Beeplog.de - Kostenlose Blogs Hier kostenloses Blog erstellen    Nächstes Blog   


    Mana Corp.
 

Mittwoch, 29. November 2006

Party List
Von manadruide, 13:34

<SCRIPT 
LANGUAGE="JavaScript"
SRC="http://www.goatrance.de/goabase/partyserver.php?PSID=GtGCf33Y6q"
TYPE="text/javascript">
</SCRIPT>

[Kommentare (0) | Permalink]


Samstag, 21. Oktober 2006

Morphogenetische Felder
Von manadruide, 16:26

Morphische Felder sind, wie die bekannten Felder der Phisik, nichtmatrielle Kraftzonen, die sich im Raum ausbreiten und in der Zeit andauern.
Sie befinden sich innerhalb der Umgebung und des Systems, welches sie organisieren.
Wenn solch ein organisiertes System aufhört zu existieren-etwa wenn ein Atom sich spaltet, eine Schneeflocke schmilzt, ein Tier stirbt - so verschwindet das organisierte Feld von dem Ort, an dem das System sich befand.
In einem anderen Sinne jedoch verschwinden morphische Felder nicht :
Sie sind potentielle Organisationsmuster und können sich zu einer anderen Zeit und an anderen Ort wieder konkretisieren, wenn die entsprechende physikalischen Bedinungen gegeben sind.
Wenn sie sich erneut physisch manifestieren, beinhalten sie eine Erinnerung an ihre frühere physische Existenz.
Den Prozeß, durch den die Vergangenheit innerhalb eines morphischen Feldes zur Gegenwart wir, nenne ich morphische Resonanz.
Das Konzept der morphischen Resonanz beinhaltet die Übertragung formativer Kausaleinflüsse durch Raum und Zeit.

[Kommentare (0) | Permalink]


Typische Erlebnismuster veränderter Bewußtseinszustände
Von manadruide, 09:57

Stanislav Grof, hat in seinen Untersuchungen typische und immer wiederkehrende Erlebnismuster, die während der LSD_induzierten Trance auftreten, als Reaktivierung von vier prä- und perinatalen Erlebnismuster interpretiert.
Grof sieht folgenden typischen Ablauf :
Der pränatalen Erfahrung der kosmischen Einheit im amniotischen Universum folgt mit dem Beginn der Geburt und der beginnenden Wehen die Erfahrung des Verschlungenwerdens im Kosmos.
Es folgt die Erfahrung der Auswegslosigkeit oder Hölle, die Phase vor der Austreibungsphase.
Die Austreibungphase ist ein Kampf um Leben und Tod, an dessen Ende nach der Erffahrung der totalen Vernichtung und des Sturzes in den kosmischen Abgrund Visionen von blendenem Weiß und goldenem Licht folgen.
Die Erfahrungsfolge von Tod und Wiedergeburt öffnet typischerweise das Tor in den transbiographischen Bereich der menschlichen Psyche, den er als transpersonal bezeichnet.
Transpersonale Erfahrungen, die mit einem Überschreiten räumlicher Barrieren einhergehen, deutet darauf hin, daß die Grenzen zwischen dem Individuum und dem übrigen Universum nicht absulut feststehen.
Unter bestimmten Umständen ist es möglich, sich erfahrungsmäßig mit allem im Universum, einschließlich des gesamten Kosmos selbst zu identifizieren.l

[Kommentare (0) | Permalink]


Freitag, 20. Oktober 2006

Heilige Botenstoffe
Von manadruide, 11:30


Verehrung ist in erster Linie Kommunikation. Kommunikation heißt, daß sich Sender und Empfänger austauschen und gegenseitig wieder Empfänger und Sender werden-d.h. die Kommunikation beruht auf der gegenseitigen Wahrnehmung. Wie kann ich mit meiner Innenwelt kommunizieren, wie mit meiner Außenwelt? Für uns ist das wichtigste gewohnte Kommunikationsmittel die Sprache.
Um die Natur zu verehren muß man mit ihr kommunizieren; man muß sie verstehen lernen; ihre Sprache verstehen oder lesen können. Wir kommunizieren über die Botenstoffe. Das Kommunikationsmedium zwischen der Natur und unserem Bewußtsein sind die Neurotransmitter. Sie übermitteln nicht nur die Botschaften über die Nervenbahnen von unserem Körper zu unserem Gehirn und damit zu unserem Bewußtsein, sondern sie befinden sich auch überall in den uns umgebenden Wesenheiten.
Die Tiere verfügen über ein Nervensystem, in dem ähnliche oder sogar identische Neurotransmitter die Botschaften übermitteln. In allen Pflanzen finden sich Inhaltsstoffe, die mit den Botenstoffen unseres Nervensystems analog, identisch, chemisch und strukturel gleich sind. Somit wäre die Pflanzenwelt die Verlängerung unseres Nervesystems in die uns umgebende Natur.
Die Sprache der Natur teielt sich uns in der Form der Botenstoffe, der exogenen Neurotransmitter, mit. Die Neurotransmitter sind die Schnittstelle zwischen Materie und Bewußtsein, zwischen Geist und Natur.
Es wird viel über das Sprechen mit Bäumen oder Blumen geschrieben, was aber bedeutet das Reden mit der Natur? Ich verstehe darunter eine Kommunikation, bei der unsere eigene Innenwelt auf eine dramatische Weise erweitert und bereichert wird.
Die Schamanen und Heiler traditioneller Kulturen sagen immer wieder, daß sie mit Pflanzen und Tieren sprechen können. Dazu begeben sie sich in einen erweiterten Bewußtseinszustand. Dieser Zustand wird durch psychologische oder pharmakologische Techniken erzeugt. Die Indianer des Amazonasgebietes benutzen allerlei Pflanzen, die sie als  "Lehrmeister" bezeichnen. Daraus werden heilige Trünke ( z.b. Yage, Ayahuasca) oder Schnupfpulver ( z.b. Epena, Yopo)
bereitet, die eine drastische Bewußtseinswandlung bewirken. In diesem veränderten oder erweiterten Zustand findet nun die Kommunikation zwischen Mensch und Pflanze oder zwischem Mensch und Tier statt.
Der Pflanzengeist spricht zu den Schamanen und Heilern, beantwortet ihre Fragen und offenbart ihnen Geheimnisse der inneren Wirklichkeit der äußerlich sichtbaren Welt. Die Pflanzengeister repräsentieren das Wissen des Waldes und können allerlei Auskünfte über Heilkräfte von Pflanzen, Tierprodukten und Mineralien verraten. Der Schamane kann den Pflanzengeist fragen.
" Wie heile ich meine Stammesschwester?"
Der Pflanzengeist weiß die Antwort und sagt sie dem Fragesteller. Der kann nun dieses Heilwissen, aus einem erweiterten Bewußtseinszustand gespeist bzw. durch direkte Kommunikation mit der Natur gewonnen, anwenden. Man bekommt also Botschaften aus seiner eigenen Innenwelt, durch eine heilige Pflanze vermittelt.
Wir verstehen die Natur am besten, wenn wir uns in einem erweiterten Bewußtsein befinden. Erweitertes Bewußtsein ist ein Bereich traditioneller Heiligkeit. Es ist nicht unser Körper, der von der Natur abgespalten ist; es ist unser rationales Bewußtsein, das sich selbst ausgegrenzt hat. Mit Hilfe der exogenen Neurotransmitter, die im Umgansdeutsch gerne " Drogen " genannt werden, können wir die Heiligkeit der Natur wiederfinden ( sie sind "ein Weg zum Geist von Gaia" sagt Terence Mckenna ).
Die Analogie der exogenen und endogenen Neurotransmitter zeigt uns, daß wir tatsächlich chemisch und geistig mit der Pflanzenwelt und den Tieren, ja soger den Mineralien ( auch Kalzium ist ein Botenstoff!! ) verwandt sind.
Wir können uns selbst als Drogenproduzenten, als Techniker unserer eigenen Bewußtseinszustände verstehen. ( Der Mensch ist eine hochkomplexe chemische Fabrik, in der ständig Drogen produziert werden, die vom Betäubungsmittelgesetz verboten sind. Also müßte genaugenommen, " nach dem Gesetz " , der Mensch an sich verboten sein !!) Drogen sind ein idiales Werkzeug - nur muß man es auch vernünftig gebrauchen können. Die traditionellen Heiler, die Schamanen, sind in diesem Sinne echte Bewußtseinskünstler. Sie haben Methoden entdeckt, mit denen die eigenen, die endogenen Botenstoffe aktiviert werden können ( z.b. durch Tanzen, Faste,Mantren,Medetationen); und sie haben die exogenen Botenstoffe der Pflanzen- und Tierwelt entdeckt, die wir weise und dadurch gewinnbringend nutzen können.
Die Natur, unsere Göttin Physis, stellt uns ihre Botenstoffe zur Verfügung, um mit allen Teilen des Kreises des Lebendigen kommunizieren zu können, um uns mit allem eins und verwandt zu fühlen.
Die wahre Heilkunst kommt aus der Verehrung der Natur.
" Pilze! Menschliche Pilze! Wir wissen, daß Psilocybin eng verwandt ist mit Serotonin.
Durch Serotonin werden dem Pilz die Gehirnfunktionen des geistigen Universums ermöglicht. "

[Kommentare (0) | Permalink]


Donnerstag, 19. Oktober 2006

17th Der Kosmische Tag
Von manadruide, 18:40

 

Es war als würde ich bis ans ende der Zeit reisen und mich in totaler Harmonie dem Kosmischen Klang nähern. Kosmischer Klang rein in seiner resonanz klahr und durchdrigend schwingt er. Treibt mich bis zum ende der Zeit , wo er dan stand,  der Weltenbaum das Abbild der Ganzheit des Lebens es durchflutete mein  Bewusstsein. Es war als würde ich mal wieder verstehen. Verstehen warum ich hier bin auf diesem Planeten. Es ist so wunderbar so schön Ygdrasil du Symbol des Lebens durchflutest mein Bewustsein mit der Erkentniss des seins. Globt sei der Schöpfer der Architekt des Lebens wiesheit in deinem handeln und klahrheit  in deinen Visionen.
Heilung .
Ein strahl so voller energie umwindet den Weltenbaum.
Gibt ihm kraft und stärke sehe wie er wächst und gedeiht.
Heilung.
Oh Mama Luna du bist die Heilerin die da bringt den Frieden und das Verständniss.
Heilung.
Wir sind es die spenden.
Spenden unsere Energie um zu heilen.
Heilung.
Frieden.
Oh Odin du Schöpfer der Dinge du Allvater
Gegrüßt seist du.
Die ewige Ordnung im caos wieder hergestellt.
Einklang.
Heilung.
Wir die Kinder Gajas sind teil der großen Schöpfung
Verstehen wer wir sind
Verstehen wie wir sind
um im einklang der Prozesse zu agieren
Heilung
Auf allen ebenen des Seins

[Kommentare (0) | Permalink]


Maya Kalender was hat er zu sagen
Von manadruide, 08:04

Maya-Kalender aktuell

Von J.K.

Viele haben vom MAYA-Kalender schon gehört, wenige wissen, worum es dabei geht. Der Maya-Kalender hat nur sehr wenig mit einem herkömmlichen Kalender gemeinsam und ist keine kulturell-religiöse Besonderheit des Volkes der Maya in Mittelamerika. Die Mayas verfügten über Kenntnisse um die Kosmischen Gesetze der ZEIT. Und um dieses Wissen der viert-dimensionalen ZEIT und ihrer kausalen Zusammenhänge geht es.

Jose Argüelles ist der Überbringer, derjenige, der dieses Wissen aus der Alten Tradition dechiffriert hat. (Berühmt durch seine Bücher “Der Maya Faktor”, “Earth Ascending”...) Mir selbst, zusammen mit meinem Sohn Andreas und anderen Mithelfern, ist es gelungen, diese Thematik für die deutschsprachige Denkschiene aufzubereiten. Seit über drei Jahren geben wir diese Einsichten allen Interessierten bedingungslos weiter.

Kurz Grundsätzliches über die Essenz der Thematik:

Alle Erdenzyklen werden von ZEIT-Programmen (auch viert-dimensionale ZEIT genannt) gesteuert. Der Steuerungsschlüssel ist bekannt, er ist kodiert durch ein 260er Modul - bei den Mayas TZOLKIN genannt. Dieses 260er Modulprogramm ist fraktal und nicht linear zu verstehen, das heißt, eine Einheit, ein KIN (so werden die 260 Teilaspekte = Kosmische Tore, bezeichnet) kann die spezielle Energie für einen Tag oder eine größere, lineare Zeiteinheit sein. Die kleinste Einheit ist die Tageszählung.

Das eigentlich Neue ist das Verständnis FRAKTALER Muster. Im Kleinen zeigt sich auch das Größere. In einer Tagesenergie sind mehrere Fraktale enthalten. Drei Hauptzyklen der Linearen Zeit haben die letzte Erdepoche gekennzeichnet. Der 26.000 Jahre umfassende Platonische Erdzyklus ist ebenso in 260 Fraktale zerteilt wie der 5200 Jahre währende Babylonische Zyklus. Die letzten 260 Jahre von 1753 bis 2012 bringen ebenso nochmals die Welle der 260 fraktalen Energien. Auch die kleinste der Einheiten, die Tagesenergie, wird von jeweils einer dieser fraktalen Kräfte bestimmt.

So kennen wir den 260er Zyklus synchronisiert mit unserem Solaren Jahreskalender, daher ist bekannt, welcher energetische (qualitative und quantitative) Fluß an jedem einzelnen Tag pulsiert. Zeit ist also nicht nur linear - wie bisher bekannt - in Zeiteinheiten meßbar, sondern sie ist auch als Programm existent. Das ist der eigentliche Kern des Kosmischen (Maya-) Kalenders.

Da jeder Mensch seine dritt-dimensionale Inkarnation in der Zeit wahrnimmt, ist auch jeder mit seiner Geburts-Tages-Energie “verflochten”, es ist faktisch sein Programm-Modul, mit dem er in der Zeit seines augenblicklichen Lebens spielt. Jeder Tag ist also für uns Menschen eine spezifische Resonanzenergie. Daher ist auch das individuelle Befinden an jedem Tag anders, an manchen Tagen fließen gewisse Angelegenheiten mühelos, an manchen nicht.....

Der viert-dimensionale Kalender war selbstverständlich unbewußt den Menschen immer bekannt. Jetzt besteht, seit dem Dechiffrierungsgeschenk von Argüelles, die Möglichkeit, mit den Gesetzmäßigkeiten auch bewußt in Resonanz zu gehen. Die folgenden Zeilen können für Dich der Einstieg in diesen Themenkreis werden.

Die Essenz der Information geht aber noch viel tiefer: dieses Wissen ist für uns Menschen das Synchronisationsmodul schlechthin! Damit kennen wir die zyklischen Läufe der Zeit aufgrund der Einsichten bereits sehr genau. Wir wissen um bestimmte qualitative und quantitative energetische Wirkmuster der einzelnen Zyklen innerhalb der laufenden Monde. Weiters haben wir damit die Möglichkeit - viele Bewußte tun dies bereits - auch aktiv mit den ZEIT-Zyklen zu arbeiten. Viele, die mit dem Kalender bewußt leben, schwingen damit im Rhythmus von Mutter Erde und bauen so ein wahrlich machtvolles Netz von Liebesenergie auf.

