalb von Dir.

Eine Jahrhunderte lange Prägung hat dafür gesorgt, daß uns die Macht der direkten Erfahrung vorenthalten bleibt. Das ist der eigentliche Grund dafür, daß Psychedelika nicht erlaubt sind. Sie sorgen sich nicht darum, ob Menschen aus dem Fenster springen oder ähnliches. Nein, sie sind nicht interessiert an Gesundheit und Familie.
                                        
Das Ziel der Verbote liegt darin, zu verhindern, daß die Menschen ihren Spirit, ihr wahres Selbst wiederentdecken. Aber sie können uns nicht daran hindern, daß wir unser Wesen wiederfinden und uns vom Schrott der Geschichte befreien. Es ist das Potential weltweite Veränderungen herbeizuführen, denn ein ermächtigtes Individuum kann ein ganzes Reich zu Fall bringen.

John Crowley, ein amerikanischer Schriftsteller, sagte etwas wundervolles über Psychedelika: ”Je tiefer Du hineingehst, je größer wird es”. Und ich denke, wir müssen anfangen, dies zu verstehen. Wenn Du fünf Gramm trockene Psilocybin-Pilze einnimmst, dann wirst Du zum Hohepriester oder zur Hohepriesterin und gleitest durch fremde Welten. Während Deiner Reise siehst Du Dinge, die kein menschliches Auge jemals gesehen hat und wohlmöglich nie mehr sehen wird.

Das Universum ist so immens, so reich und schön. Wenn Du das verinnerlichst, dann ermöglichst Du Dir den Wandel zu einem besseren Wesen, einer größeren und feinfühligeren Persönlichkeit, denn Du trittst in Kontakt mit dem Kern Deiner wahren Natur. Mit dieser Erfahrung wirst Du zu einer politisch extrem gefährlichen Person. Und genau das ist mein Wunsch, daß wir eine Bedrohung für die bestehende Struktur werden, wo immer wir sie treffen.

                                             

Chaos ist das Schlagwort der Zeit. Chaos existiert überall, Chaos existiert in jeder Zelle. Wenn Du Angst vor dem Chaos hast, kannst Du nicht psychedelisch sein. Chaos ist die Ur-Mutter aller Formen und es war die Furcht vor Chaos, die diese festgefahrene, lineare, unmenschliche Gesellschaftsordnung formte, die wir überwinden wollen.

Mein Aufruf gilt einer Art Anarchie. Chaos ist der Ursprung von allem, was wir lieben, und es kann gar nicht genug davon geben! Sich der psychedelischen Erfahrung zu überlassen, heißt zu experimentieren, Chaos heraufzubeschwören, dran zu bleiben und die Hoffnung bewahren.

Die Zukunft ist eine Zukunft der Ultra-Technologie. Eine Dimension, die getrennt von dem, was als normale, natürliche Welt bezeichnet wird, existiert. Unsere mentale Fähigkeit, unsere Imagination ist so mächtig geworden, daß unsere einzige Möglichkeit der Weiterentwicklung darin zu liegen scheint, uns von der menschlichen Sichtweise zu lösen und in einen kulturellen Raum vorzudringen, der aus unseren Träumen und aus unseren Maschinen besteht.

Wir sind die Techno-Cyber-Gypsy-Generation - wir sind mehr, als nur eine politische Kraft. Wir haben die Macht, das Menschliche neu zu definieren, indem wir uns unser Bewußtsein zurückholen vom Reduktionismus, vom Materialismus, von der Wissenschaft und den ganzen intellektuellen Philosophien, welche die KünstlerInnen entmachtet und sie zu SklavInnen anderer Kräfte in der Gesellschaft geformt haben.

Der Vorwurf, daß sich die High-Tech-Gemeinschaft auf technische Mittel fixiert, ist ein Trugschluß. Vielmehr erleben wir momentan ein Revival alchimistischer Experimente! Wenn wir nämlich diese technischen Mittel zerlegen, stoßen wir auf die chemischen Stoffe, die die Grundsubstanzen der Erde bilden.

In der momentan stattfindenden elektronischen Revolution werden diese irdischen Stoffe so zusammengefügt, daß sie eine Art Intelligenz darstellen bzw. in ihrem Zusammenwirken eine Verbindung mit der irdischen Intelligenz eingehen, die es vorher noch nie gab.

Was die cyberdelische Gemeinschaft verspricht, ist die Realisation des alten alchimistischen Traums von der Verbindung zwischen Geist und Materie, eine Widerspiegelung der eigenen Seele, ein Umstülpen des Körpers von außen nach innen, um das wahre Selbst hervorzubringen. Wir leben in einer magischen Zeit.                                        
                                                  
Indem wir unsere Träume miteinander teilen, werden wir die Mauern und Grenzen zwischen uns auflösen. Wenn wir es schaffen, uns als biologische Gemeinschaft in einem technologischen Uterus zu betrachten, dann überwinden wir die kulturelle Krise.

Durch Psychedelika, die neuen Medien und einen verbreitenden Informationsfluß werden wir befähigt, uns selbst bzw. unseren und unser Kinder Planeten vor dem Ruin zu bewahren. Es liegt in den Händen der High-Tech-Gemeinschaften entsprechende Informationstechnologien zu entwickeln und sie einzusetzen. Wir haben die Mittel und die Macht, die Welt in jeder Hinsicht zu verändern. Zuvor muß aber unser Bewußtsein transformieren. Und das ist es, wofür wir alle die Verantwortung tragen.

Die Pilze flüsterten mir einmal zu: ”Du must einen Plan haben, denn wenn Du keinen Plan hast, wirst Du zum Teil des Planes eines anderen...”.

Auszüge aus einem Gespräch von Terence McKenna mit b-Eden.


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Sonntag, 01. Oktober 2006

Terrence Mckenna Botschafter der Anderswelt
Von manadruide, 07:42

Terence McKenna (who died April 2000) was a professional mushroom researcher, among other things, and in the course of his long first-hand study he experienced a visionary inspiration for a fascinating piece of software called Timewave Zero. I first read of it in his book The Archaic Revival: Speculations on Psychedelic Mushrooms, the Amazon, Virtual Reality, UFO's, Evolution, Shamanism, the Rebirth of the Goddess, and the End of History. Quite a mouthful, that: but when you've done as many mushrooms as Terence... Anyway, the official introduction to the original program from Dolphin Software (by Peter Meyer) describes it best:

This software illustrates Terence McKenna's theory of time, history and the end of history as first described in the book The Invisible Landscape by him and his brother Dennis, and more recently in his The Archaic Revival (HarperSanFrancisco, 1992). The theory of Timewave Zero was revealed to Terence by an alien intelligence following a bizarre, quasi-psychedelic experiment conducted in the Amazon jungle in Colombia in 1971. Inspired by this influence Terence was instructed in certain transformation of numbers derived from the King Wen sequence of I Ching hexagrams. This led eventually to a rigorous mathematical description of what Terence calls the timewave, which correlates time and history with the ebb and flow of novelty, which is intrinsic to the structure of time and hence of the temporal universe. A peculiarity of this correlation is that at a certain point a singularity is reached which is the end of history-or at least is a transition to a suprahistorical order in which our ordinary conceptions of our world will be radically transformed. The best current estimate for the date of this point is December 21, 2012 CE [common era], the winter solstice of that year and also the end of the current era in the Mayan calendar.

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