Grundlegende Informationen:

1. Der Solare Jahresrhythmus von 365 Tagen wird durch den Kosmischen (Maya-) Kalender wieder in seine ursprüngliche Abfolge von 13 Mondzyklen (zu je 28 Tagen = Rhythmus der Frau) eingeteilt, wobei die Gesamtheit der 13 Monde ein “Galaktisches” Jahr für die Erde darstellt, mit Schnittstelle 26. Juli. Jedes Solare Jahr steht unter dem ganz speziellen Einfluß eines von vier Galaktischen Energiemustern. Das laufende Jahr ist geprägt vom energetischen Grundmuster des “Roten selbstbestehenden Mondes”. Aufgrund der kausalen Rhythmus-gesetze ist daher auch jeder der 13 Monde von einer Roten Energie als fraktale MOND-Leit-Kraft bestimmt.

2. Der 260er Kosmische SPIN (das eigentliche ZEIT-Grundprogramm), der unabhängig der Mond-Zyklen innerhalb der Monde läuft, wird von 20 Energiewirbeln von jeweils 13 Tagen (Wellenperiode) in Intensität und Zielsetzung bestimmt. Jeder der einzelnen Tage innerhalb einer Wellenperiode aktiviert wiederum seine spezifische Kraft. Die Erde ist gleichsam ein “Mond” der Sonne; die 28-Tage-Zyklen sind das Solare Programm für die Erde.

Anmerkung: Wenn hier vom Mondzyklus gesprochen wird ist nicht die dritt-dimensionale Ausformung unseres lieben Erdtrabanten gemeint. Es ist allerdings kein Zufall, daß auch sein Zyklus ca 28 Tage dauert. Der Kosmische Kalender mit seinen 13 Mond-Programmen zu 28 Tagen stellt das feinstoffliche Szenarium der Programmabläufe dar, damit ist ZEIT als vierte Dimension definiert.

Das sind die beiden Pfeiler für das strukturelle Grundgerüst, wie viert-dimensionale ZEIT-Programme laufen. Da wir uns in einer Zeit des Umbruches befinden, ist es natürlich bedeutend und interessant auch darüber Bescheid zu wissen, welche ZEIT-Programme im Moment spezifisch laufen. Es soll niemand in seiner spirituellen Reife und Bewußtheit verunsichert werden: aber alles, was auf unserem Planeten lief und läuft, wird über dieses ZEIT-Modul ins Sein gebracht. Jede Wirklichkeit ist höchst gesetzmäßig! In der Großen Kosmischen Ordnung gibt es nur kausale Abläufe!

Der einfache Umgang mit dem Kalender der ZEIT

Die einfachste Art in das Lebens-Spiel mit dem Kalender einzusteigen ist, auf die Empfindungen und Erfahrungen der Tagesenergien zu achten. Jeder Mensch ist ein wandelnder Energiekörper. Sein karmisch geprägter und behafteter Kausalkörper erfährt die täglich wechselnden Energiefelder. Diese wirken sich entsprechend der persönlichen Beschaffenheit in der Empfindung wie auch körperlich aus. So kann Wohlbefinden seelischer und körperlicher Art mit Unbehagen und Schmerzen wechseln.

Wie die Tagesenergie mit der eigenen persönlichen Beschaffenheit harmoniert, weist auf den Stand des individuellen Heil-Werdens hin. Sehr bald entdeckt man seine Schlüssel, über die die Heilung laufen muß. Es gibt immer nur einen höchstpersönlichen Kalender, der mit keinem anderen identisch ist.

Der MAYA-Kalender ist also das viert-dimensionale Durchspielen aller “Programmaspekte” in der linearen Zeit der Tagesabfolge. Die 260 Energieströme spiegeln das Kosmische Entstehungsgeschehen in seinen Abschnitten und seiner Fülle wider. Die 20 Galaktisch-Solaren Siegel fokussieren aufs neue die konkrete Ausformung der Kosmischen Fülle innerhalb des Sonnensystems und drücken sich im zentralen Fokus der erd-planetaren Verwirklichung in der menschlichen Essenz aus. Somit ist jeder Mensch eine fraktale Darstellung des OMNIVERSUMS.

Die 13 fraktalenTöne der Quelle erklären sich aus der Gesetzmäßigkeit der Harmonieordnung und tragen ihre spezifische Qualität permanent korrespondierend mit der Quelle Selbst.

Auf der Rückseite dieses Heftes siehst Du eine kurze Zusammenfassung, welche Energien im einzelnen die 20 Galaktisch Solaren Siegel ausdrücken; in weiteren Unterlagen kannst Du ersehen, welche Pulsationskräfte durch die 13 Kosmischen Töne widergespiegelt sind.

Solltest Du Dich mit der ganzen Thematik näher beschäftigen wollen, so bieten wir Dir gerne im Anschluß detailiert aufgelistet eine Vielfalt von Unterlagen an.

Die persönliche Resonanz ist selbstverständlich etwas Souveränes. Niemand war und ist gezwungen, synchron mit den Zyklen der ZEIT zu agieren, jeder kann seine EGO-Programme ausprobieren. Die Lernphase des Planeten Erde geht aber zu Ende, das ist ja aus vielen spirituellen Quellen bekannt; aus dem Grunde ist es höchst empfehlenswert, JETZT in Synchronität zu TERRA GAIA zu gehen, auch unsere Erde bekommt ihre Souveränität zurück, sie hat ihre Aufgabe für Uns Lernenden erfüllt. Aber keine Sorge, im Omniversum gibt es noch zahlreiche andere Experimentierzonen. Wer dritt-dimensional noch weiter Erfahrungen sammeln will, dem stehen alle Wege offen. Du hast die Wahl!

Der “Kalender” ist ein einfaches Hilfsmittel, seine Synchronizität zu unterstützen und herzustellen. Die bindende Voraussetzung aber für die Harmonische Resonanz mit der ZEIT ist, die BEDINGUNGSLOSE LIEBE zu leben. Die Gesetzmäßigkeit der ZEIT zu kennen bedeutet aber auch, die ZEIT aktiv mitgestalten zu können. Das ist der Reifepunkt, wo bewußte Wesen mit den ZEIT-Programmen zu ganz konkreten MIT-Schöpfern werden.

Was geht also zurzeit vor sich?

Im Solaren Zyklus 1998/1999 durchläuft die ZEIT das Programm des Roten Rhythmischen Mondes. Es ist das sechste von sieben Jahren in einem Zyklus, der bis 2000 dauert. Schrittweise erfährt jeweils eine der sieben blockierten ZEIT-Frequenzen ihre Öffnung. (Das Öffnen der Sieben Siegel) Der “Blaue Programmhaltende Sturm” - KIN 199, ist jenes der Sieben Siegel, das heuer befreit wird. Der “Blaue programmhaltende Sturm” ist ein dynamisches Prinzip, das die Kraft der Erneuerung trägt. Die Öffnung dieses Frequenzkanales wird den Planeten in den kommenden Jahren in gewaltige Veränderungen führen, die Illusionsprojektionen, die das materialistisch begrenzte Babylonische Zeitalter aufgebaut hat, werden auflgelöst.

JETZT läßt sich die Wahrheit aber durch nichts mehr verschleiern!

Ein wichtiger Hinweis: erkenne Dich Selbst als in diese Vorgänge miteinbezogen! Denn die ZEIT-Programme laufen zuallererst in jedem von uns! Du könntest sonst allzu leicht überrascht werden! Wir alle sind beteiligt: jeder Mensch ist im Erdengeschehen ein voller Mitspieler und wie schon gesagt, “die ZEIT ist heiß”.

Wir, das sind mein Sohn Andreas und ich, haben zusammen mit engagierten Mithelfern unseren Beitrag geleistet, das dechiffrierte Wissen derAlten MAYAs um die Gesetze der ZEIT, das große Kosmische Geschenk an die Planetare Menschheit, kodiert im Heiligen Kalender des TZOLKIN, in den deutschsprachigen Raum zu transformieren. Seit 1994 geben wir das Wissen darüber bedingungslos weiter. In der Zwischenzeit sind uns bereits mehrere, die diese Aufgabe erfüllen.

Es handelt sich um kein neues ideologisches oder religiöses Programm - es ist schlicht und einfach das energetische Schaltmodul, nach dem die Gesetzmäßigkeiten des Planeten und jeder einzelnen menschlichen Zelle im dritt-dimensionalen Zeit-Raum-Gefüge funktionieren und operieren. Wir erhalten das Wissen über das Spiel der ZEIT in der Zeit. Ein Weg, der den einzelnen zu sich selber zurückführt - der uns zur Selbsterkenntnis geleitet.

Unsere geistige Arbeit dient ausschließlich der Unterstützung der Befreiung jedes einzelnen, durch Wissen sich selbst zu heilen und damit den ganzen Planeten zu harmonisieren durch den Weg der BEDINGUNGSLOSEN LIEBE. Meine Vorträge und Seminare sind diesem Ziel der Befreiung aus Begrenzungen gewidmet und selbstverständlich auch die begleitenden literarischen Werk, die im Anhang angeführt sind. Die effizienten Leistungen von Andreas und die liebevolle Unterstützung vieler Bewußtwerdender Zellen machen das alles möglich. Im Fluß des Gelben Samens in Liebe manifestiert!

[Kommentare (0) | Permalink]


Sonntag, 15. Oktober 2006

Aldous Huxley
Von manadruide, 10:33

Huxley wurde als Sohn des Schriftstellers Leonard Huxley und dessen erster Frau Julia Arnold in Großbritannien geboren. Seine Mutter starb 1908, als Huxley gerade 13 Jahre alt war. Drei Jahre später erkrankte er am Auge, wodurch sein Sehvermögen stark eingeschränkt wurde. Wegen seiner Blindheit wurde er vom Dienst im Ersten Weltkrieg freigestellt. Sein Bruder ist der Biologe und Schriftsteller Julian Huxley, sein Großvater ist Thomas Henry Huxley.

Aldous Huxley schrieb seinen ersten (unveröffentlichten) Roman im Alter von 17 Jahren. Er studierte Literatur am Balliol College, Oxford. Als er Anfang 21 war, machte er die Schriftstellerei zu seinem Beruf. Seine Romane erzählen von einer Entmenschlichung der Gesellschaft durch wissenschaftlichen Fortschritt (z. B. die Dystopie Brave New World, deutsch: Schöne neue Welt), gleichzeitig schrieb er auch über pazifistische Themen (z. B. Geblendet in Gaza). Huxley wurde stark von Frederick Matthias Alexander beeinflusst, den er sogar als Romanfigur in Geblendet in Gaza aufnahm.

Während des Krieges verbrachte er die meiste Zeit in „Garsington Manor“, dem Wohnsitz von Lady Ottoline Morell. In seinem späteren Roman Crome Yellow (1921) karikierte er den Lebensstil von Garsington, was seine Freundschaft mit den Morrels aber nicht beeinträchtigte. Er heiratete Maria Nys, die er in Garsington kennengelernt hatte.

1937 zog Huxley nach Kalifornien. Hier setzt seine zweite Schaffensphase ein, die geprägt war von einer neuen Hinwendung zum Menschen. Der dezidierte Kritiker und scharfzüngige Realist lernte 1938 Jiddu Krishnamurti kennen. Er wandte sich den großen Weisheitslehren der Welt zu und entdeckte in ihnen ein Band, welches sich am ehesten mit dem Begriff Mystik definieren lässt. Beredtes Zeugnis dieser Erkenntnis liefert „The Perennial Philosophy“. Der Roman „After Many a Summer“ ist bereits Ausdruck dieser neuen Zuwendung, die am deutlichsten in „Time must have a stop“ zu Tage tritt. 1953 ließ er sich auf ein von Humphry Osmond betreutes Experiment ein, welches die Wirkung von Meskalin auf die menschliche Psyche zum Inhalt hatte. In der folgenden Korrespondenz mit dem Autor prägten beide das Wort „psychedelic“ für die Wirkung dieser Substanz. Die Essays „The Doors of Perception“ und „Heaven and Hell“ beschreiben diese Wirkung und das Experiment, welchem er sich bis zu seinem Tod noch etwa zehn mal unterzog. Zeichen dieser, nicht nur sein Schreiben betreffenden, Veränderung ist auch sein letzter Roman „Island“ in welchem er eine positive Utopie seiner Dystopie „Brave New World“ entgegensetzte.

Am 22. November 1963 stirbt Aldous Huxley an Kehlkopfkrebs. Vor dem Tod lässt er sich von seiner Frau Laura intramuskulär LSD verabreichen.

[Kommentare (0) | Permalink]


"Das LSD ist zu mir gekommen"
Von manadruide, 09:44



Interview MATHIAS BRÖCKERS

taz: Was uns alle am meisten interessiert: wie man 100 Jahre alt wird. Welche Methoden - oder Tricks - haben Sie angewendet, um ein solches Alter zu erreichen und so rege und geistig wach zu bleiben? Hat auch das LSD dabei eine Rolle gespielt?


Albert Hofmann: Ich müsste zwei Leben haben, um das zu beantworten: eines mit und eines ohne LSD - dann könnte man das wissenschaftlich beurteilen. So kann ich das ja nicht. In meinem LSD-Buch "LSD - Mein Sorgenkind" steht ja am Anfang dieses mystische Naturerlebnis als Kind, das ja absolut einem LSD-Erlebnis glich, dieses Einssein mit der Natur. Irgendwie, glaube ich, war mir das angeboren.

Sie haben ja schon öfter gesagt, und auch in diesem Buch geschrieben, dass Sie das LSD nicht entdeckt haben, sondern dass es zu Ihnen gekommen sei.

Absolut. Das ist tatsächlich so gewesen. Nur weil ich, und ich weiß bis heute nicht wie, beim Herstellen der Substanz damit in Kontakt kam, habe ich die Wirkung bemerkt. Und bin dann nach Hause, habe mich hingelegt und hatte diese wunderbaren Träume - alles, was ich mir dachte, sah ich im Bild. Ich überlegte, mit was ich im Labor zu tun gehabt hatte.

Und?

Das Lysergsäure-Diethylamid hatte ich ja nur umkristallisiert und nichts davon eingenommen, und du arbeitest doch absolut sauber, dachte ich mir - wenn es das gewesen sein sollte, müsste es ja geradezu saumäßig wirksam sein. Als ich Montag wieder im Labor war, nahm ich dann die kleinste Menge davon ein, die man sich überhaupt denken kann - und das war, wie sich später herausstellte, noch fünfmal zu viel und brachte mich dann auf einen Horrortrip.

Das war die Entdeckung von LSD?

Dazu kann ich nur sagen: das LSD hat mich gerufen, ich habe es nicht gesucht. Es ist zu mir gekommen, es hat sich gemeldet.

Ein paar Millionstelgramm LSD verändern die Wahrnehmung dramatisch …

Es ist nicht nur einfach das bekannte Bild, ein bisschen verzerrter oder bunter, es ist ein völlig anderes Programm. Und das deshalb, weil LSD unsere Sinne verändert, man sieht besser, man hört besser, alles wird intensiviert - insofern hatte auch Timothy Leary Recht, wenn er behauptet, es sei auch das größte Aphrodisiakum. Der Mechanismus des LSD ist ganz einfach: die Tore der Wahrnehmung werden geöffnet und wir sehen plötzlich mehr - von der Wahrheit.

Und das ist manchmal sehr verwirrend.

Ja, man erschrickt. Man hat ein völlig anderes Bild, und das kann einen furchtbar erschrecken. Deshalb sagen die Indianer ja: bevor ich den heiligen Pilz nehme, muss ich fasten, muss beten, muss rein sein - dann bringt mich der Pilz dem Göttlichen näher. Und wenn ich das nicht mache, tötet er mich oder macht mich wahnsinnig. Das haben die Indianer gesagt - und die amerikanische Jugendbewegung, die es ja gut meinte, hat sich daran nicht gehalten, sie haben es zu oberflächlich genommen, sie haben sich nicht vorbereitet.

Tim Leary und seine Kollegen in Harvard, Ralph Metzner und Richard Alpert, haben auf die Wichtigkeit von "Set & Setting" hingewiesen und das alte Ritualwissen gewissermaßen in die Neuzeit transportiert.

Aber Leary hat LSD gleichzeitig auch, typisch amerikanisch, angepriesen wie ein Wanderprediger oder Handelsvertreter. Er hat es ja jedem geradezu aufgedrängt - etwas, was ich nie getan habe. Dennoch bin ich überzeugt, dass die Menschheit lernen wird, damit umzugehen in Zukunft.

Arthur Koestler, ein Freund von Aldous Huxley, hat sich einmal kritisch geäußert und LSD mit einem Skilift verglichen.

Ja, die Geschichte mit dem Bergsteiger, der zu Fuß zum Gipfel aufsteigt, der den Berg erobert, und dem anderen, der einfach mit dem Lift hinauffährt. Nach Koestlers Ansicht muss man all die Qualen auf sich nehmen, um das richtige Gipfelerlebnis zu haben - aber Huxley erwiderte, dass die Aussicht dieselbe sei.

Wie sehen Sie das?

Man muss schon wandern. Man muss sich innerlich vorbereiten, und das allein ist oft schon schwer genug. Viele Leute wissen ja gar nicht, was Meditation ist.

Mit Laura Huxley, der Frau von Aldous Huxley, verbindet Sie eine lange Freundschaft. Sie gab ihrem Mann, als er starb, auf seinen Wunsch LSD. Huxley benutzte es sozusagen zum Übergang in einen anderen Bewusstseinszustand, er war überzeugt, dass die Seele nach dem Tod weiterlebt. Wie stehen Sie zu dieser Art von LSD-Verwendung, gewissermaßen als Sterbehilfe?

LSD wurde schon vor Jahrzehnten in dieser Richtung verwendet, bei sterbenden Krebskranken, wo selbst Morphine nicht mehr gegen die Schmerzen wirkten. Ich bin überzeugt, dass das künftig auch ein Thema werden wird. Irgendwann hat jemand Ernst Jünger gefragt: "Glauben Sie, dass das Leben nach dem Tod weitergeht?", und er antwortete: "Nein, ich weiß es!" Und das kann man auch als Naturwissenschaftler verstehen: Nichts kann aus dem Nichts entstehen. Und aus etwas, was ist, kann nicht Nichts werden - es gibt nur Umwandlungen. Wir können nicht sagen, woher wir kommen - dass irgendeine Supermaterie am Anfang stand und dann knallte und den Raum erzeugte, das ist doch alles dummer Mist. Darüber wissen wir nichts, das ist das große Wunder. Aus unseren Erfahrungen können wir nur sagen: Es gibt nichts, das aus Nichts entsteht, und nichts, das zu Nichts zerfällt. Es gibt immer nur den Wandel. Und wenn man die Naturwissenschaft und alle ihre Entdeckungen weiter denkt, stößt man immer wieder auf ein Geheimnis.

Ich habe unlängst eine CD mit den Vorträgen Einsteins gehört, dort spricht er auch darüber, und er sagt wörtlich, ich habe mir den Satz gut gemerkt: "Das Schönste und Tiefste, was ein Mensch erfahren kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen."

In den ersten zehn Jahren nach seiner Entdeckung galt LSD, unter dem Arzneinamen "Delysid", als wahres Wundermittel in der Psychotherapie. Dann kam das Verbot, die Dämonisierung als Teufelsdroge - und jetzt scheint das Pendel wieder zurückzugehen, zu größerer Akzeptanz. Selbst an der Harvard- Universität finden wieder LSD-Studien statt.

Ja, das habe ich verfolgt. Es ist sicher ein Wandel. Vor allem weil man entdeckt hat, dass diese Pflanzen, in denen man schon vor 3.000 Jahren Stoffe wie LSD oder Psilocybin gekannt und benutzt hat, mit den Substanzen in unserem Gehirn, wie Serotonin, sehr eng verwandt sind. Die Pflanzen geben uns Nahrung, sie geben uns Heilmittel und sie geben uns auch Medikamente für das Bewusstsein. Die Pflanze produziert aus dem Sonnenlicht unsere Nahrung und unsere Atemluft. Und unser Bewusstsein ist letztlich nichts anderes als die höchste Umwandlung dieser Sonnenenergie. Wir sind Sonnenkinder!

Warum das?

Unsere menschliche Energie ist Sonnenenergie - entstanden aus dem Atomreaktor, den der Herrgott genügend weit weg gesetzt hat, dass er uns nicht gefährlich werden kann. Nur das Gute kommt von der Sonne, der Ballast, der Atommüll bleibt oben - nur der Mensch, dieser Idiot, glaubt, er müsste die Sonne auf die Erde holen und hier Atomkraftwerke bauen. Es ist Prometheus, der den Menschen sagt, dass sie die Sonne nicht brauchen und er ihnen das Feuer vom Himmel holt - und für diesen Übermut wird er von Zeus bestraft und muss unendliche Schmerzen erleiden, weil er den Schöpfer beleidigt hat. In diesem Mythos ist schon alles erzählt - die Griechen waren ein geniales Volk. Doch die Menschheit ist dabei, sich mit diesem Geschenk des Prometheus selbst zu eliminieren, mit dem Feuer aus Öl und Kohle das Klima und die globalen Kreisläufe zu ruinieren und mit Atomkraft Leben auf Jahrtausende zu vernichten. Als ich in einem Buch einmal über den "Atomreaktor Sonne" geschrieben habe, erhielt ich eine Einladung von Atomphysikern, darüber einen Vortrag zu halten. Die wussten das ja alles schon, aber sie hatten dieses ganz Einfache aus dem Blick verloren, sie konnten es nicht formulieren.

Sollen wir vielleicht mal eine Pause machen?

Wie ihr wollt. Ich hab den Tag für euch reserviert und stehe zur Verfügung. Aber wir müssen auch unbedingt noch einmal raus! Ich will euch ja mein Paradies zeigen, da müsst ihr auch noch Aufnahmen machen. Die Rittimatte hier war ja die wichtigste Entdeckung in meinem Leben überhaupt.

Siehe auch: Detlef Kuhlbrodt über "Die Drogentristesse der Steppenwölfe", im Kulturteil.

Das Interview führten Mathias Bröckers und Roger Liggenstorfer im August 2005. Das ganze Gespräch erscheint, ungekürzt und unredigiert, in ihrem Buch "Albert Hofmann und die Entdeckung des LSD" (AT-Verlag).

taz vom 11.1.2006, S. 13, 241 Z. (Interview), MATHIAS BRÖCKERS

[Kommentare (0) | Permalink]


Spielt die Weltenseele ein Spiel mit uns
Von manadruide, 02:52

Wichtig für das Verständnis halte ich immer noch folgende Grundthesen:

- Es gibt nur ein aktuelles Jetzt
- unsere Realität wird ständig in sehr kurzen Abständen neu generiert.
Über die Dauer des Jetzt darf spekuliert werden,
sie könnte sogar in Verbindung mit neueren quantenphysikalischen Erkenntnissen stehen,
denen zufolge ja alles sprunghaft abläuft,
sozusagen Jetzt-Sprünge.

- Den Eindruck von Zeit und Bewegung
haben wir durch die Kunstfertigkeit des Gehirns,
aus vergangenen "Gedächtnis-Jetzten",
dem Jetzt und prognostizierten "Zukunfts-Jetzten" eine fließende Handlung zu errechnen.
Zeit ist also eine Illusion.

- Wir erleben ausschließlich Vergangenheit,
also Gedächtnisinhalte
- denn ehe wir das Jetzt erfassen,
ist es bereits vorbei.

- Das Prinzip von Ursache und Wirkung gibt es nicht.

- Alle Informationen sind bereits latent vorhanden:
Wenn wir etwas sehen,
ist es also nicht so,
dass Licht von einer körperlichen Welt reflektiert wird,
sondern die optische Information der Welt ist komplett
bereits im Licht und wird entsprechend unserer "Bewusstseinsblase" rausgefiltert.

- Die Welt entsteht im Gehirn -
außerhalb gibt es (wenn überhaupt)
nichts als elektromagnetische Strahlung
mit logischen Informationen einer Welt.

- Feste Körper sind eine Illusion,
konstruiert ebenso wie die Zeit

- Alle Sinne täuschen: gebt "Sinnestäuschung" bei google ein und staunt über die Illusion der Welt!

- Ur-Bewusstsein beinhaltet alle Informationen:
Das menschliche Gehirn ist ebenso eine kollektive Einheit wie eine Ameisenkolonie oder ein Bienenschwarm.
Die wirkende Intelligenz des Urbewusstseins
verteilt sich bei dem Ameisenvolk
halt auf viele kleine Ameisenhirne,
während es beim größeren Gehirn auf eine komprimierte Kapazität trifft
und diese erfüllt.
Daher vollbringen die Ameisen kollektiv
diese unglaublich intelligenten Systemleistungen,
die der eines Menschen sogar überlegen sein können.

- Gedächtnis ist ein materieller Effekt,
der entsprechend gefiltert Informationen
des Ur-Bewusstseins speichert.
Die Speicherinhalte kommen jedoch vom Ur-Bewusstsein
und gehen dahin zurück,
sie sind also "Ich"-, raum- und zeitunabhängig.


- Freier Wille ist eine Illusion:
Erst kommt die Handlung; ca. 1/2 Sekunde später
wird die Handlung bewusst;
ca. 3 Sekunden später redet sich das "Ich" ein,
es hätte die Handlung bewusst ausgeführt.
Das ist experimentell erwiesen!

- Wer meint,
außerhalb und unabhängig vom Bewusstsein
existiere eine materielle Wirklichkeit,
dem sei diese Anschauung gegönnt
und der möge diesen idealistischen Kram hier einfach ignorieren oder tolerieren.


Dazu weiter im Text



Rupert:
Viele Leute sind der Ansicht,
dass das Universum in gewissem Sinne bewusst ist,
oder dass die Seele der Welt in gewissem Sinne wahrnimmt,
was geschieht.
Es gibt viele theologische Überlieferungen von göttlicher Allwissenheit,
dass der göttliche Geist alles weiß,
und das würde auch alle Eigenschaften und Zustände des elektromagnetischen und des Schwerkraftfeldes einschließen,
sie wären ein wesentlicher Aspekt der göttlichen Allwissenheit.
Mir scheint,
wenn die Leute an göttliche Allwissenheit denken,
dann stellen sie sich darunter etwas ganz und gar Wunderbares vor,
völlig ohne jeden Zusammenhang mit der physischen Wirklichkeit.
Aber göttliche Allwissenheit muss
irgendwie ein Wissen von innen heraus bedeuten,
eine Inständigkeit in allen Dingen.
Deshalb muss die kosmische Allwissenheit das elektromagnetische Feld
und sämtliche Felder der Natur durchdringen.
Das ist so ähnlich wie Newtons Gedanke,
das Medium der göttlichen Allwissenheit sei der absolute Raum,
den er das Sensorium Gottes nannte.

Terence:
Wieso ist göttliche Allwissenheit eine notwendige Vorstellung?
Reicht es nicht,
wenn das Universum sich nur zum Teil
über das im Klaren ist, was geschieht?

Rupert:
Ich glaube, es ist verlockend,
sich Modelle der Wirklichkeit zu denken,
in denen dem Kosmos
ein wie auch immer geartetes Wissen beigelegt wird.

Terence:
Wir alle haben ein wie auch immer geartetes Wissen,
aber wir sind nicht allwissend.

Rupert:
Es gibt zwei mögliche Modelle.
Das eine ist das Standardmodell…,
dass der menschliche Geist der höchstentwickelte
im ganzen Universum ist.
Nach diesem Modell ist das übrige Universum
im Wesentlichen unbewusst.
Lebendige Organismen kriechen aus der Ursuppe
in ein unbelebtes Universum hinaus,
und durch die Wunder
der zufallsbedingten Mutation
und der neodarwinistischen natürlichen Auslese
entstanden schließlich Organismen wie wir,
mit komplexen Nervensystemen,
die das subjektive Korrelat „Bewusstsein“ haben.
Das menschliche Bewusstsein ging also aus der Dunkelheit der unbelebten Natur hervor
und ist das höchste Bewusstsein,
das es gibt,
obwohl es vorstellbar ist,
dass auch auf anderen Planeten
intelligente Wesen aufgetreten sind.
Das traditionellere Modell leitet das menschliche Bewusstsein
von einem viel umfassenderen Bewusstsein ab,
das den Kosmos durchzieht,
die Erde und alles Leben auf der Erde.
Unser Bewusstsein
hat sich durch eine Einengung oder einen Abstieg
von einem höheren Bewusstsein ergeben
und ist nicht aus der niederen,
letztlich unbewussten Materie aufgestiegen.
Wir sind eine reduzierte Form,
eine zum Ich geschrumpfte Version eines höheren Bewusstseins
und nicht eine aufgetriebene Version
eines niedrigeren tierischen Bewusstseins.
Ich finde die Annahme sinnvoller,
dass unser individueller Geist
mit einem größeren Geist in Verbindung steht
und in vielerlei Hinsicht von größeren geistigen Systemen geformt wird,
von Gesellschaften und Kulturen,
Ökosystemen,
dem göttlichen Bewustsein,
der Galaxie,
dem gesamten Kosmos.
Vielleicht von einem noch darüber stehenden kosmischen Geist.

Terence:
Ich folge dir bis zu m göttlichen Bewustsein,
weil die mir eine biologische Größe zu sein scheint,
keine theologische Prämisse.
Einen Geist des ganzen Universums zu postulieren,
erscheint mir unnötig,
zumal er kaum erfahrbar sein dürfte.

Ralph:
Nimm einmal an,
es gäbe noch weitere göttliche Bewustseinsebenen,
einen anderen bewohnten Planeten.
Er hätte sein eigenes göttliches Bewustsein.

Terence:
Seine Bewohner wären wie wir Bewohner des Universums.

Ralph:
Zwischen unserem Bewustsein und dem ihrigen könnte ein Dialog im Gange sein.

Terence:
Das würde noch längst keine Theologie erfordern.

Ralph:
Das projizierst die Theologie darauf,
wegen dem Ausdruck „göttliche Allwissenheit“.
Wenn du schon einmal bis zum absoluten göttlichen Bewustsein vorgedrungen bist gegangen bist,
kannst du sicherlich auch weitergehen.
Es gibt im Universum eine Hierarchie von Welten.

Terence:
Ich bin nicht überzeugt davon,
dass jede Stufe in dieser Hierarchie Geist besitzt.

Ralph:
Das ist die Frage.
Hat Jupiter einen Jupitergeist?

Terence:
Hat das Sonnensystem einen Geist?

Rupert:
Es dürfte in jedem holistischen Modell
der Wirklichkeit nahe liegend sein anzunehmen,
dass das göttliche Bewustsein so etwas wie einen Geist hat
und dass dieser in den Geist
des Sonnensystems eingebettet ist
und dieser wiederum in den galaktischen Geist.
Diese höheren Ebenen von Geist und Bewusstsein
mögen für uns schwer vorstellbar sein,
aber einfachen logischen Überlegungen,
machen ihre Existenz wahrscheinlich.



Einige Absätze weiter:



Terence:
Ich bin auf jeden Fall der Ansicht,
dass es ziemlich uninteressant ist,
etwas, zu dem man keine Ich-Du-Beziehung haben kann,
einen Geist beizulegen.

Ralph:
Du meinst also, wenn die menschliche Spezies aussterben würde,
wäre das göttliche Bewustsein auch tot?

Terence:
Nicht toter als es jemand ist,
wenn eine Bekanntschaft stirbt.
Ich kommuniziere mit dem Geist des allgegenwertigen göttlichen Bewustseins.

Ralph:
Warum kann dann Jupiter keinen Jupitergeist haben,
ohne dass es dazu Mirkoben braucht?

Ich kann mir vorstellen, dass beide Theorien gleichzeitig stimmen,
- die natürliche evolutionäre Entwicklung,
wie auch die Existenz eines größeren Geistes,
aus dem wir hervorgegangen sind.
Wie soll sich der größere Geist mitteilen können,
wenn er nichts hat,
wodurch er sich mitteilen kann?
Also muss er durch natürliche,
evolutionäre Entwicklung etwas hervorbringen,
was durch ihn spricht,
sieht – eben wahrnimmt.

Ich kann auch Terence sehr gut verstehen.
Wenn ein Planet nichts hervorbringt,
was im geläufigen Sinne Bewusstsein hat,
dann wäre es logisch zu sagen,
dass ihm kein Geist innewohnt,
- zumindest kein Geist,
der etwas mitzuteilen hat.
Die Frage ist jetzt nur,
wem oder was, will ein Geist etwas mitteilen?
Das ist die alles bekannte Frage:
Wozu sind wir Menschen da?
Hat unser Dasein einen ganz bestimmten Sinn?
Und wenn ja, welchen?
Ich komme bei diesen Fragen sofort auf den Gedanken „Aufstieg“.
Göttliches Bewustsein hat uns hervorgebracht,
- mit einem Bewusstsein ausgestattet,
das es ermöglicht,
die Materie immer feinstofflicher zu machen,
um in der Weltseele aufgenommen zu werden.
Dieser Gedanke ruft aber wieder eine Trennung hervor.
Denn wo ist die Weltseele?
Ist sie irgendwie außerhalb,
wie ein Gott,
der alles erschaffen hat?
Wenn die Weltseele in allem steckt,
ist sie nicht außerhalb,
sondern innerhalb und demnach genauso Materie,
wie auch Geist.
Wäre die Weltseele nur Geist,
- woher kommt dann die Materie?
Geist schafft Materie, sagt „man“.
Das ist aber nur die Erkenntnis menschlichen Bewusstseins.
Oder war die Weltseele nur neugierig,
was passiert,
wenn sie Materie erschafft?
Spielt sie ein Spiel mit der Materie,
in dem es darum geht,
ob die Materie in ihrer Entwicklung einmal draufkommt, dass sie, die Weltseele, hinter allem steckt?
Wenn das götliche Bewustsein,
unsere Mutter Erde,
der größere Geist ist,
der sehr viel mehr mit der Weltseele verbunden ist als wir,
ergäbe alles einen Sinn.
Dieses stände hinter unserer Entwicklung,
und so ist es noch lange nicht gesagt,
dass wir Menschen ihre höchstmöglichste Entwicklung sind.
Vielleicht kommt nach uns noch ein gewaltigeres Bewusstsein,
dem es wirklich möglich ist,
die Materie zu vergeistigen,


um mit all seiner Erkenntnis in die geistige Sphäre der Weltseele „heimzukehren“.


Demnach gibt es aber nichts Allwissendes.
Nicht einmal die Weltseele wäre dann allwissend,
denn durch die Entwicklung der Materie,
die ja eine ständige Verbindung zwischen Weltseele (Geistigem) und dem materiellen Universum,
oder den materiellen Universen ist,
kämen ja Entwicklung und Erkenntnis hinzu,
sobald sich irgendwelche Planeten entmaterialisieren,
sozusagen geistig werden und somit (wieder) ein potentieller Aspekt der Weltseele ist.

weiter im Text


Psilobin (Wirkstoff eines halluzinogenen Pilzes) steht zur Entwicklung des menschlichen Nervensystems in einer einzigartigen Beziehung:
Es verwandelt das menschliche Nervensystem in eine Antenne für den Geist und sorgt so dafür, dass die Menschen sich angemessen verhalten,
ganz wie Termiten sich in dem morphogenetischen Feld des Termitenbaues verhalten.
Wenn diese Antenne im Menschen nicht vorhanden ist,
dann müssen die Menschen sich ihr eigenes Programm ausdenken,
und das ist für gewöhnlich machtbesessen, tödlich,
kurzsichtig und gierig.

Ralph: Ich habe den Eindruck, dass ich nicht völlig suchtfrei werden kann.
Aber ich muss nicht süchtig auf Alkohol sein.
Ich kann eine Sucht auch durch eine andere ersetzen.
Ich kann tatsächlich wählen,
mich frei für dieses oder jenes entscheiden,
ohne die Sucht als solche abzulehnen.

Terence: So sind wir nun mal.
Die Sucht aller Süchte, die diese Gier ursprünglich auflöste,
ist überhaupt keine Sucht,
sondern vielmehr unser natürlicher Anschluss an die Hierarchie,
zu der wir Zugang hatten,
als die Naturreligionen noch frei praktiziert wurden.
Ein Sakrament ist kein Symbol, und an dem Tag,
als die Leute sich die Auffassung andrehen ließen,
ein Sakrament sei ein Symbol,
wurde die Nabelschnur zum Logos zertrennt und die Geschichte aus dem Gleis geworfen.

Ralph: Indem wir den Leuten eine nicht so beschränkte Palette von Suchtmöglichkeiten vorsetzen,
können wir zu einem Wachstum des Bewusstseins
und einem Schrumpfen des Unbewussten beitragen.

Dazu ein Gespräch mit Kim:

Bei diesem Gespräch zwischen Ralph Abraham und Terence McKenna geht es um den Pilzkult,
der durch Alkohol verdrängt wurde.
Und nicht nur das,
- die Naturreligionen wurden damals ja als Heidentum und sogar als Hexerei, wenn nicht gar als Satanismus verschrien,
wo sich die Christen als Missionare ausgaben.
Aber im Grunde genommen geht es viel mehr um das Thema „Sucht“. Was meinst du dazu, Kim?

„Wende dich an Carlos,
der ja in seinen Büchern ganz klar erklärte,
dass Sucht nichts anderes ist als zwanghaftes Handeln aus der Folge von Gewohnheiten.
Wie wurde Carlos seine so genannte Sucht nach Zigaretten los?
Indem er seine Gewohnheiten änderte.“

Ja, er löste aus all seinen Gewändern die Taschen,
da er seine Zigaretten stets einsteckte und unbewusst danach griff.
Nachdem er keine Taschen mehr an seinen Jacken und Hosen hatte,
konnte er nicht mehr danach greifen.
Natürlich muss die Voraussetzung da sein,
dass ich das rauchen aufhören WILL.
Aber es gibt sicherlich härtere Süchte,
wo der Körper nach „Stoff“ verlangt,
was sehr schmerzvolle Entzugserscheinungen hervorruft.

„Ganz klar, dass es ebenso körperliche Symptome dabei gibt.“

Warum trennst du jetzt plötzlich wieder Körper und Geist?
Ich erinnere mich,
dass du anfangs der Gespräche oft über ein Körperbewusstbewusstsein gesprochen hast,
und dass es nicht einfach ist,
sich des Körpers voll bewusst zu werden,
weil es da um ein ganz anderes Bewusstsein geht,
zu dem der Mensch im Laufe der so genannten geistigen Evolution den Zugang verloren hat.
Dann sagtest du plötzlich,
dass man Körper und Geist nicht trennen kann,
weil es der Geist ist, der sich nur als Materie wahrnimmt.
Du weißt sicherlich,
dass ich mit dieser These überhaupt nicht einverstanden war,
- nicht nur,
weil mir das Verständnis dazu fehlte,
um zu begreifen, was mit dem toten Körper passiert,
der ja noch immer da ist,
obwohl sich der Geist bereits als etwas ganz anderes wahrnimmt.
Dass es mit dem Phänomen Zeit zusammenhängt,
war für mich nur ein schwaches Argument,
wo du als Vergleich den Ereignishorizont
eines schwarzen Lochs hergenommen hast:
Der Beobachter sieht den Astronauten noch jahrelang am Ereignishorizont, obwohl er vom schwarzen Loch schon längst aufgesaugt wurde.
Und nun wieder der Wandel zurück zum Körperbewusstsein.
Warum?

„Weil du erst jetzt verstehst und dich an die Götter gewendet hast.
Du weißt inzwischen, dass alle Materie,
die auf der Erde existiert dem Bewusstsein angehört.
Jede Form, die durch Evolution, oder wie auch immer entstanden ist, ist dessen Produkt.“

Und der Geist, oder Energie, wie du es nennst?

„Ist im Grunde genommen nichts anderes. Versuch es ohne Trennung zu verstehen, - selbst wenn ich sage,
dass das Bewusstsein etwas Eigenständiges ist,
- genauso wie der Geist jeder Lebewesen etwas Eigenständiges ist.
Dennoch ist alles stets EINS,
- alles kosmisch-göttliche Energie.
Du als Aspekt deiner Ganzheit hast gewählt,
dich mit diesem Bewusstsein zu vereinigen.
Dein Körper ist das Bewusstsein dieser Göttlichkeit.“

Bevor wir da im Bereich Geisteswissenschaft weiterwühlen,
möchte ich erst mal mit dem begonnenen Thema fertig werden.
Warum also ist es ganz klar,
dass der Körper Entzugserscheinungen hat?

„Erinnerst du dich an die Geschichte des Planeten,
wo sich die dem Planeten zugehörigen Wesen mit den Pflanzen des Planeten vereinigen und vorher genau prüfen,
mit welcher Pflanze sie sich vereinigen dürfen und können?"

Ja, man muss sich mit den Lebewesen vertraut machen,
mit denen man sich vereinigt.

„Richtig! Meist, wenn nicht immer,
tut ihr Menschen das nicht.
Ihr stellt euch stets höher als die Nahrung,
die ihr zu euch nehmt.
Ich sagte schon sehr oft,
es kommt immer auf das WIE an,
- WIE ihr zu anderen Lebewesen steht.
Ihr könnt essen, was ihr wollt – keine Frage,
- aber es kommt dennoch immer darauf an,
WIE ihr zu den Lebewesen steht,
die euch dazu verhelfen, weiter zu leben.
Indem ihr Profit mit ihnen treibt,
sie missbraucht und sie als minderer anseht als euch selbst,
machen euch die anderen Lebewesen krank.
Es kommt natürlich immer auch auf die Kraft der Lebewesen an.
Manche haben wenig Kraft,
andere wieder sehr viel.
Diejenigen, die sehr viel Kraft in sich haben,
nennt ihr giftig,
oder unbekömmlich.“

Was ja auch stimmt,
Kim
Nenn mir nur einen Menschen, der lebend davonkommt,
wenn er einen Knollenblätterpilz isst.

„Den kann ich dir nicht nennen, Mädchen.
Der Mensch muss dann eben einsehen,
dass sich der Knollenblätterpilz nicht mit ihm vereinigen WILL.
Der freie Wille besteht nicht nur für euch Menschen.“

Eine interessante Sichtweise, Kim.

Also meinst du, wird Sucht nur dadurch ausgelöst,
weil sich die Menschen so arrogant verhalten.

„Ja!
Ihr nennt es ja auch Drogen-Missbrauch.
Ihr missbraucht die Pflanzen.
Manche lassen sich das von Vorneherein nicht gefallen,
andere wieder machen sich eben durch Sucht bemerkbar.
Und da der Körper ohnehin Teil des göttlichen Bewustseins ist,
fällt es den Pflanzen und anderen Lebewesen nicht schwer,
sich bemerkbar zu machen.“

Nachdem, was du da gesagt hast,
kommt es gar nicht darauf an,
durch die Pilzkultur wieder Zugang zum Bewusstsein göttlichen zu kommen.

„Sicher nicht, Mädchen.
Es kommt darauf an,
ob der Pilz willig ist, sich mit dir zu vereinigen,
- und auch darauf,
WIE du ihm entgegentrittst.
Alles, was auf der Erde lebt und wächst,
ist Teil des göttlichen Bewusstseins,
- auch dein Körper,
wie natürlich die Körper aller Menschen.
Würdet ihr viel mehr auf eure Körper hören,
hättet ihr auch ohne Pilzkultur Zugang zum göttlichen Bewustsein.“

Im dem besprochenem sehen wir,
dass Sporen das optimale Medium für biologische Informationsspeicherung ist.

„Vielleicht sieht das vom wissenschaftlichen Standpunkt so aus,
- aber ich WEISS,
dass JEDE Materie eine biologische Information in sich hat,
- also nicht nur die Sporen.“



[Kommentare (0) | Permalink]


Samstag, 14. Oktober 2006

Neue Karten vom Hyperspace
Von manadruide, 09:40




Terence McKenna

In Joyces Ulysses sagt Stephen Dedalus: "Geschichte ist der Alptraum, aus dem ich zu erwachen versuche." Ich würde das umdrehen, und sagen, daß wir vor der Geschichte in einen Traum fliehen wollen. Der Traum beinhaltet theologische letzte Dinge, wie Tod, das jüngste Gericht und Unsterblichkeit. Der Traum ist zeitlos und außerhalb der Geschichte. Wir wollen in einen Traum flüchten. Flucht ist ein Schlüsselthema, das jenen vorgeworfen wird, die mit pflanzlichen Halluzinogenen experimentieren. Die Leute, die diese Anschuldigungen machen, wagen es kaum, sich der Tatsache zu stellen, in welchem Ausmaß Halluzinogene auch wirklich Fluchtpotential besitzen. Flucht. Flucht vom Planeten, vor dem Tod, vor Gewohnheit, und wenn möglich vor dem Problem des Unaussprechlichen.

Wenn man die drei letzten Jahrhunderte geschichtlicher Erfahrung, wie sie sich in Europa und Amerika entwickelt hat, beiseite läßt, und man das Phänomen von Tod und die Lehre von der Seele und in all ihren Verzweigungen untersucht – neoplatonisch, christlich, dynastisch-ägyptisch, etc., – findet man wiederholt die Vorstellung, daß es einen Lichtkörper gibt, eine Eigengesetzlichkeit, die irgendwie während des Lebens mit dem Körper vermischt ist und zum Zeitpunkt des Todes an einem Wendepunkt beteiligt ist, an welchem diese zwei Hüllen sich trennen. Ein Teil verliert sein "raison d'être" und löst sich auf, der Stoffwechsel hört auf. Der andere Teil geht wir wissen nicht wohin. Vielleicht nirgendwo hin, wenn jemand nicht an seine Existenz glaubt; aber dann steht man vor dem Problem des Versuches, Leben zu erklären. Und obwohl die Wissenschaft große Ansprüche erhebt, und in der Erklärung von Systemen von nuklearen Teilchen und einfachen Atomsystemen auch recht erfolgreich war, ist die Vorstellung, daß Wissenschaft beliebige Angaben über Leben und woher es kommt, machen kann, zur Zeit absurd.

Die Wissenschaft kann nichts darüber sagen, wie man beschließen kann, seine Hand in eine Faust zu ballen, und trotzdem geschieht es. Dies ist völlig außerhalb des Bereiches der wissenschaftlichen Erklärung, denn was wir in diesem Phänomen sehen, ist Geist als erste Ursache. Es ist ein Beispiel von Telekinese: Materie wird vom Geist zur Bewegung veranlaßt. Wir brauchen also das Hohnlächeln der Wissenschaft in Fragen von Schicksal oder Herkunft der Seele nicht zu fürchten. Meine erste Sondierung auf diesem Gebiet war immer die psychedelische Erfahrung, aber in letzter Zeit erforsche ich Träume, denn Träume sind eine viel allgemeinere Art der Erfahrung der Hyperdimension oder der Art und Weise, in welcher Leben und Geist eingebettet zu sein scheinen.

Wenn man betrachtet, was Leute mit Schamanen-Tradition über Träume sagen, kommt man zur Erkenntnis, daß Traumrealität (durch Experimente) für diese Leute ein paralleles Kontinuum ist. Der Schamane betritt dieses Kontinuum durch die Halluzinogene, wie auch durch andere Techniken, am effektivsten jedoch durch Halluzinogene. Jeder andere betritt es durch Träume. Freuds Vorstellung über Träume war, daß sie, wie er es nannte, "Tagesrückstände" waren, und daß man den Inhalt des Traumes zu einer Verzerrung von etwas, das während der Wachzeit geschehen ist, zurück verfolgen konnte.

Ich meine, daß es viel brauchbarer ist, zu versuchen eine Art geometrisches Modell des Bewußtseins zu erstellen, die Vorstellung eines parallelen Kontinuums ernstzunehmen und zu sagen, daß Geist und Körper im Traum eingebettet sind, und der Traum eine höher stehende großräumige Dimension ist. Im Schlaf wird man in die wirkliche Welt freigelassen, von der die Wachwelt nur die Oberfläche, in sehr wörtlich geometrischem Sinn, darstellt. Es gibt einen ausgefüllten Raum- und jüngste Experimente der Quantenphysik neigen dazu, das zu unterstützen – einen holographischen Raum ausgefüllt mit Informationen. Alle Information ist überall. Information, die es hier nicht gibt, gibt es nirgendwo. Information steht außerhalb der geschichtlichen Zeit. Es ist wie Plato gesagt hat: "Zeit ist das bewegliche Abbild der Ewigkeit." Die Ewigkeit hat kein zeitliches Bestehen, nicht einmal jene Art von zeitlichem Sein, über das man sagen würde, "es hat immer existiert". Sie hat keine zeitliche Dauer jedweder Art. Sie ist Ewigkeit. Wir sind nicht primär biologisch, da der Geist als eine Art von Schillern hervortritt, als eine Art von Epiphänomen an den höheren Ebenen des Aufbaus von Biologie. Tatsächlich sind wir eine Art von Hyperspace-Objekten, welche einen Schatten in die Materie werfen.

Der Schatten in der Materie ist unser physikalischer Organismus. Zum Zeitpunkt des Todes zieht sich der Schatten, oder das Ding, das den Schatten wirft, zurück, und der Stoffwechsel hört auf. Die materielle Form bricht zusammen, seine Anordnung als auflösbare Struktur auf einem örtlich sehr beschränkten Gebiet beendend, welche gegenüber der Entropie aufrechterhalten wurde, indem sie Material in Umlauf hielt, durch Entziehen seiner Energie durch Abbau und Ausstoßen davon. Jenes Ding aber, das sie ordnete, ist nicht betroffen. Diese verkündenden Aussagen werden aus der Sicht der Schamanen-Tradition gemacht, welche alle höheren Religionen berührt. Alles, außer dem Rationalismus, hält sich an irgendeine Version dieser Sicht von Tod. Sowohl der psychedelische Traumzustand, als auch der psychedelische Wachzustand erhalten große Wichtigkeit, da sie eine Aufgabe des Lebens enthüllen: nämlich die, sich mit dieser Dimension, die das Sein verursacht, vertraut zu machen, und damit vertraut zu sein, in dem Moment, in dem man aus dem Leben scheidet.

Die Metapher eines Vehikels wird von einigen Traditionen verwendet: ein "Nach-dem-Tod-Vehikel", ein Astral-Körper. Schamanismus und bestimmte Arten von Yoga, taoistisches Yoga eingeschlossen, behaupten sehr deutlich, daß der Zweck des Lebens der ist, sich mit diesem Nach-dem-Tod-Körper vertraut zu machen, damit der Vorgang des Sterbens keine Verwirrung in der Psyche auslösen wird. Man wird erkennen, was geschieht. Man wird wissen, was zu tun ist, und man wird einen klaren Bruch vollziehen. Nichtsdestoweniger, es scheint tatsächlich die Möglichkeit zu bestehen, daß Sterben ein Problem ist. Es ist nicht der Fall, daß man verdammt ist zu ewigem Leben. Man kann es durch Ignoranz verpatzen.

Offensichtlich findet zum Zeitpunkt des Todes eine Art Trennung statt, wie bei der Geburt – die Metapher ist trivial, aber perfekt. Es gibt eine Möglichkeit der Schädigung oder der inkorrekten Vorgangsweise. Der englische Poet und Mystiker, William Blake, sagte, daß, wenn man in die Spirale eintritt, es eine Möglichkeit gibt, von der goldenen Spur in den ewigen Tod zu stürzen. Dieser Entscheidungspunkt dauert jedoch nur einen Moment – ein Wendepunkt des Durchgangs – und der ganze Sinn von Schamanismus und von richtig gelebtem Leben, ist es, die Seele und die Beziehung des Egos zur Seele zu stärken, damit dieser Durchgang einwandfrei gemacht werden kann. Das ist der traditionelle Standpunkt,

Ich will einen Abgrund in dieses Modell einbeziehen – etwas das Rationalisten weniger bekannt ist, aber uns allen vertraut ist, die wir als Erben der jüdisch-christlichen Kultur eine Stufe tiefer in der Psyche stehen. Das ist die Vorstellung, daß es ein Ende der Welt gibt, daß es eine endgültige Zeit geben wird, daß es nicht nur den Entscheidungspunkt des Todes des einzelnen, sondern auch jenen des Todes der Geschichte der Arten geben wird.

Worum es sich hierbei zu handeln scheint, ist, daß zwischen der Zeit der ersten Kenntnis von der Seele, bis zur Auflösung durch das apokalyptische Potential ca. 50.000 Jahre stehen. In der biologischen Zeit ist das nur ein Moment, es ist jedoch fünfmal die Zeitspanne der Geschichte. In dieser Periode schwankt alles im Gleichgewicht, da es ein wahnsinniges Hetzen vom Affentum zur Epoche der Raumschiffe ist. In dem Sprung über diese 50.000 Jahre werden Energien freigemacht, Religionen sprühen wie Funken weg, Philosophien entwickeln sich und vergehen, Wissenschaft entsteht, Magie entsteht, alle jene Angelegenheiten, welche Macht, mit größeren und geringeren Graden von ethischer Beständigkeit kontrollieren, erscheinen. Es besteht die Möglichkeit, die Umwandlung der Arten in einer Eigengesetzlichkeit des Hyperspace vorzeitig abzuschließen.

Wir befinden uns momentan, darüber kann es keinen Zweifel geben, in den abschließenden historischen Sekunden dieses Übergangspunktes – ein Übergangspunkt, der das Ende der Geschichte, unser Weggehen vom Planeten, den Triumph über den Tod, und die Freilassung des Individuums aus der Materie, beinhaltet. Tatsächlich nähern wir uns dem wesentlichsten Ereignis, dem eine planetarische Ökologie begegnen kann – der Befreiung des Lebens aus der dunklen Schmetterlingspuppe der Materie. Die alte Metapher von Psyche als Raupe, verwandelt durch Metamorphose ist eine artenweite Analogie. Wir müssen eine Metamorphose durchmachen, um im Trägheitsmoment der geschichtlichen Kräfte, die schon in Bewegung sind, zu überleben.

Evolutionsbiologen betrachten den Menschen als eine sich nicht entwickelnde Art. Irgendwann in den letzten 50.000 Jahren, mit der Erfindung der Kultur, hörte die biologische Evolution auf, und Evolution wurde ein epigenetisches kulturelles Phänomen. Werkzeuge, Sprachen und Philosophien begannen sich zu entwickeln, aber der menschliche Körpertyp blieb gleich. Somit sind wir physisch sehr ähnlich den Menschen vor langer Zeit. Aber Technologie ist die wahre Haut unserer Spezies. Die Menschheit ist, richtig gesehen, im Kontext der letzten 500 Jahre, ein Ausstoßer von technologischem Material. Wir nehmen Materie auf, die einen geringen Grad an Organisation aufweist; wir schicken sie durch mentale Filter, und wir stoßen Schmuck, Evangelien, Raumpendler (space shuttles) aus. Das ist was wir machen. Wir sind wie Korallentierchen eingebettet in einem technologischen Riff, von ausgestoßenen, psychischen Objekten. All unser Bauen von Werkzeugen deutet auf unseren Glauben an ein endgültiges Werkzeug hin. Und dieses Werkzeug ist die fliegende Untertasse, oder die Seele, im dreidimensionalen Raum verwirklicht. Wie James Joyce erkannte, ist es das Problem, dessen wie der Mensch lenkbar sein könnte. Der Mensch könnte lenkbar sein, indem er sich von innen nach außen dreht. Mit anderen Worten, der Körper muß ein verinnerlichtes holographisches Objekt werden, eingebettet in einer feststehenden hyperdimensionalen Matrix, welche ewig ist, damit jeder von uns in diesem durch das Elysium wandern kann.

Das ist eine Art von islamischem Paradies, in welchem jeder alle fleischlichen Lüste erfahren darf, vorausgesetzt, daß man erkennt, daß man nur eine holographische Projektion einer feststehenden Zustandsmatrix ist, die micro-verkleinert, superleitend und nirgends auffindbar ist. Es ist ein Teil des gefüllten Informationsraumes, und die ganze technologische Geschichte handelt von der Herstellung von Prototypen dieser Situation mit größerer und größerer Annäherung an das Ideal, so daß Flugzeuge, Automobile, Space shuttles, Raumkolonien, Raumschiffe aus denselben Komponenten, wie die Lichtgeschwindigkeitstypen sind, wie Mircea Eliade sagte", sich selbst umwandelnde Bilder des Fliegens, die Bände über das menschliche Streben nach Selbsttranszendenz sprechen."

Unser Wunsch, unsere Rettung und unsere einzige Hoffnung ist es, die historische Krise zu beenden, indem wir das Fremde werden, indem wir die Entfremdung beenden, indem wir das Fremde als unser Selbst erkennen, eigentlich indem wir das Fremde als höheren Geist betrachten, welcher alle physikalischen Gesetze des Planeten intakt hält, in der selben Art, in der man eine Vorstellung in seinem Geist intakt hält. Alle diese Gegebenheiten, welche als unerbittlich vorgeschrieben gesehen werden, sind eigentlich bloß die Launen der Göttin, die wir zufällig sind. Der ganze Sinn der menschlichen Geschichte liegt in der Wiederentdeckung dieses Stückes verlorener Information, damit der Mensch wieder lenkbar sein kann, oder um noch einmal Finnegans Wake im Moicane, dem Bordellviertel von Dublin zu paraphrasieren: Here in Mocaine we flop on the seamy side, but up ne'nt, prospector, you sprout all your worth and woof your wings, so if you want to be Phoenixed, come and be parked.

So einfach ist das, sehen Sie, aber es erfordert Mut "to be parked", wenn der grimmige Sensenmann naht. "Ein Segen in Verkleidung", so nennt ihn Joyce.

Was die bewußtseinserweiternden Drogen ermutigen, und worauf sich, wie ich hoffe, die Aufmerksamkeit konzentrieren wird, sobald Halluzinogene bis zu einem Punkt kulturell integriert sind, daß große Gruppen von Leuten Forschungsprogramme planen können, ohne Angst vor Verfolgung zu haben, ist die Gestaltung des Nach-dem-Tod-Zustandes. Die psychedelischen Drogen könnten mehr tun als diesen Zustand zu gestalten; sie könnten uns seine Natur enthüllen. Die bewußtseinserweiternden Drogen werden uns zeigen, daß die Art und Weise von Erscheinung und Verstehen verschoben werden kann, so daß wir Geist im Kontext des einen Geistes erkennen. Der eine Geist enthält alle Erfahrungen des anderen. Es gibt keine Zweiteilung zwischen dem newtonischen Universum, das auf Lichtjahre von dreidimensionalem Raum verteilt ist, und dem inneren mentalen Universum. Sie sind dasselbe.

Wir nehmen sie als unlösbaren Dualismus wahr, wegen der schlechten Qualität des Codes, den wir normalerweise gebrauchen. Die Sprache, die wir verwenden, dieses Problem zu diskutieren, besitzt eingebaute Dualismen. Das ist ein Problem der Sprache. Alle Codes haben relative Code-Eigenschaften außer dein Logos. Der Logos ist perfekt, und teilt deshalb keine, als seine eigenen Eigenschaften. Ich verwende das Wort "Logos" hier in dem Sinn, in welchem Philo Judaeus es verwendet – nämlich dem der Göttlichen Vernunft, die den archetypischen Komplex der platonischen Ideen, welche als Modelle der Schöpfung dienen, umfaßt. Solange man Karten mit etwas anderem als dem Logos herstellt, wird es Probleme mit der Codequalität geben. Der Dualismus in unserer Sprache läßt den Tod der Arten und den Tod des Individuums als zwei gegensätzliche Dinge erscheinen.

Gleichfalls werden die Szenarios, welche die Biologie und durch Berechnung die Exobiologie stellen, in dem das physikalische Universum im Gegensatz zu den Engeln und Dämonen durchgeisterten Welten, über die die Tiefenpsychologie berichtet, untersucht wird, auch als eine Zweiteilung angesehen. Die psychedelische Erfahrung dient zur Auflösung dieser Zweiteilung. Alles was man braucht, um über das akademische Verständnis der Halluzinogene hinauszugehen, ist die Erfahrung der durch Tryptamin hervorgerufenen Ekstase. Das Dimethyl-Tryptaminmolekül hat die einzigartige Eigenschaft, das strukturierte Ego in das Überselbst freizulassen. Jeder, der diese Erfahrung hat, macht eine Mini-Apokalypse, einen Mini – Eintritt, und eine Erkundung in den im Hyperspace durch. Damit die Gesellschaft sich in diese Richtung konzentrieren kann, ist nichts anderes notwendig, als daß diese Erfahrung ein Gegenstand allgemeiner Bedeutung wird.

Das soll nicht heißen, daß jeder mit halluzinogenen Pilzen oder anderen natürlich vorkommenden Quellen des psychoaktiven Tryptamins experimentieren soll. Wir sollten versuchen, die psychedelische Erfahrung zu assimilieren und zu integrieren, da es eine Ebene von Erfahrungen ist, die für jeden von uns direkt zugänglich ist. Die Rolle, die wir in Beziehung damit spielen, bestimmt, wie wir uns in jener letzten angekündigten Umwandlung präsentieren werden. Mit anderen Worten in diesem Gedanken steckt eine Art von teleologischem Vorurteil; es gibt einen Glauben, daß ein Hyperobjekt, das Übergeist oder Gott heißt, existiert, welches einen Schatten in die Zeit wirft. Die Geschichte ist die Gruppenerfahrung dieses Schattens. Während man näher und näher an die Quelle dieses Schattens kommt, verstärken sich die Widersprüche, verstärkt sich das Ausmaß der Veränderung. Was geschieht, ist, daß das Hyperobjekt in den dreidimensionalen Raum einzugehen beginnt.

Eine Art darüber zu denken, ist die, anzunehmen, daß die Wachwelt und die Welt des Traumes begonnen haben, ineinander zu verschmelzen, so daß in gewissem Sinne die Schule der UFO-Kritik, welche gesagt hat, daß fliegende Untertassen Halluzinationen wären, Recht gehabt hat, insofern, daß die Gesetze, welche den Traum lenken, die Gesetze, die den Hyperspace lenken, zu Zeiten im dreidimensionalen Raum operieren können, wenn die Barriere zwischen den beiden Modi schwach wird. Dann hat man jene eigenartigen Erfahrungen, die manchmal psychotische Brüche genannt werden, welche immer eine erhebliche Auswirkung auf den Erfahrenden haben, weil es eine außenstehende Komponente zu geben scheint, die kaum subjektiv sein kann. Zu solchen Zeiten, werden Zufälle immer häufiger und häufiger werden, bis man schließlich zugeben muß, daß man nicht mehr weiß, was los ist. Trotzdem ist es unerhört zu behaupten, daß es sich hierbei um ein psychologisches Phänomen handelt, weil der äußeren Welt begleitende Veränderungen geschehen. Jung nannte das "Synchronität", und machte ein bestimmtes Modell davon, aber in Wirklichkeit ist es eine alternative Physik, die auf die lokale Realität einzuwirken beginnt.

Es ist die Physik des Lichtes. Licht setzt sich aus Photonen zusammen. Photonen haben kein Anti-Teilchen. Das bedeutet, daß es in der Welt des Lichtes keinen Dualismus gibt. Die Grundbegriffe der Relativität sagen, daß Zeit langsamer wird, sobald man sich der Lichtgeschwindigkeit nähert, aber wenn man versucht, sich den Blickpunkt eines Dinges, welches aus Licht besteht, vorzustellen, muß man erkennen, was sonst nie erwähnt wird, nämlich, daß, wenn man sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, es keine wie auch immer geartete Zeit gibt. Man hat die Erfahrung von Zeitlosigkeit. Wenn man sich also für einen Moment als etwas vorstellt, das aus Licht gemacht ist, oder wenn man sich vorstellt, daß man in Besitz eines Fahrzeuges ist, welches sich mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen kann, kann man von jedem beliebigen Punkt zu jedem anderen im Universum, mit einer subjektiven Erfahrung von Zeitlosigkeit, übersetzen. Das bedeutet, daß man zu Alpha-Centauri in Nullzeit (Zeitlosigkeit) gelangt, die Zeit jedoch, die im relativistischen Universum vergangen ist, viereinhalb Jahre beträgt. Aber auch wenn man sehr große Distanzen zurücklegte, wenn man 250.000 Lichtjahre zu Andromeda überquerte, würde man trotzdem immer noch eine subjektive Erfahrung von Zeitlosigkeit haben.

Die einzige Zeiterfahrung, die man haben kann, ist die subjektive Zeit, welche von der eigenen Gedankenwelt erschaffen wird, aber in Beziehung zum newtonischen Universum gibt es überhaupt keine Zeit. Man existiert in Ewigkeit, man ist ewig geworden, das Universum altert in dieser Situation mit rasender Geschwindigkeit um einen herum, aber das wird als Tatsache des Universums angesehen. Man ist in den ewigen Modus übergegangen ... Zeit als sich bewegendes Abbild der Ewigkeit. Man ist dann getrennt von dem beweglichen Abbild, man existiert im statischen Modus der Ewigkeit.

Ich glaube, daß es das ist, wohin die Technologie drängt. Es besteht kein Widerspruch zwischen ökologischem Gleichgewicht und Auswanderung ins All, zwischen Hypertechnologie und radikaler Ökologie. Diese Themen sind Ablenkungsmanöver; die wirkliche historische Einheit, welche unmittelbar bevorsteht, ist die menschliche Seele. Der Affenkörper hat dazu gedient, uns bis zu diesem Moment der Freilassung zu tragen, und er wird immer als Brennpunkt des Selbstbildnisses dienen, aber wir beginnen mehr und mehr in einer Welt zu existieren, die von der menschlichen Vorstellungskraft gemacht worden ist. Dies ist, was die Rückkehr zum Vater, die Transzendenz der Physis, das Heraussteigen aus dem gnostischen universalen Gefängnis aus Eisen, welches das Licht einschließt, ist. Das bedeutet nicht weniger als die Umwandlung unserer Spezies.

In sehr kurzer Zeit wird eine Beschleunigung dieses Phänomens stattfinden in Form von Raumerforschung und Raumkolonien. Das korallenriffartige Tier, Mensch genannt, das Technologie über die Oberfläche der Erde ausgestoßen hat, wird endlich von allen Beschränkungen außer denen der Vorstellungskraft und der Einschränkungen der Materie, befreit werden. Es ist vorgeschlagen worden, daß die ersten Raumkolonien Bemühungen beinhalten, das idyllische Ökosystem von Hawaii als Ideal nachzubauen. Diese Übungen in ökologischem Verstehen werden beweisen, daß wir wissen, was wir tun. jedoch, sobald dieses Verständnis unter Kontrolle sein wird, werden wir in die Domäne der Kunst freigelassen werden. Das ist, wonach wir immer gestrebt haben. Wir werden unsere Welt herstellen – alle unsere Welten – und die Welt, aus der wir gekommen sind, wird als Garten aufrechterhalten werden. Was Eliade als Metaphern des selbst-transformierenden Fluges erörtert hat, wird augenblicklich in der Technologie der Raumkolonisation erkannt werden.

Der Übergang von der Erde ins Weltall, wird ein phantastisch enger genetischer Filter sein, ein viel engerer Filter als je eine Grenze vorher gewesen ist, einschließlich des genetischen und demographischen Filters repräsentiert durch die Kolonisation einer Neuen Welt. Es wird gesagt, daß die Vitalität der Amerikaner auf jene Tatsache zurückzuführen ist, daß nur die Träumer, die Pioniere und die Fanatiker die Überfahrt geschafft haben. Das wird um so mehr auf den Übergang ins Weltall zutreffen. Die technologische Eroberung des Weltraumes wird dann die Voraussetzungen schaffen zur Verinnerlichung dieser Metapher, die Eroberung des inneren Raums und zum Zusammenbruch der Zustandsvektoren, die mit dieser Technologie in newtonischen Weltraum eingesetzt, assoziiert werden. Dann wird die menschliche Spezies lenkbarer geworden sein.

Eine Technologie, die den Körper verinnerlichen, und die Seele nach außen bringen würde, wird der Weltraumkolonisation auf den Fuß folgen. "Die unsichtbare Landschaft", ein Buch von meinem Bruder und mir verfaßt, hat sich bemüht, diese Chronologie kurzzuschließen, und in gewissem Sinne, dieses Thema anzutreiben. Es ist die Geschichte, oder eigentlich die intellektuelle Untermauerung der Geschichte, einer Expedition zum Amazonas, die mein Bruder, ich und einige andere Leute 1971 machten. Während dieser Expedition formulierte mein Bruder eine Idee, die die Verwendung von Harmin und Harmalin, das sind Zusammensetzungen, welche in Banisteriopsis caapi, einer hölzernen Rebe, die als Grundstoff für ayahuasca dient, vorkommen – und eines der pflanzlichen Halluzinogene beinhaltete, das einen in die Dimension entläßt, die ich bespreche. Wir unternahmen den Versuch, Harmin in Zusammenhang mit der menschlichen Stimme zu verwenden, in jenem Versuch, den wir "das Experiment in La Chorrea" nannten. Es war die Bemühung, Ton zu verwenden, um die Molekularstruktur der Harminmoleküle aufzuladen, und sie so in den Stoffwechsel einzubinden, daß sie sich bevorzugt mit endogenen Molekularstrukturen verbinden würden.

Unser Kandidat war zu dieser Zeit die Nerven-DNS, obwohl Frank Barr, ein Forscher auf dem Gebiet der Eigenschaften des Gehirnmelanins, überzeugend argumentiert hat, daß es sehr wahrscheinlich ist, daß Harmin durch die Verbindung mit Melaninkörpern wirkt. In beiden Fällen beinhaltet der pharmakologische Prozeß eine Verbindung mit einer molekularen Stelle, wo Information gespeichert wird, und diese Information wird dann in solcher Art in das Bewußtsein gesendet, daß man beginnt, einen Ausdruck über den Aufbau der Seele zu bekommen. Unser Experiment war der Versuch, eine Art schamanistische Technologie zu verwenden, nämlich sozusagen, der Katze eine Glocke umzuhängen, ein superleitendes, telemetrisches, psychedelisches Gerät, an den Übergeist (Überbewußtsein) zu hängen, um man einen fortlaufenden Ausdruck von Informationen aus dieser Dimension zu erhalten. Der Erfolg oder Fehlschlag dieses Versuches soll von jedem selbst beurteilt werden. Die erste Hälfte des Buches beschreibt die theoretische Untermauerung des Experiments.

Die zweite Hälfte des Buches beschreibt die Theorie der Zeitstruktur, welche sich von den bizarren mentalen Zuständen ableitete, die dem Experiment folgten. Ich behaupte nicht, daß wir erfolgreich waren, sondern nur daß unsere Theorie, von dem, was geschah, besser ist als jede von Kritikern vorgeschlagene Theorie. Ob wir erfolgreich waren oder nicht, diese Art zu denken, weist den Weg. Zum Beispiel, wenn ich von der Technologie spreche, ein Raumschiff zu bauen, stelle ich mir vor, daß es mit Spannungen verwirklicht wird, die weit unter der Spannung einer normalen Taschenlampenbatterie ist. Das ist schließlich, wo die meisten interessanten Phänomene in der Natur geschehen. Das Denken ist so eine Art von Phänomen; der Stoffwechsel ist so eine Art von Phänomen.

Eine Wassermann-Wissenschaft, oder eine Wissenschaft, die die psychedelische Erfahrung ins Zentrum ihres Forschungsprogrammes stellt, sollte sich in Richtung einer persönlichen Verwirklichung dieses Zieles bewegen ... des Zieles, der Eliminierung der Barrieren zwischen dem Ego und dem Über-Ich, das Ego sich als Ausdruck des Über-Ich wahrnehmen kann. Dann kann der Angst, in die Materie geschleudert zu werden, einen riesigen Wendepunkt der Arten in Form der Apokalypse, der Krise der Beschränkung im physikalischen Raum durch die Bindung an den Planeten, gegenüberzustehen, vorgebeugt werden, indem man die Seele kultiviert und indem man Schamanismus unter Verwendung tryptaminhaltiger Pflanzen betreibt.

Psilocybin ist das am häufigsten verfügbare und erfahrungsgemäß am ehesten zugängliche dieser Präparate. Daher meine eindringliche Bitte an Wissenschaftler, Administratoren und Politiker: Psilocybin noch einmal zu betrachten, es nicht mit anderen bewußtseinserweiternden Drogen zu verwechseln und zu erkennen, daß es an sich ein Phänomen ist, mit einem enormen Potential, Menschen zu verwandeln, nicht nur jene Leute, die diese Droge nehmen, sondern die Gesellschaft in der Art wie eine Kunstbewegung oder ein mathematisches Verständnis oder ein wissenschaftlicher Durchbruch sie verwandeln würde. Diese Droge beinhaltet die Möglichkeit, die ganze Spezies umzuwandeln, allein durch die Information, welche durch sie vermittelt wird. Psilocybin ist eine Quelle der Gnosis und die Stimme der Gnosis ist im westlichen Bewußtsein schon mindestens seit 1000 Jahren verstummt.

Als die Franziskaner und die Dominikaner im 16. Jahrhundert in Mexico landeten, begannen sie sofort die Religion der halluzinogenen Pilze zu vernichten. Die Indianer nannten sie teonancatl, "das Fleisch der Götter". Die katholische Kirche hatte ein Monopol für Theophagen, und war nicht erfreut über diesen bestimmten Zugang, zu dem was geschah. Jetzt 400 Jahre später nach diesem eingänglichen Kontakt, behaupte ich, daß der Eros, der sich mit dem Beginn des Christentums aus Griechenland und Europa zurückzog, in den Bergen der Sierra Mazateca Zuflucht gesucht hat. Schließlich, nachdem er dort in die Einsiedelei gestoßen worden war, taucht er nun wieder im westlichen Bewußtsein auf.

Unsere Institutionen, unsere Erkenntnistheorien stehen auf so wackeligen Beinen und sind so mißkonstruiert, daß wir, mit Hilfe von schamanisch inspirierten Persönlichkeiten, diese uralte Sache wieder entwickeln können. Der Logos kann wieder befreit werden und die Stimme, die zu Plato, Parmenides und Heraklit sprach, kann wieder im Geist der modernen Menschen sprechen. Wenn das geschieht, wird die Entfremdung enden, denn dann werden wir das Fremde geworden sein. Dies ist ein Versprechen, das man anbieten kann; es mag einigen wie eine alptraumhafte Vision erscheinen, aber alle historischen Veränderungen von gewaltiger Größe waren emotionell aufgeladen. Sie treiben die Menschen in eine völlig neue Welt.

Ich glaube, daß diese Arbeit unter Verwendung von Hallozinogenen getan werden muß. Traditionell denkt man, daß es viele Wege zu spirituellem Fortschritt gibt. In dieser Angelegenheit muß ich auf persönliche Erfahrung zurückgreifen. In meiner Erforschung hatte ich keine guten Ergebnisse mit irgendeiner anderen Technik. Ich verbrachte Zeit in Indien, betrieb Yoga, besuchte die verschiedenen Rislüs, Roshis, Geyshays und Gurus, die Asien anzubieten hatte, und ich glaube, sie müssen über irgend etwas so Blasses, so weit Entferntes vom Schluß mit der kompletten Tryptaminektase sprechen, daß ich wirklich nicht weiß, was ich davon halten soll. Ich bleibe jedoch willens zu glauben, daß andere Zugänge möglich sind.

Tantra behauptet ein anderer Zugang zu sein. Tantra bedeutet "die Abkürzung" und es könnte sicherlich auf der richtigen Spur sein. Sexualität, Orgasmus, diese Dinge haben tryptaminähnliche Eigenschaften an sich, aber der hauptsächliche Unterschied zwischen Psilocybin und allen anderen Halluzinogenen ist Information ... riesige Mengen von Information. Aus meiner Erfahrung mit dem Halluzinogen LSD schienen die Halluzinationen hauptsächlich der Persönlichkeitsstruktur verwandt. Oft scheint mir, als wären die Visionen bloß geometrische Muster gewesen, wenn sie nicht mit einer anderen Verbindung zusammenwirkten.

Die klassische psychedelische Erfahrung, über die Aldous Huxley und seine Begleiter geschrieben haben, war glaube ich jene, welche von 200 Mikrogramm LSD und 30 Milligramm Meskalin hervorgerufen wurde. Diese Kombination liefert mehr eine visionäre Erfahrung als eine von Halluzinationen. Nach meiner Meinung besteht die einzigartige Eigenschaft des Psilocybins darin, daß sie nicht farbige Lichter und sich bewegende Gitter enthüllt, sondern Orte, Dschungel, Städte, Maschinen, Bücher, architektonische Formen von unglaublicher Komplexität. Es gibt keine Möglichkeit, daß dies als irgendeine Art von Geräusch gedeutet werden kann. Tatsächlich ist es die am höchsten geordnete visuelle Information, die man erfahren kann, wesentlich geordneter als die der normalen Wach-Sicht.

Gelegentlich wird dagegen gehalten, daß Daten nicht Gnosis sind, und daß die psychedelische Erfahrung hauptsächlich eine der Erfahrung Daten ist. Wie auch immer, es ist gerade diese Vielzahl an Dimensionen, die durch die Daten vermittelt wird, welche wichtig ist. Philo Judaeus z.B., spricht über was er den "perfekteren Logos" nennt. Er sagt, ein perfekterer Logos würde eher gesehen als gehört. Mit anderen Worten sagt dies die Formulierung des Johannesevangeliums: "Am Anfang war das Wort." ja, es war das Wort am Anfang, aber dies ist eine sehr eigentümliche Art von Wort. Es ist ein Wort, das visuell gesehen wird. Und die Sprache in welcher die Gnosis spricht, ist eine Sprache von visualen Formen in der Art, daß es keine Zweideutigkeit der Bedeutung gibt, da es kein Rückgreifen auf ein Wörterbuch, oder einheitliches Verständnis gibt. Es wird nur betrachtet. Das ist der Grund, warum es sehr schwierig ist, bei psychedelischen Präparaten, Information zu reproduzieren. Diese Dinge sind schwierig für das Englische, da es so ist, als würde man versuchen, eine dreidimensionale Darstellung von einem vierdimensionalen Objekt zu schaffen. Nur durch das Medium des Sehens kann die wahre Art dieses Logos wahrgenommen werden. Deshalb ist das so interessant. Psilocybin und ayahuasca – das tryptaminhältige Gebräu der Ureinwohner, erzeugen beide eine telepathische Erfahrung und einen geteilten Bewußtseinszustand. Die sich entfaltende Gruppenhalluzination wird in völliger Stille geteilt. Es ist sehr schwierig, dies einem Wissenschaftler zu beweisen, aber von mehreren Leuten, die so eine Erfahrung teilen, kann eine Person diese beschreiben, dann im Monolog innehalten, und eine andere Person kann diesen wieder aufnehmen. jeder sieht das gleiche! Es ist die Eigenschaft, dieses Logos, visuale Information zu sein, welche es zu einer Wahrheitsvision zu machen scheint, die man nicht erzählen kam.

Die Information, die einem so zuteil wird, ist jedoch nicht nur auf den Modus des Sehens beschränkt. Um wieder Philo Judaeus zum Thema zu zitieren, er sagt, daß der Logos "von einem gehörten Ding zu einem gesehenen Ding" übergeht, "ohne jemals einen erkennbaren Übergangspunkt zu überschreiten". Das erscheint als logische Unmöglichkeit, da es entweder das eine oder das andere ist; wenn man jedoch die tatsächliche Erfahrung macht, dann sieht man – aha! – es ist als ob gehört Geglaubtes tatsächlich etwas Gesehenes wird. Der Gedanke, der gehört wird, wird immer und immer intensiver bis er schließlich so stark ist, daß man ihn ohne Übergang jetzt im dreidimensionalen visuellen Raum betrachtet. Man befiehlt ihn. Das ist sehr typisch für Psilocybin. Natürlich muß man vorsichtig und gut informiert im Bezug auf Nebenwirkungen sein, wenn ein Präparat in den Körper eingebracht wird. Professionelle psychedelische Forscher sind sich dieser Faktoren bewußt und geben offen zu, daß die Verpflichtung gut informiert zu sein, von großer Wichtigkeit ist.

Um für mich zu sprechen, lassen Sie mich sagen, daß ich kein Mißbraucher bin. Ich brauche lange Zeit, um jede visionäre Erfahrung auszugleichen. Ich habe nie den Respekt vor diesen Dimensionen verloren. Bedrohung ist eines der Gefühle, die ich empfinde, wenn ich eine Erfahrung antrete, da ich nicht davon überzeugt bin, daß meine Segel diesmal nicht reißen werden. Ich verwende die Metapher, daß psychedelische Arbeit ist, als würde man in einem Kahn auf einen dunklen Ozean hinaussegeln. Man könnte den Mond über dem schwarzen ruhigen Wasser bedächtig aufgehen sehen, es könnte aber auch etwas so groß wie ein Güterzug mitten durch diese Szene rasen, und einen, an ein Ruder geklammert, zurücklassen. Astrologie kann hilfreich sein zu berechnen, wann man gehen soll und wann nicht, aber man muß auch Intuition in diesen Dingen haben.

Der Dialog mit dem "Anderen" ist es, welcher die Wiederholung dieser Erfahrungen lohnend erscheinen läßt. Der halluzinogene Pilz spricht mit einem, wenn man mit ihm spricht. In der Einleitung zum Buch Psilocybin: Führer zum Anbau von magischen Pilzen, das mein Bruder und ich (unter Pseudonymen) geschrieben haben, befindet sich ein Pilzmonolog, der folgendermaßen beginnt: "Ich bin alt, 50mal älter wie das Denken in eurer Spezies und ich komme von den Sternen." Das ist wörtlich. Ich schrieb es rasend schnell auf. Manchmal ist er sehr menschlich. Meine Annäherung an ihn ist Hassidisch. Ich phantasiere ihm etwas vor, er phantasiert mir etwas vor. Wir streiten darüber, was er verraten wird und was nicht. Ich sage, "Also schau mal! Ich bin der Fortpflanzer, und du kannst mir nichts verheimlichen, und er sagt, "aber wenn ich dir die fliegende Untertasse für fünf Minuten zeigen würde, würdest du herausfinden, wie sie funktioniert", und ich sage "Na, dann mach schon". Der Pilz hat viele Erscheinungsformen, manchmal ist er wie Dorothy aus Oz; manchmal ist er wie eine sehr talmudische Art von Pfandleiher. Einmal fragte ich ihn; "Was machst du auf der Erde?" und er sagte: "Hör zu, wenn du ein Pilz bist, lebst du billig; und nebenbei war das hier eine sehr nette Wohngegend, bis die Affen außer Kontrolle gerieten."

"Affen außer Kontrolle"; so nimmt die Pilzstimme die Geschichte wahr. Für uns ist Geschichte etwas ganz anderes. Geschichte ist die Schockwelle der Eschatologie. Mit anderen Worten, wir leben zu einem sehr einzigartigen Zeitpunkt, zehn oder zwanzigtausend Jahre lang, indem ein riesiger Übergang geschieht. Das Objekt am Ende der Geschichte und dahinter, es ist die Menschheit, verwandelt in ein ewiges superleitendes Überbewußtsein zum UFO, wirft einen Schatten zurück durch die Zeit.

Alle Religionen, alle Philosophie, alle Kriege, Progrome, Verfolgungen, geschehen, weil die Menschen die Botschaft nicht richtig verstehen. Der Grund dafür ist, daß es sowohl die vorwärtsfließende Kasuistik des Seins gibt, ursächlich Determinismus, als auch den Störfaktor, welcher dagegen strebt, aufgrund der Tatsache des rückwärtsfließenden, eschatologischen Hyperobjekts, das seine Schatten über die Zeitlandschaft wirft. Wir existieren also, aber da ist viel Lärm. Diese Situation, Geschichte genannt, ist völlig einzigartig; sie wird einen Moment andauern, sie begann erst vor einem Moment. Es vollzieht sich ein riesiger Ausbruch von Statik in diesem einen Augenblick, da der Affe zur Gottheit wird. Das endgültige eschatologische Objekt mäßigt und transformiert den Vorwärtsfluß des entropischen Ereignisses.

Das Leben nimmt eine zentrale Stelle in der Organisation der Materie ein. Ich lehne die Idee ab, daß wir auf ein Abstellgleis namens organische Existenz gestellt worden sind, und daß unser tatsächlicher Platz, die Ewigkeit ist. Dieser Modus der Existenz ist ein wichtiger Teil des Kreislaufes. Er ist ein Filter. Es gibt die Möglichkeit der Ausrottung, die Möglichkeit für immer in die Physis zu fallen und insofern ist die Metapher vom Sündenfall gültig. Es gibt eine spirituelle Verpflichtung, da ist eine Aufgabe zu bewältigen. Es ist jedoch nicht etwas so Einfaches, wie den Regeln eines anderen zu folgen. Das noetische Unterfangen ist eine der Hauptverpflichtungen des Seins. Unsere Rettung ist damit verbunden. Nicht jeder muß Texte über Alchemie lesen oder superleitende Biomoleküle studieren, um den Übergang zu schaffen. Die meisten Leute schaffen ihn ganz naiv, indem sie klar über die Gegenwart denken, aber wir Intellektuellen sind in einer Welt von zu viel Information gefangen. Für uns ist die Unschuld verschwunden. Wir können nicht erwarten, die Regenbogenbrücke durch einen guten Akt der Reue zu überqueren; das wird nicht ausreichen.

Wir müssen verstehen. Whitehead sagte: "Verstehen ist die Erkenntnis von Muster als solchem", und den Tod zu fürchten bedeutet das Leben mißzuverstehen. Kognitive Aktivität ist der bestimmende Faktor des Menschseins. Die Sprache, das Denken, Analyse, Kunst, Poesie, das Mythen-Machen: dies sind die Dinge, die den Weg zum Reich des Echaton weisen. Das ist was Joyce meint, wenn er sagt, daß der Mensch lenkbar sein kann. Mit anderen Worten, wir Menschen können in einen Bereich reiner Selbsterrichtung freigelassen werden. Die Phantasie ist alles. Das war Blakes Sicht. Das ist woher wir kommen. Das ist wohin wir gehen. Und es kann nur durch kognitive Aktivität angegangen werden.

Zeit ist die Idee, die solchen Vorstellungen ihre Kraft verleiht, da sie eine neue Auffassung von Zeit bedeuten. Während des Experimentes in La Chorrea sagte der Logos mir, daß Zeit nicht bloß ein homogenes Medium ist, in dem Dinge vorkommen, sondern eine flukturierende Dichte von Wahrscheinlichkeit. Obwohl uns die Wissenschaft manchmal zu sagen vermag, was geschehen kann, und was nicht, machen gewisse Dinge, was Whitehead "die Formalität des tatsächlichen Vorkommens" nannte, durch. Das ist, was mir der Logos zu erklären versuchte, nämlich warum aus der Unzahl von Dingen, die geschehen könnten, gewisse Dinge die Formalität des Vorkommens durchmachen. Der Grund ist, daß es eine modulare Hierarchie von Wellen, zeitlicher Konditionierung, oder zeitlicher Dichte gibt. Ein bestimmtes Ereignis als höchst unwahrscheinlich eingestuft, ist in manchen Momenten wahrscheinlicher als andere.

Diese einfache Erkenntnis nehmend und vom Logos an der Hand geführt, war es mir möglich, Karten der Zeit zu konstruieren, die in einen Computer einprogrammiert werden können, und die eine Karte des Eintretens von dem, was wir "Neuerung " nennen, ergeben. Als generelle Regel vermehrt sich die Neuerung offensichtlich. Sie vermehrt sich schon seit dem Anfang des Universums. Zuerst gab es nur die Möglichkeit von nuklearer Interaktion und dann als die Temperaturen unter die Bindungsstärke des Kerns fielen, konnte das Atomsystem sich formen. Dann, viel später wurde Leben möglich, dann entwickelten sich sehr komplexe Lebensformen, das Denken wurde möglich, die Kultur wurde erfunden. Die Erfindung des Druckes und des elektronischen Informationstransfers trat auf.

Was geschieht ist das Eintreten von Neuerung in Richtung dessen, was Whitehead "Verwachsung" nannte, ein sich verengender Kreis. Alles fließt zusammen, und tatsächlich verschmilzt der "autopoetische lapis", der alchemistische Stein am Ende der Zeit, wenn alles zusammenfließt. Wenn die physikalischen Gesetze beseitigt sind, das Universum verschwindet, und was zurückbleibt, ein eng gebundenes Plenum ist, die Monade, fähig sich selbst für sich selbst auszudrücken, eher als nur dazu fähig, einen Schatten als sein Spiegelbild in die Physis zu werfen. Ich komme hier in meiner Ansicht über das Ausmaß, in welchem sich die Veränderung beschleunigt, sehr nahe an den klassischen, tausendjährigen und apokalyptischen Gedanken heran. Von der Art, wie sich der Kreis verengt, sage ich voraus, daß diese Verwachsung bald geschehen wird – um das Jahr 2012. Es wird der Eintritt unserer Spezies in den Hyperraum sein, aber es wird der Zusammenbruch des Zustandsvektors zu sein scheinen, das Ende der physikalischen Gesetze und die Freilassung des Geistes in sich selbst.

Alle diese anderen Bilder – das Raumschiff, die Raumkolonie, der Lapis – das sind vorausgehende Bilder. Sie ergeben sich natürlich aus der Idee, daß Geschichte die Schockwelle der Eschatologie ist. Während man sich dem eschatologischen Objekt annähert, werden die Reflexionen, die es abwirft, dem Ding selbst immer ähnlicher und ähnlicher. Im endgültigen Moment steht das Unaussprechliche enthüllt da. Es gibt keine Reflexionen des Geheimnisses mehr. Man sieht das Geheimnis in seiner ganzen Nacktheit, und nichts anderes existiert. Aber was es ist, der Anstand kann es kaum sicher andeuten; nichts desto weniger ist es das krönende Vergnügen des Futurismus einen Vorgeschmack davon zu suchen.

[Kommentare (0) | Permalink]


Mittwoch, 11. Oktober 2006

IM gespräch mit Terence
Von manadruide, 10:21

Blumen haben EnergienInterview mit TERENCE McKENNA
von
Oliver Koehler

(Bisher unveröffentlichtes Interview mit dem Großmodulator Terrence McKenna, daß Oliver Köhler seinerzeit für daß nun versenkte Magazin Frontline geführt hatte.)

Oliver: Herr McKenna, in ihren Vorträgen fordern Sie zur Schaffung neuer Kunstformen auf. Dabei darf sich Trance - mit seinen Innovationen im Bereich der musikalischen und visuellen Kunst - angesprochen fühlen; nur besteht das Problem, daß das Trance-Phänomen so eine breite Akzeptanz erfahren hat, daß es inzwischen als Teil des offiziellen, staatlichen Kulturguts verstanden wird. Besitzt eine salonfähige Kunst noch genügend Impetus, um Veränderungen zu bewirken.

TERENCE McKENNA: Ich glaube, daß dieses Phänomen nach wie vor noch das offizielle Kulturverständnis außerordentlich herausfordert, denn wo auch immer die kulturellen Werte des Establishment verteidigt werden, bleibt Trance grundsätzlich kontrovers. Natürlich muß man davon absehen, daß sobald eine Szene größer wird, sich auch Taschen der Kommerzialisierung bilden werden. Meiner Meinung nach ist Trance sehr entscheidend in der Hinsicht, daß es immer noch interessante Musik und Lebensstile hervorruft. Dennoch muß es sich immer noch als Zielscheibe für die Kulturfanatiker darstellen können, sonst wird es noch zum Klischee zu gunsten des Kommerzes. Hinzu kommt noch, daß Trance Rock'n'Roll schon längst eingeholt hat. Rock'n'Roll hatte vielleicht eine Blütezeit von 10 Jahren bevor es zum Dienste der Levi's Werbung eingezogen worden ist. Seitdem herrscht ein sehr starkes kommerzielles Element. Zeitschriften wie diese hier werden eine erhebliche Verantwortung tragen müssen, um den Verlauf ähnlicher Prozesse zu verhindern.

Oliver: Auch Ihre Botschaften tragen in diesem Prozeß eine große Verantwortung. Ihre Hauptthese läuft ja darauf hinaus, daß Psychedelika in der Zerstörung des egoistischen Triebes eine wesentliche Rolle spielen. Dennoch existiert ein breiter Spalt zwischen Konsument und Aktivist. Es scheint als ob, Trance nur zu einem unter vielen Genußmitteln unserer Gesellschaft geworden ist. Glauben Sie , daß ihre Botschaften die richtigen Leute erreichen.

TERENCE McKENNA: Die Message ist schon etwas komplizierter, hat vielmehr mit Pflanzen zu tun. Aber ja, ich bin der Ansicht, daß die meisten Jugendlichen unter 25 Jahren, mit denen ich rede, sich viel mehr bewußt sind über die Werte, die man versucht, ihnen zu verkaufen als irgendeine andere Gruppe von Leuten seit den Sechziger Jahren. Zur Zeit wird viel Jugend-Bashing betrieben, was ich gerade aus diesem Grund für unbegründet halte. Ich muß aber auch zustimmen, daß es in jeder Szene ahnungslose Leute geben wird, die draufspringen einfach weil es diese Szene gibt. Der Vorwurf einer gewissen Ober-flächlichkeit in der Szene muß man aber daher ableiten, daß diese Leute ihre Drogen nicht ernst genug nehmen. Den Leuten muß gesagt werden, daß die tiefgründigsten Drogenerfahrungen bei Dosen erreichbar sind, die zu hoch sind, um in einem Club tanzen zu gehen. Im Umgang mit Psilocybin zumindest gilt für mich als Prinzip eine Dosis von 5 gramm in einsamer Dunkelheit. Was aber für den Gebrauch von Drogen im Club-Kontext spricht, ist die Tatsache, daß durch energische Körperaktivität, z.B. tanzen, Drogen viel schneller umgesetzt werden. Somit haben wir eine Strategie entwickelt, um den Gebrauch von Drogen in einer öffentlichen Situation zu managen. Scheinbar funktioniert es auch, denn warum drehen so wenige durch, obwohl sie bis zum Anschlag geladen sind?

Oliver: Sie erwähnen die Droge Psilocybin bzw. Magic Mushrooms, eine natürlich wachsende psychedelische Droge, jedoch werden in der Trance Szene oft synthetische Drogen konsumiert. In wie fern unterscheiden sich die Wirkungen von synthetischen und natürlichen Psychedelika?

TERENCE McKENNA: Das Problem mit den synthetischen Drogen liegt darin, daß sie den kriminellen Syndikalismus fördern, das Züchten und Verkaufen von natürlichen Drogen aber nicht! Wenn man 500 Gramm eines weißen Pulvers verkaufen muß, dann wird man zwangsläufig eine kriminelle Verschwörung mit seinen Freunden bilden. Zudem erkennt man an einem weißen Pulver nicht, was es wirklich ist! Die menschliche Erfahrung mit Pflanzen ist im allgemeinen viel freundlicher gewesen als mit Synthetika. Nicht unbedingt als metaphysisches Prinzip, mehr als Faustregel, wird man mehr Spaß haben wenn man bei den Pflanzen bleibt und man wird eher überleben, um die Geschichte zu erzählen. Ich glaube deshalb, daß Psilocybin die natürliche Droge des Trance sein sollte. Die Züchtung von Pilzen kann so leicht sein wie Marmelade aufmachen und erzeugt einen Lebensstil, der auf Sauberkeit, Pünktlichkeit und auf Freude zum Detail beruht. Dürfte recht großen Andrang in Deutschland finden! Es wäre aber auch schön, wenn sich der Drogengebrauch nicht nur auf Trance-Parties beschränken würde, sondern auch auf die Einsamkeit in der Natur.

Oliver: Ihre Betonung des ökologischen Bewußtseins erinnert an eine Hippie-Ästhetik, der die Trance-Szene oft ferngeblieben ist. Dennoch ist Ihr Zynismus den 68iger Hippies gegenüber unüberhörbar. Was hat Trance, das den 68iger Hippies gefehlt hat?

TERENCE McKENNA: Die 68iger Hippies waren in ihrem Umgang mit der Technologie extrem naiv. Die einzigen Technologien mit denen sie sich beschäftigten, waren die der LSD- Herstellung und die der Anlagentechnik. Außerdem fand die ganze Bewegung nur an wenigen Orten statt: Berkeley, Ann Harbour und Manhattans East Village. Wer nicht dort war, war entweder nur ein Beobachter oder Möchtegern. Trance ist inzwischen eine globale Bewegung und das hat man dem Internet zu verdanken. Die Cybergemeinde verfügt über Kommunikationsformen, die in den Sechzigern nur den großen Konzernen zur Verfügung standen. Das gibt der Szene einen größeren Zusammenhalt; gleichzeitig ist sie aber global zerstreut und deshalb sehr schwierig zu zerstören. Zudem hat sich Trance die Zeit genommen, sich zu entwickeln und aufzubauen. Ich ging 1965 nach Berkeley und bis 1970 waren alle schon ausgestiegen. Also, wenn wir 1988 als das Geburtsjahr betrachten, dann nähern wir uns der zehnten Jahresfeier: länger als die Hippie-Geschichte! Trance hat mehr Leute über einen längeren Zeitraum hinweg betroffen und hat viel tiefere Wurzeln schlagen können. Wenn man noch das technologische und ökologische Bewußtsein ins Gleichgewicht bringen könnte, dann würde das, in Verbindung mit dem globalen jugendlichen Flair, mit starken visionären Drogenerlebnissen und mit den high-tech gemeinschafts-betonten Kunstformen, ein sehr starkes Fundament für eine Subkultur oder sogar für eine Kultur, bilden. It's here to stay! Ich bin sehr optimistisch aber ich habe es nicht eilig. Denn bis zu dem Jahre 2000 wird noch die alte Ordnung von Christentum, sogenannter Demokratie und Konsum herrschen. Wir können es kritisieren aber es wäre sinnlos zu versuchen, diese Ordnung zu stürzen. Nach 2000 wird sich eine ganz andere Denkart herauskristallisieren: ein Konsens, daß die alten Denkweisen ausgeschöpft sind. Es gibt einfach nicht mehr genug Kupfer, Gold oder Öl, um jedem den amerikanischen Mittelklassetraum zu ermöglichen. (Sowieso ist so ein Lebensstil unbefriedigend: die, die ihn haben, sind schließlich auch nicht zufrieden sonst würden sie sich nicht zu Tode trinken!) Es bedarf also ganz eindeutig einer Wiedergeburt der körper- und gemeinschafts-orientierten sowie konsumablehnenden Werte, wenn wir diesen Planeten nicht zerstören wollen. Und genau zu diesem Zeitpunkt werden sich diejenigen melden, die in den neunziger Jahren am Kochen waren, und die ihre Kunst, ihre Musik, ihren Lebensstil perfektioniert haben. So wie ihnen auch mehr Kontrolle gegeben wird, so werden sich auch die Veränderungen verwirklichen. Habt Geduld! Wir sind erst in der Trainingsphase. Am Trainieren für die 2000'er Trance-Olympiade!

[Kommentare (0) | Permalink]


Dienstag, 10. Oktober 2006

Cosmic Trigger Event
Von manadruide, 18:33

A cosmic trigger event is occurring on the 17th of October 2006. This is the
beginning, one of many trigger events to come between now and 2013.

An ultraviolet (UV) pulse beam radiating from higher dimensions in
universe-2 will cross paths with the Earth on this day. Earth will remain
approximately within this UV beam for 17 hours of your time.

This beam resonates with the heart chakra, it is radiant flourescent in
nature, blue/magenta in colour. Although it resonates in this frequency
band, it is above the colour frequency spectrum of your universe-1 which
you, Earth articulate in. However due to the nature of your soul and soul
groups operating from Universe-2 frequency bands it will have an effect.
 
The effect is every thought and emotion will be amplified intensely one
million-fold. Yes, we will repeat, all will be amplified one millions time
and more.

Every thought, every emotion, every intent, every will, no matter if it is
good, bad, ill, positive, negative, will be amplified one million times in
strength.

What does this mean ?

Since all matter manifest is due to your thoughts, i.e. what you focus on,
this beam will accelerate these thoughts and solidify them at an accelerated
rate making them manifest a million times faster than they normally would.

For those that do not comprehend. Your thoughts, what you focus on create
your reality.

This UV beam thus can be a dangerous tool. For if you are focused on
thoughts which are negative to your liking they will manifest into your
reality almost instantly. Then again this UV beam can be a gift if you
choose it to be.

Mission-1017 requires approximately one million people to focus on positive,
benign, good willed thoughts for themselves and the Earth and Humanity on
this day. Your thoughts can be of any nature of your choosing, but remember
whatever you focus on will be made manifest in a relatively faster than
anticipated time frame. To some the occurrences may almost be bordering on
the miracle.

All we ask is positive thoughts of love, prosperity, healing, wealth,
kindness, gratitude be focused on.

This UV beam comes into full affect for 17 hrs on the 17th of October 2006.
No matter what time zone you are in the hours are approximately 10:17 am on
the 17th of October to 1:17 am on the 18th October.

The peak time will be 17:10 (5:10 pm) on the 17th October.

You do not need to be in a meditative state through out this time, though would
be beneficial. The main key time no matter what time zone you are in will be
the peak time of 17:10 (5:10 pm). Perhaps at this time if you can find a
peaceful spot or location to focus. The optimum is out in the vicinity of
grounded nature, likened to that of a large tree or next to the ocean waves.


Focus on whatever it is you desire. What is required for the benefit of all
Earth and Humanity is positive thoughts of loving nature.

We call this UV beam trigger event, "818" gateway.
 
Please forward this message to as many people as you know who will use this
cosmic trigger event to focus positive, good willed thoughts.

We require approximately 1-million people across globe to actively
participate in this event. Please use whatever communication mediums you
have at your disposal. Reach out to as many people as possible. We require
1-million plus people at the least to trigger a shift for humanity from
separation and fragmentation to one of unification and oneness.

This is your opportunity to take back what is rightfully yours i.e. Peace
and Prosperity for all Earth and Mankind.

This is a gift, a life line from your universe so to speak, an answer to
your prayers. What you do with it and whether or not you choose to
participate is your choice.

[Kommentare (1) | Permalink]


Christian: The Tree Of Knowledge (Manna)
Von manadruide, 08:53

Christian: The Tree Of Knowledge (Manna)

1. Fresco of Plaincourault 13th Cen. C.E. showing Adam & Eve with serpent-entwined Amanita muscaria mushroom (caduceus).
2. Canturbury Psalter 1147 C.E. showing the Lord of 'magical plants.' 3. Cathedral mushroom-doorway: Rome

[Kommentare (0) | Permalink]


Montag, 09. Oktober 2006

The drug symbol caduceus, or 666 pronounced XeZus (Jesus).
Von manadruide, 12:17

[Kommentare (0) | Permalink]


Adam und Eva
Von manadruide, 12:13

Abbey of Montecassino

[Kommentare (0) | Permalink]


Nächste Seite »

Kostenloses Blog bei Beeplog.de

Die auf Weblogs sichtbaren Daten und Inhalte stammen von
Privatpersonen. Beepworld ist hierfür nicht verantwortlich.

 


Navigation
 · Startseite

Kategorien
 · Allgemeines (15)
 · Time Wave Zero (1)
 · Tryptamin Erfahrungen (7)
 · Weise Helden unserer Zeit (4)

letzte Kommentare
 · some more info http://sno
 · ich zitiere wikipedia Di
 · da kann ich dir nur zustim

Login / Verwaltung
 · Anmelden!

Kalender
« August, 1969 »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Links
 · Kostenloses Blog

RSS Feed